Hanns-Heinz Bielefeld

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Hanns-Heinz Bielefeld (dritter von links) 1973

Hanns-Heinz Bielefeld (* 9. Dezember 1918 in Hamborn) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (FDP).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Beruf

Nach dem Schulbesuch absolvierte Bielefeld eine Ausbildung zum Bankkaufmann, arbeitete später bei der Sparkasse. Im Zweiten Weltkrieg leistete er 1939–45 war er zu Arbeits- und Kriegsdienst. Er wurde vier mal verwundet und geriet in Kriegsgefangenschaft.

Nach seiner Entlassung im November 1945 arbeitete er im Öffentlichen Dienst und wurde 1947 als verbeamteter Büroleiter in Bad Schwalbach tätig. Zudem war er Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Heimstättenbaugesellschaft.

[Bearbeiten] Partei

Bielefeld trat der FDP bei und war Mitglied im Landesvorstand der FDP Hessen sowie Vorsitzender des Kommunalpolitischen Landesausschusses der FDP. 1962 bis 1970 war er Vorsitzender des Kreisverbandes Wiesbaden der FDP.

[Bearbeiten] Abgeordneter

Bielefeld gehörte von 1962 bis 1970 sowie von 1974 bis 1978 dem hessischen Landtag an.

[Bearbeiten] Öffentliche Ämter

Bielefeld amtierte vom 1. Juli 1960 bis 1970 als Bürgermeister der Stadt Schlitz. Nach der Bildung einer sozial-liberalen Koalition wurde er am 16. Dezember 1970 als Nachfolger von Johannes Strelitz zum Staatsminister des Innern in die von Ministerpräsident Albert Osswald geführte Landesregierung von Hessen berufen. In seine Amtszeit fiel eine gegen teilweise heftigen Widerstand auf kommunaler Ebene umgesetzte hessische Gebietsreform. Nachdem Ministerpräsident Osswald aufgrund des sogenannten HeLaBa-Skandals seinen Rücktritt eingereicht hatte, schied Bielefeld am 20. Oktober 1976 aus der Landesregierung aus.

[Bearbeiten] Trivia

1971–1978 war Wolfgang Gerhardt persönlicher Referent von Hanns-Heinz Bielefeld.

[Bearbeiten] Weblinks

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