Hans Hollein

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Hans Hollein, 1976
Haas-Haus am Stock-im-Eisen-Platz in Wien, 1985–1990
Das Zentralgebäude der Interbank, Lima, Peru.

Hans Hollein (* 30. März 1934 in Wien) ist ein österreichischer Architekt und Designer, Bildhauer, Objektkünstler, Ausstellungsgestalter und Architekturtheoretiker.

Ausbildung[Bearbeiten]

Hollein entstammt einer Familie von Bergbauingenieuren, sein Vater war Elektroingenieur. Nach dem Besuch der Bundesgewerbeschule in Wien (1949–1953) studierte Hollein an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Clemens Holzmeister.

In erster Linie war es Amerika, das Hollein in seiner Frühzeit beeinflusst hat. Nach seinem Diplomexamen (1956) absolvierte er von 1958 bis 1964 einen Studienaufenthalt in den USA. Dort studierte er zunächst am Illinois Institute of Technology in Chicago und ab 1959 am College of Environmental Design der University of California, Berkeley, an der er 1960 den Grad eines Master of Architecture erwarb. Er unternahm eine Autofahrt von New York bis an die Westküste, um das für einen Europäer unbekannte Gefühl der grenzenlosen Weite, der unbeschränkten Dimension zu erleben. Die Faszination des Technischen, die Weite, die Weltraumfahrt waren seine neuen Propheten.

Als Meilenstein in Holleins Entwicklung kann man seine Beschäftigung mit den Prinzipien der indianischen Pueblo-Architektur des amerikanischen Südwestens betrachten, deren Einfluss in vielen von Holleins späteren Bauten wiederkehrt. Die Verbindung von oben und unten, von Wohn- und Kultstätten prägte Holleins Vorstellung von einer in Landschaft umgewandelten Architektur, die durch eine Vielzahl von Wegen, Treppen und Rampen begehbar und damit aktiver Bestandteil des städtischen Lebens wird. Seinen Niederschlag fand diese Konzeption beim Entwurf eines „Begehbaren Kaufhauses in St. Louis” (1963) und beim Plan für einen Erweiterungsbau der Zentralsparkasse in Floridsdorf bei Wien.

Sein Sohn, der Museumsdirektor Max Hollein wurde 1969 geboren.

Wiener Avantgarde[Bearbeiten]

Um 1960 begann sich die Wiener Architekturszene neu zu formulieren. Was alle jungen Künstler damals vereinte, war der Protest gegen den konventionellen Kunstbetrieb und eine Revolte gegen den Funktionalismus der Nachkriegsarchitektur. Hollein schloss sich einer Gruppe Wiener Künstler an, die sich gegen die „Alleinherrschaft des trivialen Funktionalismus” wandte. Dazu gehörten Friedensreich Hundertwasser, der in diesem Kreis sein „Verschimmelungsmanifest” verkündete, ebenso Markus Prachensky und Arnulf Rainer, die sich für eine vom Regelzwang befreite „Architektur mit den Händen” einsetzten. Eines der Foren war die Galerie St. Stephan des katholischen Geistlichen Monsignore Otto Mauer.

Besonders Furore machte eine Ausstellung, die Hollein 1963 gemeinsam mit Walter Pichler in der Galerie veranstaltete: „Architektur”, eine viel beachtete und umstrittene Ausstellung, in deren Mittelpunkt utopische Entwürfe kompakter Stadtarchitekturen standen, Zeichnungen und Skulpturen, die als utopische Entwürfe einer Stadtarchitektur blockhaft und raumgreifend die Landschaft beherrschten. Parallel verfassen Hollein und Pichler Manifeste, die im Ausstellungskatalog veröffentlicht werden, so Holleins „Absolute Architektur”. Die programmatischen Äußerungen postulieren eine Architektur, die brutal und subtil zugleich war.

