Harald Holz

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Holz 2007

Harald Holz (* 14. Mai 1930 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Philosoph, Logiker, Mathematiker (Autodidakt), Lyriker und Schriftsteller. Sein Arbeitsschwerpunkt lag und liegt auf der Ausarbeitung einer Philosophie von großer Strenge.

Er entwickelte die Transzendentalphilosophie fort, holte sie aus der Engführung des Neukantianismus heraus. Im Anschluss an eine Neuinterpretation der deutschen Idealisten entwickelte er eine neue transzendentale Reflexionsbasis. Unter anderem setzte er sich dabei kritisch mit der Transzendentalpragmatik, dem Neo-Empirismus und dem sogenannten postmodernen Denken auseinander. Er lehrte u.a. in Bochum, Münster, Washington D.C., Córdoba (Argentinien), Valparaíso (Chile) und Buenos Aires. Holz veröffentlichte zahlreiche Bücher zu Themen der Erkenntnistheorie, Metaphysik-Ontologie, Ethik und Sozialphilosophie, Kulturphilosophie, vergleichenden Philosophiegeschichte und Naturphilosophie.

Harald Holz zählt zu der Minderheit[1] von zeitgenössischen Philosophen, die den Grundpositionen gegenwärtigen Denkens sehr kritisch gegenüberstehen: Dies wegen a) des implizit allgegenwärtigen Primats der geschichtlichen Perspektive des heutigen Philosophierens, b) der Priorität, dem Anspruch nach, des - z.T. durchaus geistvollen - zeitgenössischen Dekadenzstandpunktes[2], c) der damit engstens verbundenen Sach-Vergessenheit der Fragestellungen die 'großen' Probleme betreffend[3]und d) einer stets spezialistischeren Kleinteiligkeit des philosophischen Problembewusstseins von heute. - Dem stellt Holz entgegen: 1. ein holistisches Philosophieren, das genauer 2. die 'alten' fundamentalen Fragen wiederentdeckt, wie sie in modernsten Sachfragen impliziert sind, das 3. traditionelle und moderne Methoden miteinander verbindet und 4. an Lösungen arbeitet, die einer grundlegend offenen Systematik verpflichtet sind. - Er ist sich dabei bewusst, damit in erklärtem Gegensatz zu stehen zum Zeitbewusstsein im Allgemeinen und zur heutigen Art und Weise zu philosophieren im Besonderen. - Gleichwohl zeigt sich in seinem Gesamtwerk ein 'Optimismus auf lange Sicht'.

Leben[Bearbeiten]

Holz studierte von 1953 bis 1957 Philosophie in Pullach im Isartal (lic. phil. schol.) und von 1959 bis 1961 katholische Theologie in Frankfurt am Main (bac. theol.). Anschließend setzte Holz sein Studium der Philosophie in Bonn fort. Dort promovierte er 1964 bei Gottfried Martin mit einer Arbeit über Transzendentalphilosophie und Metaphysik.

Ab 1964 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. 1969 habilitierte er sich in Bochum mit der Arbeit Spekulation und Faktizität. Zum Freiheitsbegriff des mittleren und späten Schelling; venia legendi: Philosophie. Seit 1971 wiss. Rat und Prof. in Bochum. Ab 1976 Ordinarius und Direktor des Seminars für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 1979 und 1983 Gastprofessor an der George Washington University in Washington D.C. Seit 1983 Professor am Philosophischen Seminar der Universität Münster (Zweitmitgliedschaft). 1995 emeritiert. Weitere Gastprofessuren: 1994 Universität Córdoba (Argentinien), 1999 Univ. Catol. Valparaíso (Chile), 2011 Univ. Catol. Buenos Aires. - 1996 und 1997 (nicht angenommene) Angebote von Seiten der Woodrow Wilson-Fellowship / Washington, D.C. Zahlreiche Auslandseinladungen zu Vorträgen an Universitäten oder Akademien, so in Buenos Aires, Hsi-An, Kyoto, Lima, Luzern, Málaga, Montreal, Murcia, Nanking, Peking, Prag, Salzburg, Sao Paulo, Santiago de Chile, Taipei, Warschau, Wien.

Philosophie[Bearbeiten]

Grundlagen[Bearbeiten]

Holz vertritt mit seiner Philosophie insgesamt ein neo-transzendentaltheoretisches Programm systemphilosophischer Erneuerung. Flankiert von einer tiefgreifenden Kritik eines finitistisch-pluralistischen Prinzipienansatzes als Letzthorizont, wie sie in Neo-Empirismus, Neo-Positivismus, Postmodernismus, Skeptizismus und Nihilismus vorliegt, verfolgt er eine eigene, modern-zeitgemäße Modifikation des sog. Leibnizprogramms, wonach Rationalität als solche und von sich aus Begründung sowie Ordnung im Rahmen korrelationaler Erstprinzipien besagt. Damit ist Holz einer der wenigen Denker, die unabhängig von den Verführungen dekonstruktionistischer oder auch semi-fideistischer Irrationalismen sind und sich nicht im Gespinst sprachphilosophischer Feinanalysen verlieren. Dergestalt vermag er, unter rein instrumentaler Verwendung wissenschaftstheoretischer Erkenntnisse, tragfähige Zukunftsentwürfe anzubieten.

