Hans-Jörn Arp

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Hans-Jörn Arp (2013)

Hans-Jörn Arp (* 6. August 1952 in Wacken) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er ist seit 2005 Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Landtages von Schleswig-Holstein.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach einer Ausbildung zum Koch und dem Besuch der Hotelfachschule Tegernsee übernahm Arp 1979 den elterlichen Betrieb Zur Post in Wacken, den er 2009 an seinen Sohn weitergab. Von 1988 bis 2008 stand er dem Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Itzehoe vor, nachdem er zuvor schon von 1974 bis 1978 dem Aufsichtsrat angehörte. Seit 1994 ist er außerdem Geschäftsführer der Arp Beteiligung GmbH. 2012 wurde ihm das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen.

Hans-Jörn Arp ist verheiratet und hat drei Kinder.

Partei[Bearbeiten]

Arp wurde 1968 Mitglied der Jungen Union und 1972 auch der CDU. Von 2000 bis 2012 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Steinburg, seit 2006 ist er Landesschatzmeister der CDU Schleswig-Holstein.[1]

Abgeordneter[Bearbeiten]

Von 1978 bis 1994 gehörte er der Gemeindevertretung seines Heimatortes Wacken an und war hier von 1982 bis 1994 Vorsitzender des Finanzausschusses.

Seit 2000 ist Arp Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Hier war er von 2000 bis 2005 tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und von 2001 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses. Von 2005 bis 2009 war er Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages. 2009 bis 2012 war er stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion, seit 2012 ist er parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Kieler Landtag.

Hans-Jörn Arp ist 2000 über die Landesliste und 2005 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Steinburg-West in den Landtag eingezogen. Bei der Landtagswahl 2005 erreichte er hier 47,8 % der Erststimmen. Bei den folgenden Wahlen 2009 und 2012 verteidigte er sein Mandat.

Arp tritt für eine Liberalisierung des deutschen Glücksspielmarktes ein, die neben der Lagalisierung bislang verbotener privater Wettspiele auch die Vermarktung selbiger zur Folge hat. Er wurde bereits mehrfach kritisiert, Luxusreisen auf Kosten von Lobbyisten angenommen zu haben.[2][3]

Gesellschaftliche Ämter[Bearbeiten]

Arp gehört seit 1999 der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel an und ist seit 2004 Vizepräsident der IHK Kiel. Seit 2009 ist er Mitglied im Stiftungsrat der W:O:A-Foundation.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hans-Jörn Arp – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Landesvorstand. CDU Schleswig-Holstein, abgerufen am 11. Juli 2014.
  2.  Sven Becker, Michael Fröhlingsdorf und Sven Röbel: Glücksspiel: Jackpot für Lobbyisten. In: Der Spiegel. Nr. 50, 2010, S. 34 f. (13. Dezember 2010, online).
  3. Ralf Wiegand: Glücksspiel-Lobby und die Politik: Vor Lektion verreist. 5. April 2011, abgerufen am 11. Juli 2014.