„Wenn wir schon eine Schönheit wollen, dann eine sinnliche Schönheit elementarer Gewalt.“

„Wir müssen die Architektur vom Bauen befreien!“

„Architekten müssen aufhören, nur in Bauwerken zu denken!“

Gleichzeitig befasste sich Hollein mit der Frage autarker Minimalräume, er studierte Raumschiffe und Raumanzüge und definierte sie als perfekte Behausungen auf engstem Raum für ein Überleben unter extremsten Bedingungen. Auf der anderen Seite propagierte Hollein pneumatische Gebilde, wie etwa ein „mobiles Büro”, das als aufblasbares Gehäuse den Prototyp einer leichten, provisorischen und transportablen Behausung darstellte.

„Transformationen” nannte Hollein Mitte der 60er Jahre eine Reihe von Collagen, in denen technische Objekte in eine Landschaft montiert wurden und die damit zu einer urbanen Mega–Struktur umgedeutet wurden. Ein Flugzeugträger, ein Kaffeeservice, ein Kühlergrill wurden in dieser Konzeption als monumentale Gebäude deklariert. Das Große und das Kleine waren keine Gegensätze, sondern ein Spiel mit der Dimension und Eckpunkte eines unbegrenzten Feldes an Variationen des Maßstabes. Eine ganze Stadt wurde in einen Flugzeugträger angesiedelt, der in der Collage wie eine utopische Arche Noah in der unberührten Natur gestrandet war. Dies war ein Motiv, das Hollein Jahre später im Golfclub Ebreichsdorf bei Wien eine praktische Umsetzung erfahren sollte.

1964 eröffnete Hollein, der die Jahre zuvor in Schweden, Deutschland und den USA in diversen Büros mitgearbeitet hatte und 1963/1964 als Gastprofessor an der Washington University in St. Louis gewesen war, in Wien ein eigenes Architekturbüro.

Zusammen mit Christoph Monschein arbeitet Hollein seit 2010 in der Hans Hollein & Partner ZT GmbH.[1]

Retti und die Folgen[Bearbeiten]

1965 schuf Hollein mit seinem ersten unabhängig ausgeführten Auftrag, dem Kerzengeschäft Retti in Wien das einen Markstein in der Entwicklung setzte. Ein winziges Geschäft, auf nur vierzehn Quadratmetern, bestimmt durch Aluminium und Spiegel, eine präzise und kostbare Metallschachtel, mit der Hollein seine Theorien in die Tat umsetzen konnte. Durch die Verleihung des amerikanischen Reynolds-Award (1966) wurde Retti zur kleinsten Architektur-Kostbarkeit der Welt.

Weitere Aufträge für exklusive Boutiquen und Galerien folgten, darunter die Richard Feigen Gallery in New York (1967–1969), das Juweliergeschäft Schullin I und II (1972–1974; 1984) auf dem Kohlmarkt im 1. Bezirk in Wien, sowie die New Yorker Filiale des Münchener Modehauses Ludwig Beck im Trump Tower (1981–1983), in der er klassische Bauelemente mit bajuwarischem Heimatstil verband.

1972 bewies Hollein mit einem Vielzweck-Wegweiser für das Olympiadorf in München, dass tatsächlich „alles Architektur” war: Sein Röhrensystem war ein kommunikatives Ideal: Als Orientierungshilfe durch verschiedene Farben (Ariadne-Prinzip), durch Beleuchtung, Information mit Dia-Projektoren und Fernsehschirmen, Infra- und Fußbodenheizung und sogar kühlende Frischluft samt Wassersprühanlage. Holleins Kommunikations–Clou wurde durch die Katastrophe der Geiselnahme des israelischen Teams im Olympischen Dorf überschattet.

Alles ist Architektur[Bearbeiten]

Hollein, der in seiner Zunft zu den Pionieren der Postmoderne gezählt wird, engagierte sich auch in den Gebieten Design, Kunst und Ausstellungsgestaltung. „Alles ist Architektur”, heißt Holleins bekannter Ausspruch, der einst die Titelseite der österreichischen Zeitschrift „Bau” (1/1968) schmückte und der auch in der Pariser Ausstellung „Métaphores et Métamorphoses” (1987) als Motto wiederkehrte. Dieser Architekturbegriff erstreckte sich bis hin zu den weiß gekachelten Kunstobjekten, mit denen Hollein 1972 Österreich bei der Biennale Venedig vertrat, den Umweltkunstprojekten, mit denen er im Herbst 1975 die Eröffnungsausstellung für das „National Museum of Designs” in New York bestritt, dem Bühnenbild zu Schnitzlers „Komödie der Verführung” am Burgtheater (1979/1980), oder der Wiener Ausstellung „Traum und Wirklichkeit” (1984/1985).

