Hapalogenys

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Hapalogenys
Hapalogenys mucronatus

Hapalogenys mucronatus

Systematik
Acanthomorphata
Stachelflosser (Euacanthomorphacea)
Barschverwandte (Percomorphaceae)
incertae sedis
Familie: Hapalogenyidae
Gattung: Hapalogenys
Wissenschaftlicher Name der Familie
Hapalogenyidae
Springer & Raasch, 1995
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Hapalogenys
Richardson, 1844

Hapalogenys ist eine Fischgattung aus der Gruppe der Barschverwandten (Percomorphaceae). Sie kommt im Nordwestlichen Pazifik vom südlichen Japan und der Südküste Koreas (Ostchinesisches Meer) bis nach Taiwan und zu den Philippinen, sowie an der Küste des nordwestlichen Australien und in der Andamanensee, eventuell auch im Golf von Bengalen und in der Straße von Malakka vor. Die Fische leben küstennah in Tiefen von 30 bis 230 Metern über Sand-, Schlamm– und Felsböden und an Flussmündungen.

Merkmale[Bearbeiten]

Hapalogenys-Arten werden 10 bis 40 cm lang. Sie sind hochrückig mit einem steilen Kopfprofil. Ihre Farbe ist silbrig, oliv, grau oder bräunlich. Meist sind sie durch einige breite, dunklere Längs- oder von vorne oben nach hinten unten laufende Diagonalstreifen gemustert. Die Rückenflosse ist deutlich in einen von elf bis zwölf Stacheln gestützten und einen von 13 bis 18 Weichstrahlen gestützten Teil geteilt. Der dritte Stachel der erste Rückenflosse ist der höchste, von da bis zum Ende der ersten Rückenflosse fällt ihre Höhe kontinuierlich ab. Die Afterflosse wird von drei Stacheln und acht bis zehn Weichstrahlen gestützt. Hier ist der zweite Stachel der längste. Wegen ihrer sehr kurzen Kinnbarteln werden sie im englischen Velvetchins oder Barbeled grunters genannt.

Systematik[Bearbeiten]

Die systematische Stellung der Fische innerhalb der Barschverwandten ist umstritten. Früher wurden sie zu den Süßlippen und Grunzern (Haemulidae) gerechnet. Heute werden sie meist als einzige Gattung in die Familie Hapalogenyidae gestellt (Fishbase und beim World Register of Marine Species). Bei morphologischen Vergleichen von Alt- und Jungfischen wurde eine nahe Verwandtschaft mit den Lobotidae festgestellt.[1]

Arten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jeffrey M. Leis & Anthony C. Gill: Tigerfishes, Tripletails, and Velvetchins form a clade: Morphological evidence from adults and larvae.

Weblinks[Bearbeiten]