Hans Kamp

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Johan Anthony Willem Kamp (* 5. September 1940 in Den Burg auf Texel) (meist: Hans Kamp) ist ein niederländischer Philosoph und Sprachwissenschaftler.

Er studierte ab 1958 Physik und Mathematik an der Universität Leiden, Holland (Abschluss als B. A. 1961). Anschließend folgte ein Graduiertenstudium in Amsterdam, wo er 1965 in Logik, Grundlagen der Mathematik und Philosophie der empirischen Wissenschaften promoviert wurde. Es folgte ein Postdoc-Aufenthalt an der University of California at Los Angeles, wo er 1968 mit einer Dissertation über Tense Logic and the Theory of Linear Order einen weiteren Titel (PhD) erwarb. In der Folge lehrte er als Assistant Professor an der Cornell University, am University College London, an der University of Massachusetts und von 1974 bis 1984 am Bedford College der University of London, unterbrochen durch Gastprofessuren am MIT und der University of Texas. Im Sommer 1988 berief ihn die Universität Stuttgart als Ordentlichen Professor für Formale Logik und Sprachphilosophie an das Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung.

Hans Kamp ist u.a. Begründer der Diskursrepräsentationstheorie (DRT).

1992 erhielt Kamp zusammen mit Barbara H. Partee den Max-Planck-Forschungspreis und 1996 den Jean-Nicod-Preis.

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