„Architektur ist kultisch, sie ist Mal, Symbol, Zeichen, Expression.
Architektur ist die Kontrolle der Körperwärme — schützende Behausung.
Architektur ist Bestimmung — Festlegung — des Raumes, Umwelt.
Architektur ist Konditionierung eines psychologischen Zustandes.“

Hans Hollein: Alles ist Architektur, 1967

Hollein wurde bekannt als „Meister der architektonischen Inszenierung” (SZ, 17. Oktober 1987), der wieder sinnliche und emotionale Momente in die Architektur einführte und weder vor einer Symbolsprache noch gelegentlichem Pathos zurückschreckte. Da seine Heimatstadt Wien recht reserviert blieb, erlangte H. vor allem durch Aufträge im Ausland internationales Ansehen. Erwähnt seien der österreichische Pavillon für die Triennale in Mailand (1968), die amerikanische Botschaft in Moskau (1972–1974), das Museum für Glas und Keramik in Teheran (1977–1978), die Stadtvilla in der Berliner Rauchstraße (1980–1985), die im Rahmen der Internationalen Bauausstellung entstand, das Nationalmuseum Ägyptischer Zivilisation in Kairo (1983).

Wenn ihm nicht die Architektur als Eingriff in das tägliche Leben wirksamer erschiene, erklärte der Multimedia-Artist, hätte er durchaus den Weg eines freien Künstlers einschlagen können (FAZ Magazin, 14. Februar 1986). Hollein hat Möbel entworfen, Alessis und Munaris Programme erlesener Haushaltsgegenstände um silberne Kleinode bereichert und seine Grafiken hängen im New York Museum of Modern Art. Am Rande der Salzburger Festspiele erregte er 1991 mit einem Klavier-Design Aufsehen: Für den Wiener Klavierbauer Bösendorfer entwarf er einen Konzertflügel mit geometrischen Formen aus Massiv-Messing, dessen Deckel an der Innenseite mit 24-karätigem Blattgold ausgelegt war. Mit der ihm eigenen Perfektion entwarf Hollein auch Bühnenbilder, Türklinken, Möbel, Brillen, Lampen und Uhren, gestaltete Feste und Ausstellungen (u. a. die „Man Transforms” für das Cooper-Hewitt-Museum in New York, 1974–1976).

Museum Mönchengladbach[Bearbeiten]

1982 erfolgte im rheinischen Mönchengladbach (Bau 1972–1982) die Umsetzung von Holleins Vision einer begrabenen und begehbaren Architektur: Im Städtischen Museum Abteiberg zog er die Konsequenz aus dem lange gehegten Wunsch einer betretbaren, überwachsenen Architektur. Mit dem Museum Abteiberg setzte H. neue Maßstäbe für die Museumsarchitektur. Sein Museum war ein Plädoyer für eine neue Schule des Sehens. Die Außenhaut war ein System gebogener Terrassen und detaillierter Ziegelmauern, eine Collage divergierender Baukörper und ist eines der seltenen öffentlichen Gebäude, in die man sich hinunter begibt. Man kommt über eine Brücke und betritt das Dach des eigentlichen Museumsbaues. Der zierliche Eingangstempel offenbart dem suchenden Blick seine Aufgabe, den Besucher zu empfangen und nach unten zu geleiten.

Das Innere ist eine Abfolge von Räumen, die als Folge von Raumerlebnissen durch die Diagonale beherrscht werden. Dies erlaubt die Betrachtung verschiedenster Werke zur selben Zeit und bietet an jeder Ecke unerwartete Ausblicke auf eine neue Kunst. Die Türöffnungen waren nicht mehr in der Mitte der Wände angebracht, sondern in den Ecken, alle vier Raumseiten bleiben so der Kunst erhalten. Hollein plante ein lebendiges Museum, eine Inszenierung mit zwei Arten von Darstellern: statischen, den Kunstwerken, und beweglichen, den Besuchern. Spätestens seit der Eröffnung des Städtischen Museums Abteiberg gilt Hans Hollein als einer der prominentesten Vertreter der Postmodernen Architektur in Europa.

