Hans-Joachim Hinrichsen

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Hans-Joachim Hinrichsen (* 21. August 1952 in Westerland auf Sylt) ist seit 1999 Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Zürich.

Werdegang[Bearbeiten]

Hinrichsen studierte Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Dem Abschluss des Staatsexamens (1980) folgte eine Unterrichtsphase am Gymnasium. In der Folge absolvierte er das Studium der Musikwissenschaft an der FU Berlin, das er 1992 mit dem Dr. phil. abschloss.

In den Jahren 1989 bis 1994 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der FU Berlin. 1998 habilitierte er sich mit dem Thema Musikalische Interpretation als kulturelle Praxis. Hans von Bülow und die ästhetische Konstruktion der deutschen Musik.[1]

Seit 1999 ist Hans-Joachim Hinrichsen Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Zürich.

Hinrichsen ist Mitherausgeber des „Archiv für Musikwissenschaft“ und der „Schubert:Perspektiven“ (Franz-Steiner-Verlag). Daneben präsidierte er in den Jahren 2001–2007 die Allgemeine Musik-Gesellschaft Zürich (AMG) und bis in die Gegenwart die Internationale Bachgesellschaft Schaffhausen (IBG).

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u. v. a. Johann Sebastian Bach und Franz Schubert sowie musikanalytische Studien.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Untersuchungen zur Entwicklung der Sonatenform in der Instrumentalmusik Franz Schuberts. Tutzing 1994
  • Franz Schubert. Verlag C. H. Beck, München 2011. ISBN 978-3-406-62135-2.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1993 Joachim-Tiburtius-Preis des Landes Berlin
  • 1994 Grand Prix Franz Schubert des Internationalen Franz-Schubert-Instituts Wien

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. http://www.mediadesk.unizh.ch/archiv/1999/prof0999.html