Holzens sehr tief ansetzende Prinzipienreflexion erweist sich bei großer innerer Geschlossenheit zugleich als sehr flexibel. Dies ohne in erstarrenden 'Systemzwang' zu verfallen. Sie ist deshalb systematisch für Anwendungen offen, in Ethik, Kulturphilosophie, Kosmologie, Anthropologie, geschichtlicher und literarischer Hermeneutik.

Ersetzung von Substanz- durch Relationsorientierung[Bearbeiten]

Substanzmetaphysik wird so in vollem Maße ersetzt durch Relationalsubsistenz als systemischen Grundbegriff: Relationalität ist nicht etwas zu Termen Hinzukommendes, sondern sie bedingt und konstituiert allererst Terminativität.[4] Dieses Konzept wird erkenntnistheoretisch unterbaut durch eine Fundamentalreflexion auf nichttautologische, 'formal selbstbezügliche' Urteile, die das sog. Münchhausen-Trilemma (dies besagt: Letztbegründung mündet entweder in einen unendlichen Regress oder in einen Zirkelschluß oder in einen willkürlichen Abbruch der Begründung) methodisch und problemthematisch relativiert: Es wird also eine 'vierte' Möglichkeit von Begründung eröffnet, welche die genannten drei Sackgassen hintergreift (siehe auch folgender Abschnitt 'Geltungsperspektive').

Geltungsperspektive[Bearbeiten]

Zentral wurde für Holz so ein aus sich (a se) selbst aktuierender, termsetzender Relationsbegriff. Aus der Sicht eines termphilosophisch bzw. gegenstandstheoretisch orientierten Denkens lässt sich dies verstehen als 'sich selbst erfüllender' Grenzwert einer normerfragenden theoretischen Reflexivität, in welcher die Grundpositionen modaler Logik- Analyse der Begriffe: 'notwendig', 'unmöglich', 'möglich-kontingent', 'wirklich-faktisch' - mit denen einer assertorischen Aussagenlogik koinzidieren.[5] Ergebnis ist eine sich selbst zwingenderweise unmittelbar einsichtige Reflexion, in welcher nicht-tautologisch selbstbezügliches Urteilen und elementares Schließen koinzidieren.[6] Rückbezüglichkeit wird so, in einer 'selbst-performierenden' Evidenz erststringenter Geltung, als transtautologische Selbstbeziehung erkannt. Die hier reflektierte Letztbegründung ist also nicht zeitlich, auch nicht gegenstands- sondern geltungsphilosophisch relevant (freilich darf man ‚Gültigkeit’/Geltung nicht gegenständlich oder überhaupt terminativisch fehldeuten, sie ist vielmehr ganz grundsätzlich: un-, vor- bzw. übergegenständlich zu begreifen).[7]

Spielphilosophie[Bearbeiten]

Ausgeweitet und angewendet wird diese Konzeption u. a. in Form eines letztfundierenden Spielbegriffs, was erlaubt, einseitige Determinismen variationsphilosophisch zu relativieren: Transzendentaltheoretisch wird Spielsystematik so gedeutet als 'teleologisches Feld'[8], d. h. als regelbestimmter Operationsrahmen, und dies als Ermöglichungsboden wahrscheinlichkeitstheoretischer bzw. fuzzy-logisch begründeter Prinzipientheorie des Einzelnen. Den Grund für scheinbar system-analytische Defizite erkennt er nicht in allgemeinen Strukturen der Erkenntnis oder des 'Seienden', sondern in Mängeln auf geschichtlich pragmatischer Ebene der philosophierenden Subjektivität.

Holismus, angewendet auf regionale Philosophie[Bearbeiten]

Eine transzendentalphilosophische 'Erklärung' gibt der Holzsche Entwurf einer umfassenden Evolutions-Potenzialität, als welche - transkartesisch - sich (anstelle von Zufallsverteilung) eine Privilegverteilung [veranschaulicht als 'chaostheoretische' Traktrix-Charakteristik, deren Extreme weit vom sog. Normalfall zu liegen kommen, z. B. Materie - Geist, Biomasse - Reflexivität, Durchschnitt - Genialität, Masseninstinkte - Autonomie usw.] artikuliert. Als Gesamtcharakteristik wählte Holz sich die Bezeichnung eines neo-transzendentalen Subsistenz-Relationismus bzw. mehr inhaltlich: eines Hen-Pan-Deismus (nicht: -theismus) bzw. ciscendenten, d.h. gänzlich ‚eingeweltlichten’ Trans-Pantheismus.[9] Dies schließt ein: allgemeinphilosophisch eine völlig Neue Metaphysik (Holz hält das allgemeine Verdikt, 'Metaphysik' habe sich heute längst überlebt, für epochengefühligen Dogmatismus),[10] geschichtsphilosophisch einen Atheismus, naturphilosophisch einen Quasi-Pantheismus (das Absolute als definitiver universaler Fundierungs-Grenzwert unter Gültigkeitsrücksichten) und anthropologisch einen antik-modernen Theianthropismus. Mit letztgenanntem ist gemeint eine absolute Moral auf sinntheoretischer Grundlage[11] zugleich als 'Moral in asymptotischer Annäherung' an die Existenz epikuräischer Götter. Moral hätte so einen perspektivisch, d.h. relativ und implizit, utopischen Charakter (s. auch Moralphilosophie). - Eine Konsequenz dieses Ansatzes ist ferner der logische Ausweis, dass eine onto-theologische Transzendenz semantologisch widersinnig, somit faktisch unmöglich ist. An deren Stelle tritt eine gänzlich säkularisiert gesehene transzendentale Immanenz eines formal transzendenten (nicht transzendentalen) Letzt- oder Erstgrundes von Welt.