Hollein wurde dafür 1983 mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet. Zwei Jahre später erhielt er als siebter Architekt der Welt den Pritzker-Preis, der gern als „Nobelpreis der Architektur” apostrophiert wird. .

Museumsbauten[Bearbeiten]

Innenansicht von Vulcania 1997–2002

Für seinen Wettbewerbsbeitrag für ein Guggenheim-Museum in Salzburg erhielt Hollein 1990 den ersten Platz, doch der bahnbrechende Entwurf für das Museum im Fels wurde später durch den Salzburger Landeshauptmann verhindert. Allerdings war 2002 wieder eine preisgünstigere Variante des Projekts, das drei Geschoße tief in den Fels über der Altstadt reichen würde, im Gespräch. Auch sein Entwurf für ein Guggenheim-Museum in Wien (1993/1994) konnte sich in den nächsten Jahren nicht durchsetzen. Als der Architekt 1995 im Historischen Museum in Wien eine Retrospektive seiner verwirklichten Planungen der Öffentlichkeit vorstellte, vermutete die Süddeutsche Zeitung (14. April 1995) darin ein Politikum: „Wie zufällig rückt damit jenes Projekt in den Mittelpunkt, das für Wien sowieso das zentrale ist: Holleins Planung eines Guggenheim-Museums.“

Starke internationale Beachtung fand Hollein mit dem im Juni 1991 nach nur vierjähriger Bauzeit eröffneten Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (1987–1991), das sich – gebaut auf einem dreieckigen Restgrundstück – den Spitznamen „Tortenstück“ einhandelte. Es war, als ob der Flugzeugträger aus Holleins frühen Fotomontagen nun unerklärlicherweise in der Stadt vor Anker gegangen war.

Sein internationales Renommee mehrte der Altmeister der Postmoderne mit dem 2002 eröffneten Vulkanmuseum „Vulcania“ in der französischen Auvergne, nahe Clermont-Ferrand. Dort schuf Hollein einen zu großen Teilen unterirdisch angelegten Museumspark, dessen Wahrzeichen ein 37 Meter hoher Kegelstumpf ist, der außen mit Basalt verkleidet wurde. In abgelegener Landschaft, inmitten erloschener Vulkane, am Fuße des Puy de Dome, gräbt sich das Museum ins Erdinnere, auf 1000 Meter Höhe, nicht in einer Stadt, sondern inmitten der Landschaft. Der Besucher begibt sich in einem großangelegten dramatischen Erlebnis des Hinabsteigens in unterirdische Zonen, wie auf eine Reise mit Jules Verne zum Mittelpunkt der Erde. Er begibt sich hinab in den Abgrund, um am Ende aus dem Dante-ähnlichen Inferno wieder ans Tageslicht zu treten.

Weitere Bauten[Bearbeiten]

In der Banco Santander in Madrid, Hauptgeschäftssitz der größten spanischen Privatbank im Zentrum von Madrid, hat Hollein 1987 hinter den denkmalgeschützten Altbauten – von außen nicht sichtbar – eine gigantisch eindrucksvolle Rotunde errichtet.

In Wien baute Hollein 1987–1990 das neue Haas-Haus, das über viele Jahre als umstrittenster Bau in der österreichischen Nachkriegsgeschichte galt. Er ersetzte damit am Stephansplatz den Bau aus den 1950er Jahren, der an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten ersten Wiener Warenhauses aus den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts errichtet worden war.

