Hans Peter Adamski

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Hans Peter Adamski (* 7. Mai 1947 in Kloster Oesede, Niedersachsen) ist ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben[Bearbeiten]

Nach einer Lehre in einem Architekturbüro, die er 1973 abschloss, studierte er an der Fachhochschule für visuelle Kommunikation in Münster und an der Kunstakademie Düsseldorf. Von 1974 bis 1979 hielt er sich zudem längere Zeit in Indien, Afghanistan und Indonesien auf. Arbeitsaufenthalte verbrachte er auch in Italien, Frankreich und den USA.

Er lehrt seit 1998 Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seit 2004 ist er Dekan, heute Prodekan.

Er lebt und arbeitet in Berlin und Dresden. Adamski gehört zu den wichtigsten Vertretern der Neuen Wilden der 1980er Jahre, der Kölner Künstlergruppe Mülheimer Freiheit, der auch Peter Bömmels, Walter Dahn, Jiri Georg Dokoupil, Gerard Kever und Gerhard Naschberger angehörten. Die jungen Künstler teilten sich ab 1979 ein Hinterhofatelier in der zum Rhein führenden Straße Mülheimer Freiheit in Köln.

Hans Peter Adamski zog sich zurück und schuf in seinem Atelier in der Aachener Straße 49 in Köln eine Werkphase nach der anderen. Was draußen passierte war dem Künstler nicht mehr wichtig. Ihm ging es darum, Kunst fern einer artifiziellen Kunstwelt zu schaffen, die sich zur Industrie entwickelte. In der Stille setzte er sich mit sich und der Malerei auseinander. Nach 1983 schuf er über 10 Werkzyklen.

Im Mai 2007 erschien eine biographische Erzählung mit über 100 Farbabbildungen von seiner Frau Michéle Victor im Dumont Verlag.

Einzelausstellungen, Auswahl[Bearbeiten]

  • Sonnabend Gallery, New York, USA
  • Bonnefantenmuseum, Maastricht, NL
  • Städtisches Kunstmuseum, Bonn, D
  • European Institut of Public Administration, Maastricht, USA
  • Horsens Kunstmuseum, Lunden, DK
  • Goetheinstitut Rotterdam, NL
  • National Galerie Dakar, Senegal
  • Mannheimer Kunstverein, D
  • Landesmuseum Joaneum, Graz, A
  • Museo de San Francesco dell'Arte Sacra, Greve in Chianti

Gruppenausstellung bis 2007, Auswahl[Bearbeiten]

  • Leo Castelli Graphics, New York
  • Noise Galerie Maeght, Paris, F
  • Mülheimer Freiheit, Nieuwe duitse Kunst“, Groninger Museum, NL
  • „De la Photographie“, Goethe Institut, Paris, F
  • „Bildwechsel“, Neue Malerei aus Deutschland, Akademie der Künste, Berlin, D
  • „Die heimliche Freiheit“, Kunstverein Freiburg, D
  • Mülheimer Freiheit.„Die Seefahrt und der Tod“. Kunstverein Wolfsburg, D
  • „Finger für Deutschland“ , Atelier Immendorff, Düsseldorf, D
  • „10 junge Künstler aus Deutschland“ Museum Folkwang, Essen, D
  • Mülheimer Freiheit, „Die Seefahrt und der Tod“, Kunstverein Wolfsburg, D
  • 12 Künstler aus Deutschland. Kunsthalle Basel, CH, Museum Boymanns-van Beuningen, Rotterdam, NL
  • „Expressionisten - Neue Wilde“, Museum am Ostwall, Dortmund, D
  • Die Sammlung FER, Museum Folkwang, Essen, D
  • Absprünge, Kunsthalle Hamburg, Bundesverband der Deutschen Industrie, D
  • Sammlung Metzger, Kunsthalle Budapest, U
  • „Zwischenbilanz“ Neue Deutsche Malerei, Neue Galerie am Joanneum, Graz, A
  • Villa Stuck, München, D
  • Rheinisches Landesmuseum, Bonn, D
  • „1000 Jahre Mülheimer Freiheit“, Stadtmuseum Köln, D
  • Kunst des 20. Jahrhunderts, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, D
  • Biennale di Venezia, Venedig, I
  • First Street Forum, St.Louis, USA
  • Sammlung Toni Gerber, Kunstmuseum Bern, CH
  • Mülheimer Freiheit Group, Milwaukee Art Museum, USA
  • Museum Bommel van Dam, Venlo, NL
  • Künstler aus Köln, DuMont Kunsthalle , Köln
  • „Das Gedächtnis öffnet seine Tore“, Die Kunst der Gegenwart im Lenbachhaus, München
  • „Nicht Ruhe geben bevor die Erde quadratisch ist“, Kunstverein Mannheim, Sammlung Marli Hoppe-Ritter
  • „Obsessive Malerei“, Ein Rückblick auf die „Neuen Wilden“, ZKM, Karlsruhe
  • „Fremdheit, Identität, Begegnungen“, Rautenstrauch-Joest Museum, Köln
  • „ Where are you standing“, Sammlung Paul Maenz, Kupferstich Kabinett Berlin

Filme[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]