Hans Fallada

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Porträtkarikatur von Erich Ohser auf einer Briefmarke der Deutschen Bundespost von 1993

Rudolf Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) – Pseudonym Hans Fallada − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Rudolf Ditzen wurde 1893 in der pommerschen Universitätsstadt Greifswald in gutbürgerlichen Verhältnissen als Sohn des Landrichters Wilhelm Ditzen (1852–1937) und dessen Frau Elisabeth (1868–1951) geboren. Ditzens Vater Wilhelm war Sohn eines Kronanwalts, die Mutter Elisabeth Tochter eines Gefängnisseelsorgers. Wilhelm Ditzen arbeitete zunächst unter anderem bei der Strafgesetzbuchkommission. 1899 zog die Familie mit der Berufung des Vaters zum Kammergerichtsrat nach Berlin; 1909 dann nach Leipzig, als Wilhelm Ditzen als Reichsgerichtsrat an das Reichsgericht berufen worden war.[1] Rudolf besuchte in Leipzig bis 1911 das Königin-Carola-Gymnasium.[2] Er litt unter dem Verhältnis zum Vater, der für seinen Sohn eine Juristenlaufbahn vorgesehen hatte und ihm aus seiner Sicht nicht die nötige Anerkennung zollte. Wie schon in Berlin galt Ditzen in der Schule als Außenseiter und zog sich immer mehr in sich selbst zurück. Auch während einer kurzzeitigen Mitgliedschaft in der Wandervogel-Bewegung konnte er keinen besseren Kontakt zu Gleichaltrigen herstellen.

Weil er in Leipzig einem ihm nur sehr flüchtig bekannten Mädchen nachstellte − er hatte den Eltern des Mädchens auch anonyme und anzügliche Briefe über die angebliche heimliche Beziehung ihrer Tochter zu ihm geschrieben –, schickten ihn seine Eltern zunächst für acht Wochen in das Sanatorium Schloss Harth, das Ditzen in Briefen „Satanorium“ nannte, nach Bad Berka. Nach einem weiteren Intermezzo in Schnepfenthal im Sommer 1911 wurde Ditzen Schüler am Gymnasium Fridericianum in Rudolstadt, wo er zu einem Superintendenten in Pension gegeben wurde[3]. Mit seinem Freund Hanns Dietrich von Necker beschloss er am 17. Oktober 1911, einen als Duell getarnten Doppelsuizid zu begehen. Bei dem Schusswechsel starb von Necker, während Ditzen schwer verletzt überlebte. Er wurde wegen Totschlags angeklagt und in die psychiatrische Klinik in Tannenfeld eingewiesen.[4] Wegen Schuldunfähigkeit wurde die Anklage fallengelassen. Ditzen verließ das Gymnasium ohne Abschluss.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete er sich als Kriegsfreiwilliger, wurde jedoch als „dauernd untauglich“ abgewiesen. Die Zeit von 1917 bis 1919 verbrachte er aufgrund seiner Alkohol- und Morphinsucht hauptsächlich in Entzugsanstalten und Privatsanatorien, vornehmlich im thüringischen Posterstein. In diese Zeit fielen auch erste schriftstellerische Versuche. Zwei damals im Rowohlt Verlag veröffentlichte Romane erreichten kein größeres Publikum und waren für den Verleger Ernst Rowohlt ein wirtschaftlicher Misserfolg. Auch ein Übersetzungsprojekt mit Werken Romain Rollands blieb erfolglos. Da Rudolf Ditzen in Posterstein auch eine landwirtschaftliche Lehre absolviert hatte, konnte er sich danach mit Gelegenheitstätigkeiten, vor allem als Gutsverwalter, aber auch als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter der Landwirtschaftskammer Stettin und später als Angestellter einer Kartoffelanbaugesellschaft in Berlin, finanziell über Wasser halten.

Später wurde Ditzen zweimal zu Haftstrafen verurteilt, weil er zur Finanzierung seiner Drogen- und Alkoholsucht Betrugs- und Unterschlagungsdelikte begangen hatte. Nach seiner zweiten Haftentlassung 1928 lernte er in Hamburg-Eilbek Anna Issel, von ihm Suse genannt, kennen – das Vorbild für seine Romanfigur „Lämmchen“. Sie heirateten am 5. April 1929 in Hamburg. Rudolf und Anna Ditzen hatten vier Kinder, von denen eines gleich nach der Geburt und ein zweites noch in Jugendjahren starb. Nach der Heirat lebte das Paar zunächst getrennt. Sie wohnte bei ihrer Mutter in Hamburg, er in Neumünster, Schleswig-Holstein. Angestellt im örtlichen Fremdenverkehrsverband, arbeitete Ditzen dort gleichzeitig als Anzeigenwerber und Reporter für eine Lokalzeitung. Vorübergehend war er Mitglied der Guttempler.

