Hans Knecht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Knecht (* 29. Juni 1913 in Albisrieden; † 8. März 1986 in Zürich) war ein Schweizer Radrennfahrer.

Inhaltsverzeichnis

Radsport-Laufbahn [Bearbeiten]

Während seiner Karriere, die von 1939 bis 1949 andauerte, gewann Hans Knecht insgesamt 19 Rennen. Seine grössten Erfolge waren die Siege bei den Weltmeisterschaften der Amateure im Straßenrennen (1938 in Valkenburg) und der Berufsradfahrer (1946 in Zürich). Dreimal wurde er Schweizer Meister im Straßenrennen.

Persönliches [Bearbeiten]

Hans Knecht wuchs in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Bevor er 1939 Berufsradfahrer wurde, machte er eine Ausbildung zum Färber. Im Jahr 1944 heiratete er Nelly Weilenmann. Nach dem Ende seiner Radsportkarriere im Jahr 1949 eröffnete er ein Fahrradgeschäft, das nach anfänglich guten Umsätzen 1960 Konkurs ging. Danach arbeitete er in der Automobilbranche.

Ebenfalls 1949 veröffentlichte Hans Knecht seine umfangreiche Autobiografie, die er selbst schrieb und bei der er sich auf seine eigenen, detaillierten Tagebucheinträge stützte. Er thematisierte in diesem Buch stark seinen Willen, mithilfe des Sports den sozialen Aufstieg zu verwirklichen: „Und ich träumte vom Rennfahrerruhm, von Siegen, Ehre und Geld.“ Sein großes Vorbild war der vielfach erfolgreiche Schweizer Rennfahrer Heiri Suter. Auch setzte sich Knecht in diesem Buch mit Themen wie Training, Ernährung, Biologie und Anatomie auseinander. Das Gerücht, er habe gedopt, wies er vehement zurück.

Sportliche Erfolge [Bearbeiten]

1938
1943
  • Schweizer Strassenmeister
1945
  • Schweizer Strassenmeister
1946
  • Weltmeisterschaft der Berufsfahrer
  • Schweizer Strassenmeister

Literatur [Bearbeiten]

Hans Knecht: Strasse ohne Ende, Zürich 1949

Fabian Brändle: „‚Ich schwur nicht namenlos zu bleiben‘“, in: SportZeiten, 3/2010, S. 39-55

Weblinks [Bearbeiten]