Hannes Hüttner

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Hannes Hüttner (* 20. Juni 1932 in Zwickau) ist ein deutscher Mediziner sowie Kinder- und Jugendbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Hüttner studierte Journalistik und Außenwirtschaft in Leipzig und Berlin. Bis 1963 war er Chefreporter der Wochenpost. Ab 1965 studierte er Medizin und arbeitete bis 1980 auf dem Gebiet der Medizinsoziologie. Er schrieb auch Szenarien für die Filme Dr. med. Sommer II (1970), Es ist eine alte Geschichte (1973), Die Flucht (1977) und Nach Nizza (1991).

Nach der Wende nahm er seine medizinsoziologische Tätigkeit wieder auf: Im Robert-Koch-Institut war er bis 1997 verantwortlich für das Fachgebiet Prävention für Kinder und Jugendliche. Hüttner lebt in Berlin-Kaulsdorf.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Hüttner durch seine mehr als 30 Kinderbücher, für die er unter anderem den Alex-Wedding-Preis für Kinderliteratur erhielt. Er schrieb u. a. Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt und Saure Gurken für Kaminke.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

  • 1983: Grüne Tropfen für den Täter. Eine utopische, aber streng wissenschaftliche Kriminalerzählung, Verlag Neues Leben Berlin
  • 2001: Herr Fischer und seine Frauen. Der Mann, der aus dem Dschungel kam, Verlag Neues Leben, Berlin. ISBN 3-355-01522-9

Kinderbücher[Bearbeiten]

  • 1961: Nachtalarm!, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1963: Taps und Tine, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1963: Fracht für Alexandria, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1965: Troddel, Taps und Tine, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1966: Kleiner Bruder Staunemann, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1966: Singe, Vöglein, singe!. Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1967: Das Huhn Emma ist verschwunden, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1967: Taps und Tine im Garten, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1968: Das Mitternachtsgespenst, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1968: Spielen, haschen, Äpfel naschen!, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1969: Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1969: Rolle, rolle, Rad, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1970: Was ich alles kann! Ein Buch für ABC-Schützen und alle, die es werden wollen, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1974: Das Blaue vom Himmel, Kinderbuchverlag, Berlin (Illustrationen von Gerhard Rappus).
  • 1975: Das goldene Buch der Tiere, Kinderbuchverlag, Berlin (Illustrationen von Károly Reich).
  • 1975: Saure Gurken für Kaminke. Was geht in der Schokoladenfabrik Knabberswalde vor?, Verlag Junge Welt, Berlin (Illustrationen von Rainer Flieger).
  • 1976: Beowulf, Kinderbuchverlag, Berlin (Nacherzählung einer alten angelsächsischen Sage; Illustrationen von Ruth Knorr; Nachwort von Karl-Heinz Magister)
  • 1976: Alpha bläst Trompete. Haushaltsmärchen, Verlag Junge Welt, Berlin (Illustrationen von Gerhard Rappus).
  • 1976: Kommt ein Mädchen geflogen, Kinderbuchverlag, Berlin (Neufassung unter dem Titel Kater Willi, Kinderbuchverlag, Berlin 1993).
  • 1978: Eine Uhr steht vor der Tür, Verlag Junge Welt, Berlin (Illustrationen von Albrecht von Bodecker ).
  • 1979: Herakles. Die zwölf Abenteuer, Kinderbuchverlag, Berlin (Illustrationen von Waltraut Fischer).
  • 1980: Der Schatz, Kinderbuchverlag, Berlin (Illustrationen von Heinz Handschick).
  • 1981: Meine Mutter, das Huhn, Kinderbuchverlag, Berlin (Illustrationen von Thomas Schleusing).
  • 1981: Hinter den blauen Bergen. Ein Elefantenmärchen, Verlag Junge Welt, Berlin (Illustrationen von Gerhard Lahr).
  • 1982: Familie Siebenzahl zieht um, Kinderbuchverlag, Berlin (Illustrationen von Eberhard Binder).
  • 1982: Der Fasan Johann, Verlag Junge Welt, Berlin 1982 (Illustrationen Erdmut Oelschlaeger).
  • 1982: Das Lachen. Ein Märchen. Nach einem Motiv aus Chewsuretien, Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1982: Wir entdecken einen Stern, Kinderbuchverlag, Berlin (Zeichnungen von Rainer Sacher).
  • 1983: Das achte Geißlein. Geschichten von Meck Meckentosch (unter dem Pseudonym "Georg von Löffelholz" zusammen mit Peter Abraham und Uwe Kant), Kinderbuchverlag, Berlin.
  • 1984: Von Alpha bis Zumzuckel. Märchen über die Technik, Verlag Junge Welt, Berlin.
  • 1987: Herakles. Der Dank der Götter, Kinderbuchverlag, Berlin ISBN 3-358-00933-5.
  • 1987: Trieselwisch ruft an. Ein Bilderbuch über öffentliche Einrichtungen, Kinderbuchverlag, Berlin (Illustrationen von Erdmut Oelschlaeger) ISBN 3-358-00379-5.
  • 1987: Vier Geschichten von Taps und Tine, Kinderbuchverlag, Berlin ISBN 3-358-00152-0 (Zusammenfassung der ersten drei Bände mit einer zusätzlichen Weihnachtsgeschichte, Bilder von Gertrud Zucker).
  • 1989: Die Joram-Kinder, Kinderbuchverlag, Berlin ISBN 3-358-01436-3.
  • 1990: Was zieht der Elefant heut an? Verlag Junge Welt, Berlin (Illustrationen von Ingeborg Sohn) ISBN 3-7302-0627-3.
  • 1991: Der Zauberer Wizz. Computermärchen, Verlag Junge Welt, Berlin ISBN 3-7302-0651-6, (Illustrationen von Volker Pfüller).
  • 1994: Kater Willi hebt ab, Kinderbuchverlag, Berlin ISBN 3-358-02099-1, (Illustrationen von Gerhard Lahr).
  • 1994: Die U-Bahn-Mäuse, Kinderbuchverlag, Berlin, ISBN 3-358-02097-5, (Bilder von Judith Prieß).