Gedenktafel am Sitz des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags in Neumünster

Anfang der 1930er Jahre begann für Rudolf Ditzen – alias Hans Fallada – der schriftstellerische Erfolg. Nachdem sein Roman Bauern, Bonzen und Bomben über Kleinstadtpolitik und Landvolkbewegung Beachtung gefunden hatte, zogen Ditzens auf Anraten des Verlegers Ernst Rowohlt in die Nähe von Berlin. Sie lebten zunächst in Neuenhagen bei Berlin, später in Berkenbrück. Rowohlt hatte Rudolf Ditzen eine Halbtagsbeschäftigung in seinem Verlag verschafft, damit dieser sich ohne größere materielle Sorgen seiner schriftstellerischen Arbeit widmen konnte. So entstand der 1932 veröffentlichte Roman Kleiner Mann – was nun?, der zum Bestseller wurde und Ditzen den Durchbruch als Schriftsteller und internationale Anerkennung brachte. Seinen Künstlernamen wählte Hans Fallada aus Grimms Märchen in Anlehnung an den Namen des glücklosen Protagonisten in Hans im Glück und den des Pferdes „Falada“ in Die Gänsemagd. Der abgeschlagene Kopf des Pferdes verkündet die Wahrheit, bis die betrogene Prinzessin zu ihrem Recht kommt.

Im März 1933 wurde Rudolf Ditzen von seinen Mietern, ehemals Eigentümer seines Hauses, bei der örtlichen SA von Berkenbrück denunziert. Die Mieter hatten ein Gespräch Ditzens mit Ernst von Salomon belauscht, das angeblich staatsfeindlichen Inhalt hatte. Ditzen wurde kurzzeitig in Haft genommen, gab daraufhin das Haus in Berkenbrück auf und kaufte noch 1933 im nahe der mecklenburgischen Kleinstadt Feldberg gelegenen Dorf Carwitz ein Anwesen. Dort schrieb er als Hans Fallada weitere Romane, darunter auch den sozialkritischen Roman Wer einmal aus dem Blechnapf frißt, in dem er seine Erfahrungen im Zentralgefängnis Neumünster verarbeitete. Das Buch konnte unter der nationalsozialistischen Herrschaft erscheinen, weil es sich gegen die Behandlung der Gefangenen in der Weimarer Republik – der von den Nationalsozialisten so genannten „Systemzeit“ – richtete.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Hans Falladas Werke von staatlicher Seite immer negativer beurteilt, deshalb wandte er sich politisch unverfänglicher Unterhaltungsliteratur zu. Als RAD-Sonderführer unternahm er eine Reise in das besetzte Frankreich und den Sudetengau (ohne dass allerdings daraus Publikationen für den RAD entstanden).[5] Allerdings wurde sein Buch Wolf unter Wölfen, das als Kritik an der Weimarer Republik interpretiert wurde, positiv beurteilt und von Joseph Goebbels ausdrücklich gelobt.[6]

Gedenktafel am Haus Rudolf-Ditzen-Weg 19, Berlin-Niederschönhausen

Nach dem Scheitern der Ehe Ditzens wurde diese am 5. Juli 1944 geschieden. Im Streit mit seiner geschiedenen Frau schoss er am 24. August 1944 unter Drogeneinfluss mit einer kleinen Terzerol-Pistole in einen Tisch. Daraufhin wurde er wegen versuchten Totschlags angeklagt und am 4. September 1944 in den Maßregelvollzug −  im 2. Obergeschoss der „Abteilung Heil- und Pflegeanstalt“ (Hafthaus I) der Landesanstalt Neustrelitz-Strelitz − zur Beobachtung eingewiesen. Er schrieb hier das „Trinkermanuskript“ – eine Reihe von Kurzgeschichten, den Roman Der Trinker und einen Erfahrungsbericht über den NS-Staat. Am 13. Dezember 1944 wurde er wieder entlassen und heiratete im Februar 1945 die fast 30 Jahre jüngere Ursula Losch. Diese hatte ebenso wie er mit Drogenproblemen zu kämpfen. Sein Roman Der Trinker erschien später postum.[7][8][9][10][11][12]

