Hans von Burghausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Landshuter Martinskirche gilt als das Hauptwerk des Hans von Burghausen.
Die Landshuter Martinskirche gilt als das Hauptwerk des Hans von Burghausen.

Hans von Burghausen (* zwischen 1350 und 1360 in Burghausen; † 10. August 1432 in Landshut) war ein deutscher Baumeister der Spätgotik. In der älteren Literatur wurde er oft fälschlicherweise mit Hans Stethaimer oder Hans Krumenauer gleichgesetzt.

Hans von Burghausen lernte sein Handwerk vermutlich bei der Wiener Bauhütte. Er erbaute die Martinskirche in Landshut, den Chor der Franziskanerkirche in Salzburg, die Kirchen St. Nikolaus in Neuötting, St. Jakob in Straubing und St. Jakob in Wasserburg am Inn sowie viele weitere kleinere Bauten. Merkmale seiner Bauweise waren dreischiffige Hallenkirchen und niedrige, in die Strebepfeiler eingestellte Kapellen. Als Baumaterial verwendete er Backstein. Die Türme seiner Kirchen gehen von einem quadratischen Grundriss in einen achteckigen Grundriss über.

[Bearbeiten] Literatur

Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen