Hans Beschorner

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Hans Oskar Beschorner (* 5. April 1872 in Dresden; † 30. Januar 1956 ebenda) war ein deutscher Archivar und Historiker.

Leben[Bearbeiten]

Er ist der Sohn des königlich-sächsischen Hofrates und HNO-Arztes Oscar Hermann Beschorner und besuchte bis 1891 das dortige Kreuzgymnasium. Von 1892 bis 1896 studierte er an den Universitäten Leipzig und München Geschichte, klassische Philosophie und Geographie. In Leipzig promovierte er mit der Doktorarbeit Das sächsische Amt Freiberg im 14./15. Jahrhundert 1896 zum Dr. phil. Die Drucklegung dieser Arbeit erfolgte 1897.

Nachdem Beschorner bis 1899 im höheren Schuldienst tätig war, wurde er im August d. J. Archivar am Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden, dessen Direktor er 1928 wurde. 1937 ging er in den Ruhestand. Hellmut Kretzschmar wurde sein Nachfolger.

Beschorner war von 1932 bis 1934 Schriftleiter des Nachrichtenblattes für deutsche Flurnamenkunde und des Sächsischen Flurnamensammlers. Unter seiner Redaktion erschienen von letztgenannter Reihe von 1930 bis 1938 vierzehn Hefte.

Hans Beschorner ist u.a. die Aufarbeitung der umfangreichen Kartensammlung des Dresdner Archivs zu verdanken.

Seit 1893 war er Mitglied des Corps Saxonia Leipzig.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karlheinz Blaschke: Nachruf auf Hans Beschorner. In: Berichte zur deutschen Landeskunde. Band 19, 1957, S. 29-36
  • Wolfgang Leesch: Die deutschen Archivare 1500 - 1945. Band 2, Saur, München [u.a.] 1992, ISBN 3-598-10605-X, S. 61 f.
  • Deutscher Wirtschaftsverlag, AG (Hg.): Reichshandbuch der Deutschen Gesellschaft, Band 1, Berlin, 1931

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1960, 30, 641

Weblinks[Bearbeiten]