1945 übte Ditzen für eine kurze Zeit in Feldberg das Amt des Bürgermeisters aus. Er übersiedelte dann mit seiner Frau nach Berlin und arbeitete dort auf Wunsch Johannes R. Bechers für die Tägliche Rundschau. Die Unterstützung Bechers bewirkte auch, dass Fallada zusammen mit den Machthabern der SED und den mit ihr sympathisierenden Prominenten – wie Becher selbst – im bevorzugten und von der Außenwelt abgeschotteten Quartier Majakowskiring („das Städtchen“) wohnen durfte. Die hier erlebte Abschottung ist in Falladas Roman Der Alpdruck eingegangen.[13]

1946 wurde Ditzen aufgrund seiner Alkoholkrankheit und Morphinismus in die Nervenklinik der Berliner Charité eingewiesen.[14] Innerhalb eines Monats schrieb er dort in schlechtem körperlichen Zustand den Roman Jeder stirbt für sich allein. Drei Monate nach Abschluss des Manuskripts starb er an Herzversagen (nicht, wie oft behauptet, an einer Überdosis Rauschgift). Das Buch schildert den authentischen Fall des Ehepaars Otto und Elise Hampel, das Postkarten-Flugblätter gegen Hitler ausgelegt hatte und denunziert worden war.[15] 1947 erschien der Roman als gekürzte und redaktionell bearbeitete Version, ab 2009 in einer Reihe von Übersetzungen.[12] Die englische Ausgabe in der Übersetzung von Michael Hofmann wurde zu einem großen Verkaufserfolg.[16] 2011 erfolgte daher eine ungekürzte deutsche Neuausgabe.[17]

Bis 1981 war Ditzen auf dem Friedhof Pankow III in einem Ehrengrab beigesetzt. Auf Betreiben von Anna Ditzen erfolgte später die Umbettung nach Carwitz.

Ehrungen[Bearbeiten]

Hans-Fallada-Museum in Carwitz

Werke und Werkausgaben[Bearbeiten]

  • Der junge Goedeschal. 1920.
  • Anton und Gerda. 1923.
  • Bauern, Bonzen und Bomben. 1931.
  • Kleiner Mann – was nun?. 1932.
  • Wer einmal aus dem Blechnapf frißt. 1934.
  • Wir hatten mal ein Kind. 1934.
  • Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog. 1935.
  • Altes Herz geht auf die Reise. 1936.
  • Hoppelpoppel – wo bist du?. 1936, (Kindergeschichten).
  • Wolf unter Wölfen. Rowohlt Verlag Berlin 1937.
  • Geschichten aus der Murkelei. 1938, (Märchen).
  • Der eiserne Gustav. 1938.
  • Süßmilch spricht. 1938.
  • Kleiner Mann, Großer Mann – alles vertauscht oder Max Schreyvogels Last und Lust des Geldes. 1939.
  • Süßmilch spricht. Ein Abenteuer von Murr und Maxe. 1939, (Erzählung).
  • Der ungeliebte Mann. 1940.
  • Die Stunde, eh’ du schlafen gehst. 1941.
  • Das Abenteuer des Werner Quabs. 1941, (Erzählung).
  • Damals bei uns daheim. 1942, (Erinnerungen).
  • Heute bei uns zu Haus. 1943, (Erinnerungen).
  • Fridolin, der freche Dachs. Erstausgabe 1955, (Manuskript von 1944).
    • Hans Fallada: Fridolin der freche Dachs. Eine zwei- und vierbeinige Geschichte. 1. Auflage. Berlin 2012, ISBN 9783746628523,
      (Textgrundlage – Hans Fallada: Ausgewählte Werke in Einzelausgaben. Hrsg.: Günter Casper, Bd. IX, Berlin und Weimar 1985).
  • Jeder stirbt für sich allein. Erstausgabe 1947.
    • Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein. 12. Auflage. Berlin 2011, ISBN 9783351033491, (gebundene Ausgabe der ungekürzten Originalfassung).
  •  Der Alpdruck. Aufbau-Verlag, Berlin 1947, DNB 451207114 (posthum veröffentlicht; mit Gestalter Hermann Kusch; neueste Auflage: Aufbau-Taschenbuchverlag, Berlin 1998, ISBN 3-7466-5316-9).
  •  Zwei zarte Lämmchen weiß wie Schnee. Eine kleine Liebesgeschichte.. G. Richter, Berlin 1948, DNB 573076901 (postum veröffentlicht; neueste Ausgabe: Rowohlt Verlag, Reinbek, 1993, ISBN 3-499-13320-2).
  • Der Trinker. Erstausgabe 1950, (Manuskript von 1944).
  • Ein Mann will nach oben. 1953 (Fernsehverfilmung: Ein Mann will nach oben 1978).
  • Junger Herr – ganz groß. 1965.
  • Gesammelte Erzählungen. Braunschweig 1967.
  • Ausgewählte Werke in Einzelausgaben. ab 1962, (10 Bände).
  • Heute bei uns zu Haus. Neuausgabe 1992.
  • Frühe Prosa in zwei Bänden. Berlin 1993.
  • Der junge Herr von Strammin. (Roman).
    • Hans Fallada: Junger Herr-ganz groß. Frankfurt/M – Berlin 1987, ISBN 3548207928, (ungekürzte Ausgabe unter anderem Titel).
  • Drei Jahre kein Mensch. Erlebtes Erfahrenes Erfundenes. Erstausgabe 1997.
  • Strafgefangener Zelle 32. Tagebuch 22. Juni – 2. September 1924. Erstausgabe, Berlin 1998.
  • Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein. 2005 (Neuauflage von Drei Jahre kein Mensch. 1997)
  • Gefängnistagebuch 1944. Erstausgabe 2009,(Manuskript von 1944).
    • Hans Fallada: In meinem fremden Land. Gefängnistagebuch 1944. 1. Auflage. Hrsg.: Jenny Williams und Sabine Lange, Berlin 2009, ISBN 3351028008 (gebundene Erstausgabe, Rezension).