Sachbücher[Bearbeiten]

  • 1968: Die Leute mit den runden Hüten. Geschichten aus Wirtschaft und Technik, Kinderbuchverlag, Berlin
  • 1975: Das große Benimm-Buch, Verlag Junge Welt, Berlin.
  • 1977: Was lesen unsere Kinder? Ergebnisse einer literatursoziologischen Studie zum Leseverhalten von Schulkindern der 1. - 4. Klasse in der DDR 1973–1974, DDR-Zentrum für Kinderliteratur, Berlin (mit Jutta Levenhagen und Marion Matthies).
  • 1979: Der Patient im Krankenhaus. Erwartungen, Rechte und Pflichten, Zufriedenheit, Verlag Volk und Gesundheit, Berlin (mit anderen).
  • 1982: Der Patient in der Sprechstunde. Erwartungen, Rechte und Pflichten, Zufriedenheit, Verlag Volk und Gesundheit, Berlin (mit Günter Ewert).
  • 1984: Von A-Z gesund. Medizinisches Lexikon für Kinder und Eltern (mit Susanne Hahn), Verlag Volk und Gesundheit, Berlin (Illustrationen von Roland Jäger und Detlev Schüler).
  • 1989: Das große Gesundbleibebuch, Verlag Junge Welt, Berlin ISBN 3-7302-0376-2 (Illustrationen von Egbert Herfurth).
  • 1993: Das Horoskopbuch für Berliner, Verlag Michaela Naumann, Nidderau (als Heiner Trenk), ISBN 3-924490-58-9.
  • 2008: O schick mir ein Lied! Anekdoten über Felix Mendelssohn Bartholdy, Eulenspiegel Verlag, Berlin ISBN 978-3-359-01321-1.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]