Hans Saner

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Hans Saner (* 3. Dezember 1934 in Grosshöchstetten) ist ein Schweizer Philosoph.

Nach einer Ausbildung am Kantonalen Lehrerseminar in Hofwil (1950–1954) war Saner fünf Jahre als Lehrer tätig. Ab 1959 studierte er Philosophie, Psychologie und Germanistik in Lausanne und Basel. Von 1962 bis 1969 war er persönlicher Assistent von Karl Jaspers, dessen Nachlass er herausgab. Hans Saner lebt heute als freischaffender Publizist in Basel.

Saner betreibt keine akademische Philosophie. Er nimmt regelmäßig zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen Stellung und wendet sich dabei ausdrücklich an ein allgemeines Publikum.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Kants Weg vom Krieg zum Frieden. Bd. 1: Widerstreit und Einheit. Basel 1967
  • Karl Jaspers. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek 1970 (12. A. 2005), ISBN 3-499-50169-4
  • Zwischen Politik und Getto. Über das Verhältnis des Lehrers zur Gesellschaft. Basel 1977, ISBN 3-85787-041-9
  • Geburt und Phantasie. Von der natürlichen Dissidenz des Kindes. Basel 1979, ISBN 3-85787-064-8
  • Hoffnung und Gewalt. Zur Ferne des Friedens. Basel 1982, ISBN 3-85787-106-7
  • Die Herde der Heiligen Kühe und ihre Hirten. Basel 1983, ISBN 3-85787-119-9
  • Identität und Widerstand. Fragen in einer verfallenden Demokratie. Basel 1988, ISBN 3-85787-155-5
  • Die Anarchie der Stille. Aphorismen. Basel 1990, ISBN 3-85787-197-0
  • Dramaturgien der Angst. Basel 1991, ISBN 3-85787-603-4
  • Macht und Ohnmacht der Symbole. Essays. Basel 1993, ISBN 3-85787-227-6
  • Einsamkeit und Kommunikation. Essays zur Geschichte des Denkens. Basel 1994, ISBN 3-85787-236-5
  • Mythen, die wir uns erzählen, Mythen, die wir leben, Mythen, die wir machen. Basel 1998
  • Der Schatten des Orpheus. Basel 2000, ISBN 3-85787-314-0
  • Nicht-optimale Strategien. Basel 2002, ISBN 3-85787-330-2
  • Erinnern und Vergessen. Essays zur Geschichte des Denkens. Basel 2004, ISBN 3-85787-358-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikiquote: Hans Saner – Zitate