Hans-Thies Lehmann

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Hans-Thies Lehmann (* 22. September 1944) ist ein deutscher Germanist, Komparatist und Theaterwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten]

Von 1981 bis 1987 hat Lehmann am Aufbau der Studiengänge für Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen mitgearbeitet. Von 1988 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2010 lehrte Lehmann als Professor für Theaterwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Gastdozenturen führten ihn an die Universitäten von Amsterdam, Paris, Wien, Krakau, Tokyo, Kaunas und Charlottesville. Er veröffentlichte Bücher zum Gegenwartstheater, zur Theorie des Theaters, zu ästhetischer Theorie und insbesondere zu Bertolt Brecht und Heiner Müller. Darüber hinaus entwickelte er eigene szenische Projekte und dramaturgische Arbeiten an verschiedenen Theatern.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten]

  • Subjekt und Sprachprozeß in Bertolt Brechts "Hauspostille". Texttheoretische Lektüren. (1978).
  • Mit Helmut Lethen: Bertolt Brechts "Hauspostille" – Text und kollektives Lesen. Metzler, Stuttgart 1978. ISBN 3-476-00378-7.
  • Theater und Mythos. Die Konstitution des Subjekts im Diskurs der antiken Tragödie. Metzler, Stuttgart 1991, ISBN 3-476-00754-5.
  • Postdramatisches Theater. (1999).
  • Das politische Schreiben. Essays zu Theatertexten. 2002. 2. erweiterte Auflage, Theater der Zeit, Berlin 2012 ISBN 978-3-943881-17-2.
  • Tragödie und Dramatisches Theater. Alexander, Berlin 2013.

Herausgeberschaften[Bearbeiten]

  • Beiträge zu einer materialistischen Theorie der Literatur. Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1977.
  • Mit Renate Voris: The Brecht Yearbook, Band 17. Der Andere Brecht. (1992).
  • Mit Erika Fischer-Lichte und Wolfgang Greisenegger: Arbeitsfelder der Theaterwissenschaft. Forum modernes Theater. Bd. 15 (1994).
  • Mit Patrick Primavesi: Heiner Müller Handbuch. (2004).

Weblinks[Bearbeiten]