Briefe[Bearbeiten]

  • Hans Fallada, Anna Ditzen: Wenn du fort bist, ist alles nur halb. Briefe einer Ehe. Herausgegeben von Ulrich Ditzen. Aufbau-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-351-03220-3.
  • Michael Töteberg, Sabine Buck (Hrsg.): Hans Fallada: Ewig auf der Rutschbahn – Briefwechsel mit dem Rowohlt Verlag. Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, ISBN 978-3-498-02121-4.
  • Ulrich Ditzen (Hrsg.): Mein Vater und sein Sohn. Briefwechsel. Aufbau-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-351-02993-4.

Verfilmungen[Bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

Als Vorlage zu dem Einbruch in seinem Werk Wer einmal aus dem Blechnapf frißt diente der seinerzeit überregional bekannte Einbruch in einer Filiale des Uhrenherstellers Wempe in Hamburg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Nils Arnöman: „Ach Kinder …“ Zur Rolle des Kindes und der Familie im Werk Hans Falladas. Germanistisches Institut, Stockholm 1998. (= Schriften des Germanistischen Instituts, Universität Stockholm; 25).
  • Daniel Börner: „Wenn Ihr überhaupt nur ahntet, was ich für einen Lebenshunger habe!“ Hans Fallada in Thüringen. Ausstellungskatalog (Literaturmuseum „Romantikerhaus“, 3. Juli bis 10. Oktober 2010), Stadtmuseum Jena (Dokumentation, Bd. 18), Jena 2010.
  • Maria E. Brunner: Proletarisierungsprozesse und Politikverständnis in Hans Falladas Werk. Ars Una, Neuried 1997, ISBN 3-89391-304-1.
  • Günter Caspar: Fallada-Studien. Aufbau, Berlin 1988, ISBN 3-351-01241-1.
  • Tom Crepon: Kurzes Leben – langes Sterben. Hans Fallada in Mecklenburg. Hinstorff, Rostock 1998, ISBN 3-356-00797-1.
  • Tom Crepon: Leben und Tode des Hans Fallada. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin und Wien 1984 (zuerst: Mitteldeutscher Verlag, Halle Leipzig 1978), ISBN 3-548-27529-X.
  • Ulrich „Uli“ Ditzen[20]: Mein Vater und sein Sohn. Aufbau, Berlin 2004, ISBN 978-3351-0299-3-7
  • Enno Dünnebier: Hans Fallada. 1893–1947. Eine Bibliographie. Federchen, Neubrandenburg 1993, ISBN 3-910170-11-0.
  • Klaus Farin: Hans Fallada. „… welche sind, die haben kein Glück“. Tilsner, München 1993 (= Taschenführer populäre Kultur 3), ISBN 3-910079-52-0.
  • Hugo von Keyserlingk: Liebe, Leben, Alkohol. Suchtkrankheiten im Spiegel deutscher Literatur. Mit den Lebenswegen der Dichter Reuter, Grabbe, Fallada. Pabst Science Publ., Lengerich 2004, ISBN 3-89967-127-9.
  • Hannes Lamp: Fallada unter Wölfen. Schreiben im Dritten Reich: Die Geschichte des Inflationsromans „Wolf unter Wölfen“. Steffen, Friedland 2002, ISBN 3-9807532-9-8.
  • Hannes Lamp: Fallada – Der Alp meines Lebens. Gundlach und Klamp 2007, ISBN 3-00-020616-7.
  • Sabine Lange: Fallada – Fall ad acta? Sozialistische Erbepflege und das Ministerium für Staatssicherheit. Edition Temmen, Bremen 2006.[21]
  • Werner Liersch: Fallada. Der Büchersammler, der Literaturkritiker, der Photographierte, der Missbrauchte. Individuell, Schöneiche bei Berlin 2005, ISBN 3-935552-12-2.
