Hans Riegel junior
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Johannes Peter „Hans“ Riegel (* 10. März 1923 in Bonn) ist der älteste Sohn des gleichnamigen Haribo-Gründers Hans Riegel und erbte 1946 zusammen mit seinem Bruder Paul Riegel den Süßwaren-Konzern.
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[Bearbeiten] Leben
"Am 10. März 1923, um genau 3.30 Uhr, kommt Johannes Peter Riegel zur Welt. Wie sein Vater wird der Junior ... Zeit seines Lebens, schlicht und eigensinnig, als „Hans“ durchs Leben gehen. Er wird offizielle Dokumente mit dem Rufnamen signieren, ja sogar unter diesem Namen promovieren."[1] Hans Riegel promovierte 1951[2] an der Universität Bonn über Die Entwicklung der Weltzuckerwirtschaft während und nach dem 2. Weltkrieg. 1953 wurde er zum 1. Präsidenten des damals gegründeten Deutschen Badminton-Verbandes gewählt, nachdem er am selben Wochenende erster deutscher Badminton-Meister im Herrendoppel geworden war. Noch im selben Jahr ließ er in Bonn die erste deutsche Badmintonhalle (Haribo-Center) erbauen. 1954 und 1955 gewann er zwei weitere Meistertitel im Badminton, diesmal im Mixed mit Luise Stuch-Schmitz. 1956 gab er zusammen mit Josef Holthausen das „Handbuch des Badminton-Sports“ heraus. Hans Riegel stiftete im gleichen Jahr den nach ihm benannten Wanderpokal, den seit dieser Zeit der Deutsche Mannschaftsmeister im Badminton erhält.
Aufgrund seiner vielfältigen Verdienste wurde Hans Riegel 1994 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Ausschlaggebend war dabei sein soziales Engagement in seiner Heimatgemeinde Pech sowie die Verdienste bei der Förderung des Sports.
Im Mai 2008 stattete Warren Buffett Deutschland einen Besuch ab, um in das deutsche Familienunternehmen mit einzusteigen. Der bereits 85 Jahre alte und kinderlose Hans Riegel hat jedoch kein Interesse an einem Einstieg des US-Investors. [3]
Seit 1991 hat Riegel die österreichische Staatsbürgerschaft.[4]
[Bearbeiten] Literatur
- Bettina Grosse de Cosnac: Ein Bär geht um die Welt. Haribo - vom Bonbonkocher zum König der Gummibärchen. Eine deutsche Familiensaga. Europa-Verlag 2003, ISBN 3203775212
- Josef Niesen: Bonner Personenlexikon, Bouvier Verlag, Bonn 2007, ISBN 9783416031592
[Bearbeiten] Filmdokumentationen
- Die Haribo-Saga – Siegeszug eines Goldbären. Aus der Reihe Industrie-Dynastien in NRW, Teil 3. Deutsche TV-Dokumentation von André Schäfer, WDR 2003, 45 Minuten
[Bearbeiten] Weblinks
| PND: kein individualisierter Datensatz vorhanden (Stand: 12.September2008)
Nicht individualisierter Eintrag zum Namen Hans Riegel junior im Katalog der DNB |
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bettina Grosse de Cosnac: Die Riegels. Bastei Lübbe 2003, S. 29-30, ISBN 9783404615841
- ↑ http://www.ulb.uni-bonn.de/webOPAC/ Buchnummer DIS 51/15
- ↑ http://www.handelsblatt.com/news/_pv/_p/200038/_t/ft/_b/1438037/default.aspx/index.html
- ↑ http://www.welt.de/wirtschaft/article3132880/Warum-der-Haribo-Chef-den-Bankern-misstraut.html
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Riegel, Hans |
| ALTERNATIVNAMEN | Riegel, Johannes Peter (eigentlicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Unternehmer und Inhaber der Firma Haribo; dreimaliger deutscher Meister im Badminton |
| GEBURTSDATUM | 10. März 1923 |
| GEBURTSORT | Bonn |