1996 organisierte Hollein unter dem Motto „Die Zukunft erahnen – der Architekt als Seismograph” als erster Nicht-Italiener die renommierte Architekturbiennale in Venedig. 1997 erhielt er den Zuschlag für den Neubau der österreichischen Botschaft im Diplomatenviertel Berlins.[2] Der im Juli 2001 seiner Bestimmung übergebene Bau überraschte durch seine formale Vielfalt, ein „genialisches Chaos in Grün, Schwarz, Weiß, Orange und Gelb”, so art (Juli 2003), wurde aber auch als „ungenießbares Architekturgulasch“ kritisiert.[3] Beim Umbau der berühmten Wiener grafischen Sammlungen in der Albertina (2001–2003) wurde Hollein mit der Gestaltung des Entrées beauftragt. Doch die Fertigstellung des weithin sichtbaren Wahrzeichens, ein 64 Meter langes, weit auskragendes und wie ein Pfeil zusammenlaufendes „Titan-Flugdach” (Soravia Wing genannt) verzögerte sich wegen technischer Schwierigkeiten und Kostenüberschreitung.

Aussagen[Bearbeiten]

„Das Vollziehen sakraler Riten und das Errichten oder Bezeichnen heiliger Plätze gehörte zu den ersten Beschäftigungen des Menschen. Gleich ob augenfällig oder getarnt, helfen sie, das Leben einzurichten. Manche heutige Zivilisation hat ihre Fähigkeit für Todesriten verloren. Das ist ein Zeichen des Verlusts der Fähigkeit, zu leben.“

Hollein schuf immer wieder Situationen, die mit Enge und Weite, mit Bedrängnis und Befreiung zusammenhängen: Der Gedanke des Hineingehens, mehr noch des Hindurchzwängens, ist eine schöne Metapher Sigmund Freuds: Haus und Körper sind in den Traumsymbolen identisch. Koitus und Geburt, elementare Erlebnisse des Menschen finden – wie seit Jahrtausenden – ihre Entsprechung in der Architektur. Jeder Engpass des Hindurchzwängens mündet in einem befreienden Raum.

Lehrtätigkeit[Bearbeiten]

Hollein unterrichtete von 1967 bis 1976 an der Kunstakademie Düsseldorf, bis er 1976 einen Ruf an die Wiener Hochschule für Angewandte Kunst für die Leitung einer Meisterklasse für Industrial Design erhielt. Ab 1979 übernahm Hollein weitere Gastprofessuren an der Yale University in New Haven, der University of California in Los Angeles und der Ohio State University in Columbus. Seit September 2002 ist Hans Hollein an der Universität für angewandte Kunst emeritiert.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bauten und Arbeiten[Bearbeiten]

