Hans-Peter Hillig

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Hans-Peter Hillig (* 6. Januar 1934 in Leipzig) ist ein deutscher Rechtsanwalt.

Leben[Bearbeiten]

Hans-Peter Hillig entstammt der Leipziger Juristenfamilie Hillig und dem Leipziger Kaufmannsgeschlecht Schomburgk. Er besuchte bis 1952 die Thomasschule zu Leipzig. Ab 1953 studierte er Rechtswissenschaft an der Universität Köln. 1957 bestand er die Erste und 1961 die Zweite Juristische Staatsprüfung. 1962 wurde er Rechtsanwalt und wirkte bis 1971 als Syndikus beim Westdeutschen Werbefernsehen sowie bis 1997 als stellvertretender Justitiar und Datenschutzbeauftragter des WDR. Außerdem war er bis 1997 Aufsichtsratsvorsitzender der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten. Er publizierte zu Urheber-, Verlags-, Rundfunk- und Medienrecht.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Europäisches und Internationales Urheberrecht. 1. Auflage, Verlag C. H. Beck, München 2006, ISBN 3-4065-4310-3.
  • Urheber- und Verlagsrecht. 15. Auflage. Beck-Texte im dtv, München 2014, ISBN 978-3-423-05538-3.
  • Hans Brack, Günter Herrmann, Hans-Peter Hillig: Organisation des Rundfunks in der Bundesrepublik Deutschland 1948 - 1962. Hamburg 1962.
  • Mitautor von Fuhr/Rudolf/Wasserburg, Recht der Neuen Medien. C. F. Müller Juristischer Verlag, Heidelberg 1989, ISBN 3-8114-6688-7.
  • Rundfunkrecht. Beck-Texte im dtv, München 1990, ISBN 3-423-05560-X.
  • Der Beitrag Curt Hilligs zur Entwicklung des Urheber- und Verlagsrechts in: UFITA Archiv für Urheber- und Medienrecht Band 2004 I, S. 31-45, Stämpfli Verlag AG Bern.
  • Mitautor von Möhring/Nicolini, Urheberrecht, Kommentar. 3. Aufl., Verlag C. H. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-64788-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Günter Herrmann ZUM - Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht 2004, 62

Weblinks[Bearbeiten]