  • Werner Liersch: Hans Fallada. Sein großes kleines Leben. Rowohlt, Reinbek 1997 (zuerst: Verlag Neues Leben, Berlin 1981), ISBN 3-499-13675-9.
  • Jürgen Manthey: Hans Fallada. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 11. Aufl. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998 (= rororo 50078; Rowohlts Monographien), ISBN 3-499-50078-7.
  • Silvia Menke: Schreiben als Daseinsbewältigung. Die Bedeutung literarischer Produktivität für Hans Fallada und Gottfried Keller. Shaker, Aachen 2000, ISBN 3-8265-8177-6.
  • Gunnar Müller-Waldeck: Fallada, Hans (1893–1947). In: Dirk Alvermann, Nils Jörn (Hrsg.): Biographisches Lexikon für Pommern. Band 1 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern. Reihe V, Band 48,1). Böhlau Verlag, Köln Weimar Wien 2013, ISBN 978-3-412-20936-0, S. 60–66.
  • Gunnar Müller-Waldeck und Roland Ulrich (Hrsg.): Hans Fallada. Sein Leben in Bildern und Briefen. Aufbau-Verlag, Berlin 1997, ISBN 978-3351032999.
  • Thomas Peter: Hans Falladas Romane in den USA. 1930–1990. Umeå univ. Inst. för moderna språk, Umeå 2003 (= Skrifter från moderna språk; 8), ISBN 91-7305-416-X.
  • Cecilia von Studnitz: Es war wie ein Rausch. Fallada und sein Leben. Droste, Düsseldorf 1997, ISBN 3-7700-1064-7.
  • Cecilia von Studnitz: Ich bin nicht der, den Du liebst. Die frühen Jahre des Hans Fallada in Berlin. Steffen, Friedland 2007, ISBN 978-3-910170-63-6.
  • Anja C. Schmidt-Ott: Young love – negotiations of the self and society in selected German novels of the 1930s (Hans Fallada, Aloys Schenzinger, Maria Leitner, Irmgard Keun, Marie Luise Kaschnitz, Anna Gmeyner and Ödön von Horváth). Lang, Frankfurt am Main u. a. 2002 (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur; 1835), ISBN 3-631-39341-5.
  • Ruth Schmidt-WiegandFallada, Hans. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 5, Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 17 (Digitalisat).
  • Geoff Wilkes: Hans Fallada’s crisis novels 1931–1947. Lang, Bern u. a. 2002 (= Australian and New Zealand studies in German language and literature; 19), ISBN 3-906770-32-X
  • Rudolf Wolff (Hrsg.): Hans Fallada. Werk und Wirkung. Bouvier, Bonn 1983 (= Sammlung Profile, 3), ISBN 3-416-01723-4.
  • Reinhard K. Zachau: Hans Fallada. Eine kritische Untersuchung zur Rezeption seines Werks in den Jahren 1930–1997. Heinz, Stuttgart 2000 (= Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik; 371), ISBN 3-88099-376-9.
