Hanko-Halbinsel

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Hanko-Halbinsel
Gewässer Ostsee

Geographische Lage

59° 50′ 0″ N, 23° 5′ 0″ O59.83333333333323.083333333333Koordinaten: 59° 50′ 0″ N, 23° 5′ 0″ O
Hanko-Halbinsel (Finnland)
Hanko-Halbinsel
Länge 30 km
Breite 10 km
Hanko im Süden der Halbinsel
Hanko im Süden der Halbinsel

Die Hanko-Halbinsel (finnisch: Hankoniemi; schwedisch: Hangö udde) ist eine etwa 30 km lange und 10 km breite Landzunge im Süden von Finnland. Im äußersten Süden der Halbinsel befindet sich die Stadt Hanko und der südlichste Punkt des Festlandes von Finnland.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Die nur spärlich mit Büschen und niedrigen Bäumen bewachsene Halbinsel ist für ihre langen Sandstrände und vorgelagerten Eilande bekannt. In den Laub- und Nadelwäldern auf der Hanko-Halbinsel sind eine Reihe von Tierarten heimisch. So finden sich hier Elche, Füchse, Marder, Meisen, Rehe und Spechte.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Nähe des Eilands fand 1718 Seeschlacht von Hanko statt, die mit einer schweren Niederlage der schwedischen Flotte endete.

Im April 1918 landeten im Zuge der Finnland-Intervention deutsche Truppen der Ostsee-Division auf der Halbinsel, um die finnische Regierung im finnischen Bürgerkrieg zu unterstützen.

Nach der Niederlage Finnlands im Winterkrieg wurde der südliche Teil der Insel im Zuge des Frieden von Moskaus an die Sowjetunion als Flottenstützpunkt verpachtet. 1941 konnte der Stützpunkt, nach dem Abzug von 25.000 russischen Soldaten, durch die finnische Armee eingenommen werden.

Überreste von den im Lauf der Jahrhunderten errichteten Militäranlagen im Süden der Insel und kann man noch heute besichtigen.