Ganztagsvolksschule Köhlergasse Wien, 1979–1990
Österreichische Botschaft in Berlin 1997–2001
Car Building, 2011
  • 1962 „Zurück zur Architektur”, Vortrag in der Galerie St. Stephan Wien
  • 1963 Ausstellung „Architektur” (gemeinsam mit Walter Pichler), Galerie St. Stephan, Wien
  • 1965 Kerzenladen Retti, Wien
  • 1965–1970 Herausgeber der Zeitschrift „Bau” (Zeitschrift der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs)
  • 1966/67 Boutique Christa Metek, Wien
  • 1969 Richard L. Feigen Gallery, New York
  • 1970 Ausstellung „Tod”, Städtisches Museum Mönchengladbach
  • 1972 „Werk und Verhalten. Leben und Tod. Alltägliche Situationen”, Biennale Venedig
  • 1972 Media-Linien, Olympiadorf München
  • 1972–1982 Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach
  • 1973 Schmuckgeschäft Schullin, Wien
  • 1976 Österreichisches Verkehrsbüro, Wien
  • 1976 Ausstellung „MAN transFORMS”, Cooper-Hewitt Museum, New York
  • 1977–1978 Museum Für Glas Und Keramik, Teheran
  • 1979–1990 Ganztagsvolksschule Köhlergasse, Wien
  • 1980 Bühnenbild für das Wiener Burgtheater: Komödie der Verführung von Arthur Schnitzler (Regie Horst Zankl, Kostüme Karl Lagerfeld)
  • 1981 Schmuckgeschäft Schullin II, Wien
  • 1983 Ausstellung „Die Türken vor Wien”, Künstlerhaus Wien
  • 1983–1991 Museum für Moderne Kunst, Frankfurt
  • 1985–1990 „Haas-Haus”, Wien
  • 1985 Ausstellung „Traum und Wirklichkeit”, Künstlerhaus Wien
  • 1988–1993 Banco Santander, Madrid
  • 1987–1993 Erste Allgemeine Generali, Landesdirektion Vorarlberg, Bregenz
  • 1989 Museum im Fels (Internationaler geladener Wettbewerb, 1.Preis), 1990 Machbarkeitsstudie als Guggenheim Museum Salzburg (nicht umgesetzt)
  • 1992–2002 Kulturbezirk und Niederösterreichisches Landesmuseum, St. Pölten
  • 1993–1999 Volksschule Donau-City
  • 1994–2000 Generali Bürohaus/Media Tower am Donaukanal, Wien
  • 1994–2002 „Vulcania” – Europäischer Park für Vulkanismus (mit Atelier 4), in Saint-Ours-les-Roches in der Auvergne, Frankreich
  • 1994–1996 Direktor der Sektion Architektur der Biennale Venedig für die Architektur-Biennale 1996
  • 1996–2001 Interbank Headquarters Lima, Peru
  • 1997–2001 Österreichische Botschaft in Berlin
  • 1996–1998 Erweiterung des Städtischen Museums Mönchengladbach
  • 1997–2002 Centrum Bank, Vaduz, Liechtenstein
  • 2001 Überarbeitung Museum im Fels als Museum im Mönchsberg (MIM)
  • 2002 Penthouse, Stephansplatz No. 10 und No. 11, Wien
  • 2002 Umbau und Aufstockung Hilton Hotel, Wien
  • 2003 Albertina-Rampe, Wien
  • 2003 Monte Laa, PORR Türme am Laaer Berg in Wien, Mitwirkung an der Errichtung eines neuen Stadtviertels auf Überplattung einer Stadtautobahn
  • 2011 Car Building, Skulptur beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe, nach einem Entwurf von 1960

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Hollein, Walter Pichler: Architektur. Katalog zur Ausstellung, Galerie St. Stephan, 1963
  • Hans Hollein – Alles ist Architektur. Eine Ausstellung zum Thema Tod, Katalog zur Ausstellung, 1970
  • MANtransFORMS, Katalog zur Ausstellung, Cooper Hewitt Museum, New York, 1976
  • Hans Hollein. a+u architecture and urbanism, 1985
  • Wolfgang Pehnt: Hans Hollein. Museum in Mönchengladbach, Frankfurt 1986, ISBN 3-596-23934-6
  • Hans Hollein – Metaphern u. Metamorphosen. Katalog zur Ausstellung, Centre Georges Pompidou, Paris, 1987
  • Gianni Pettena: Hans Hollein – Opere 1960–1988. Idea Books Editioni, Milano, 1988
  • Museum Moderner Kunst, Frankfurt/Main, Schriftenreihe des Hochbauamtes zu Bauaufgaben der Stadt, 1991
  • Hans Hollein. Katalog zur Ausstellung, Historisches Museum der Stadt Wien, 1995
  • Hans Hollein – Schriften und Manifeste. Herausgegeben von François Burkhardt und Paulus Manker, Wien 2002

Filme[Bearbeiten]

  • Alles ist Architektur – Portrait HH, Regie: Paulus Manker, Buch: François Burkhardt, Kamera: Peter Roehsler; ORF 1996
  • Hollein in Lima – Das Gebäude der Interbank. Regie: Paulus Manker, ORF 2001
  • Hans Holleins Vulcania. Regie: Paulus Manker, ORF 2002
  • Hans Hollein – Essentials. Regie: Paulus Manker, ORF 2002

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hans Hollein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. hollein.com Webpräsenz Hans Hollein
  2. http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/oesterreichische_botschaft/
  3. Österreichs Botschaft eröffnet. In: „Die Welt“ vom 6. Juli 2001.
  4. a b Hollein mit Großem Goldenen Ehrenzeichen ausgezeichnet, Kleine Zeitung, 1. April 2009
  5. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)