Harald Dietl
Harald Dietl (* 18. April 1933 in Altenburg) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler sowie Synchronsprecher.
Inhaltsverzeichnis |
Wirken [Bearbeiten]
Harald Dietl wuchs in Augsburg und Pforzheim als Sohn eines Papierfabrikanten auf.[1] Dietl absolvierte zunächst eine Schriftsetzerlehre. Danach arbeitete er als Journalist. Reportagen führten ihn mehrmals nach Burma, China (u.a. während der Kulturrevolution) und die UDSSR (Sibirien, alte Seidenstraße), aber auch in die Mongolische Volksrepublik, nach Kuba, Albanien und Vietnam.[2]
Nach der Schauspielausbildung erhielt er Bühnenengagements u.a. in München, Wien (Burgtheater), Stuttgart, Basel, und Berlin.
Vier Mädels aus der Wachau war der zweite Film, in dem er mitgespielt hat. Besonders populär wurde er durch seine Dauerrolle als Kommissar Feldmann in der Krimiserie Die Männer vom K3.
Zudem arbeitet Dietl umfangreich als Synchronsprecher und lieh seine Stimme bekannten Schauspiel-Kollegen wie Richard Griffiths (als Onkel Vernon in den Harry Potter-Filmen), Roger Moore (Jenseits des Ruvenzori und Madonna mit den zwei Gesichtern), John Rhys-Davies (Der unheimliche Hulk vor Gericht) und Patrick Stewart (Excalibur). Vielen dürfte er außerdem als der deutsche Vorspann-Sprecher der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert bekannt sein. Dietl, der auch schriftstellerisch tätig ist, erhielt 1989 den Bayerischen Poetentaler.
Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten]
- 1957: Die Frühreifen
- 1957: Vier Mädels aus der Wachau (Vier Mädel aus der Wachau)
- 1957: Die große Chance
- 1960: Hohe Tannen (Köhlerliesel)
- 1963: Der schlechte Soldat Smith
- 1966: Um Null Uhr schnappt die Falle zu
- 1969: Klassenkeile
- 1972: Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck
- 1979: Die Magermilchbande (Fernsehserie)
- 1983: Die Supernasen
- 1984: Die Wannseekonferenz
- 1988: Die Männer vom K3 (TV-Krimiserie bis 2001)
- 1989: Fabrik der Offiziere
- 1991: Ein Heim für Tiere – Schiran, der Pfau (Fernsehserie)
- 2009: Tatort – Der Gesang der toten Dinge
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Harald Dietl im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Harald Dietl in der Internet Movie Database (englisch)
- Harald Dietl in der Deutschen Synchronkartei
- haralddietl.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Kindheit auf PZ-News.de
- ↑ www.haralddietl.de
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dietl, Harald |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theater- und Filmschauspieler |
| GEBURTSDATUM | 18. April 1933 |
| GEBURTSORT | Altenburg, Thüringen |