Hans-Jürgen Pohmann

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Hans-Jürgen Pohmann Tennisspieler
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 23. Mai 1947
Größe: 178 cm
Rücktritt: 1979
Spielhand: Rechts
Einzel
Karrierebilanz: 108:107
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 30 (23. August 1973)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 149:93
Karrieretitel: 5
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Hans-Jürgen Pohmann (* 23. Mai 1947 in Köln) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler und Journalist.

Pohmann wurde als Sohn der Tennisspielerin Inge Pohmann geboren. Seine größten Erfolge als Tennisspieler feierte er in den 1970er Jahren. 1973 gewann er im Einzel die Grand-Prix-Turniere in Berlin und Düsseldorf. In dieser Saison erreichte er mit Rang 30 auch seine höchste Platzierung in der Tennis-Weltrangliste.

Als Doppelspieler gewann er zusammen mit seinem langjährigen Spielpartner Jürgen Faßbender fünf Turniere: 1972 in Kitzbühel, 1973 und 1974 in Hamburg sowie 1975 und 1976 in Gstaad. 1973 erreichten beide das Halbfinale der French Open und zwei Jahre später das Halbfinale in Wimbledon.

Zwischen 1971 und 1976 bestritt Pohmann auch insgesamt 24 Matches als Mitglied des deutschen Davis-Cup-Teams. Von ihnen gewann er 18. Den größten Erfolg feierte er 1971 mit dem Einzug in das Finale der Europa-Zone.

Nach seinem Rücktritt vom Wettkampfsport schlug Pohmann eine Laufbahn als Sportjournalist ein und war ab 1981 als Redakteur, Moderator und Kommentator für die Sportredaktionen von Sender Freies Berlin (SFB) und Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) tätig.[1] Von 2005 bis zu seinem Ruhestand, Ende Dezember 2012, arbeitete er beim RBB als Sportchef.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Presseinformation zu Hans-Jürgen Pohmann. Website des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 20. Mai 2013.