  • Jenny Williams: Mehr Leben als eins. Biographie Hans Fallada. Berlin 2011, ISBN 978-3-7466-7089-8 (erweiterte und aktualisierte Neuausgabe, im Anhang: u. a. eine Bibliographie – darin ein Verweis auf die Bibliographie von Enno Dünnebier: Hans Fallada 1893–1947. Eine Bibliographie – sowie ein „umfassendes Verzeichnis der veröffentlichten Romane, Erzählungen, Zeitungsartikel, Literaturkritiken, Übersetzungen, Reden und Briefe Falladas von 1920 bis 1992“[22], verwendete Fallada-Ausgaben, unveröffentlichte Manuskripte, veröffentlichte Korrespondenz und anderes Archivmaterial, Werke anderer Autoren, Arbeiten über Fallada und sonstige Sekundärliteratur).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hans Fallada – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gunnar Müller-Waldeck und Roland Ulrich (Hrsg.) unter Mitarbeit von Uli Ditzen: Hans Fallada. Sein Leben in Bildern und Briefen., Berlin 2012 (überarbeitete Fassung der 1997 bei Aufbau erschienenen Originalausgabe), S. 265.
  2. Johann Hauptmann: Alphabetisches Verzeichnis ehemaliger Carolaner, in: Fünfundzwanzig Jahrfeier des Königin Carola Gymnasiums in Leipzig 1927, Leipzig 1927, S. 22
  3. tlz.de, 30. Juni 2010: Fallada-Schau: Das Duell am Uhufelsen
  4. Falladas Fall in Thüringen. Abgründe und Alpträume des jungen Rudolf Ditzen (PDF-Datei; 576 kB) Artikel im Ärzteblatt Thüringen, 17 (2006) 5, S. 233.
  5. Herbert Schwenk: Fieberhafte Flucht zum literarischen Weltruhm. Der Schriftsteller Hans Fallada (1893-1947). In: Berlinische Monatsschrift, Heft 12/2000, S. 128
  6. Williams, Jenny. More Lives than One: A Biography of Hans Fallada, 1998. ISBN 978-1-870352-38-3, S. 186
  7. Chronik der JA Neustrelitz. In: Offizielle Website der JA Neustrelitz (30. März 2011).
  8. Harald Lachmann: Finanzstarke Liebhaber von Denkmälern gesucht. In: Nordkurier. Strelitzer Zeitung.
  9. Jenny William In: Mehr Leben als eins. Biographie Hans Fallada. Berlin 2011, ISBN 978-3-7466-7089-8, S. 315 ff.
  10. Hans-Fallada-Gesellschaft e. V.: Hans Fallada – Leben & Werk In: Website der Hans-Fallada-Gesellschaft e. V.
  11. Pressemitteilung und Laudatio zur Auszeichnung von Christiane Witzke mit dem Annalise-Wagner-Preis
  12. a b Rezension von Wolf Scheller: Hans Fallada wird wieder entdeckt: „Jeder stirbt für sich allein“ erstmals ungekürzt. In: HNA Online (2. Juli 2011)
  13. Dauerausstellung in den Torhäusern von Schloss Schönhausen (PDF-Datei; 264 kB; Seite 3 der verlinkten Datei)
  14. Leben und Werk auf Fallada.de
  15. Allein in Berlin Tagesspiegel, 10. April 2011
  16. Fallada, Hans; Hofmann, Michael, Every Man Dies Alone, New York: Melville House 2009, ISBN 978-1-933633-63-3
  17. Sebastian Hammelehle: Noch ein Schnaps, bevor die Gestapo kommt In: Spiegel Online (11. März 2011)
  18. Hans-Fallada-Archiv
  19. „Fallada-Diplom“ für Kinder. Carwitzer Museum: Mit Audioführer und Rätselheft auf Schriftsteller-Spuren. In: Neues Deutschland, 13. Juli 2011, S. 12.
  20. Der Autor und Wuppertaler Rechtsanwalt Ulrich Ditzen ist der älteste Sohn Hans Falladas.
  21. „Fesselnde“ Geschichte des Fallada-Archivs von der in der DDR suspendierten, dann wieder eingestellten, unter einem Vorwand erneut entlassenen Archivarin.
  22. Jenny Williams: Mehr Leben als eins. Biographie Hans Fallada. Berlin 2011, ISBN 978-3-7466-7089-8