Hans D. Barbier

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Hans D. Barbier (gespr.: Barbié; * 15. April 1937 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Journalist und der Vorsitzende des Vorstands der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Werdegang[Bearbeiten]

Hans D. Barbier studierte Volkswirtschaftslehre. Nach dem Studium promovierte er 1968 mit einer entscheidungstheoretischen Arbeit zur Ausbildungsökonomik bei Herbert Giersch.

Von 1969 bis 1974 war Barbier in der Börsenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) tätig, dann als Bonner Korrespondent der Süddeutschen Zeitung. Zwischen 1986 und 2002 leitete er das wirtschaftspolitische Ressort der FAZ. Auch nach seiner Pensionierung schreibt Barbier für die FAZ in der Kolumne „Zur Ordnung“.

Außerdem ist Barbier Kurator, Botschafter und Testimonial der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Jürgen Nordmann zählt Barbier zu den herausragenden neoliberalen Journalisten („second hand dealers in ideas“ sensu Hayek) im deutschsprachigen Zeitungssektor.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Jürgen Jeske, Hans D. Barbier (Hrsg.): Handbuch Wirtschaft. So nutzt man den Wirtschafts- und Finanzteil einer Tageszeitung. Frankfurt am Main 2000.
  • Hans D. Barbier (Hrsg.): Die Moral des Marktes. Wiesbaden 1991.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jürgen Nordmann: „Keine Alternative - Neoliberale Positionen in den Printmedien nach dem Finanzcrash“, in: Ötsch/Thomasberger (Hrsg.): Der neoliberale Markt-Diskurs: Ursprünge, Geschichte, Wirkungen, Marburg, Metropolis, 2009, S. 257-276, hier: S. 263.
  2. Bernhard-Harms-Medaille. ifw-kiel.de, abgerufen am 15. Juni 2013.
  3. Preisverleihung 2001