Geltungslogik in n-facher Aufstufung; Mathematik[Bearbeiten]

Im Sinne einer Metatheorie zur Formallogik erdachte Holz aus transzendentalphilosophischer Perspektive auf der Grundlage einer (auch letztbegründenden) intensionalen Logik des ‚insofern’,[11] sozusagen fraktallogisch (oder –philosophisch) eine formale Grundlegungs-Logik in Koinzidenz von prinzipialem Konditional-, Modal- und Kategorialaspekt (prinzipieninbegrifflicher Primat der Intensionalität des Formalen 'vor' extensionaler Perspektivität); er erweiterte sodann diesen Entwurf zu einer beliebig mehrstufigen Logik: a) Unmöglichkeit eines <0>ten, b) Notwendigkeit eines (<0+1> → n)-ten, darin alternierenden Perspektivismus: von c.a) Ausgeschlossenheit eines <n+1>ten, c.b) Möglichkeit eines <n+1>ten. Ergebnis: eine Hierarchie von sog. Primzahllogiken. Inhaltlich lässt sich hier jeweils eine Vielzahl von Anwendungslogiken weiterspezifizieren.

Grundlagenlogisch entwarf er so ein Synthesis-Schema von intensionaler, auf Kontradiktions-Ausschluss beruhender sowie einer inversiv-mehrwertigen, dialektischen oder koinzidentalen Logik.[12] - Er entdeckte ferner in der Mathematik eine zweite Methode zur Verifizierung von Primzahlen, eine geostereometrische Methode zur Konstruktion des regelmäßigen n-Ecks, eine zweite Art des pascalschen Dreiecks, eine geometrische Konstruktion der Zuordnung der mathematischen Konstanten e, pi, g, log. integr. (Primzahlkurve), gab eine Erklärung der Primzahlzwillinge bzw. Primzahl-n-linge an,[13] ferner eine stereometrische, morphokinetische „Versichtbarung“ von Gleichungen höherer Ordnung (z.B. im Kontext der Cassinischen Figuren)[14] sowie eine anfängliche Lösungsvermutung zu einem 'historischen Beweis' von Fermats 'letztem Satz'.[15]

Moralphilosophie[Bearbeiten]

Transzendentaler Sinnbegriff als Fundament[Bearbeiten]

Moralphilosophisch vertritt Holz einen zur theoretischen Philosophie komplementären sinnphilosophischen Ansatz in Form eines menschheitlich wertdefinitorisch relevanten, aber zugleich kontingenten Absolutheitsprinzips, das es erlaubt, unter Abweisung utilitaristischer Begründungsvarianten, eine Moral der transzendental verstandenen Eigensubjektivität, Intersubjektivität und Ökologie zu fundieren (vgl. folgender Abschnitt 'Fundierung der Goldenen Regel'). – „Sinn“ wird hier als das begriffen, was allererst einer Begrifflichkeit von ‚gut’, übel usw. Begreiflichkeit überhaupt verleiht.

Neo-Transzendentale Fundierung der Goldenen Regel[Bearbeiten]

Auf dem so grundgelegten Fundament lässt sich sodann in Gestalt der Goldenen Regel - "was du nicht willst, was man dir (an)tut, füge auch keinem andern zu" - auf dem Boden von Personalitätsanerkennung, kulturflexibel und zugleich transempirisch erfahrungsübersteigend durch Kombination von spezifizierten Sinnaussagen eine Gesamtorientierung moralischen Handelns in negativer wie positiver Imperativik entwerfen. Der zugrundeliegende Begriff existenzialen Sinnes realisiert sich als Subjektivitäts-Reflexion – Autonomiefundierung -, als Intersubjektivitäts-Reflexion – Sozialitätsfundierung – und objekttheoretische Reflexion – Fundierung der ökologischen Perspektive.[16]

Das Böse als gradualistische Fehldisposition[Bearbeiten]

Das 'Böse' wird als durch Kontingenz verursachte Fehlstruktur interpretiert, wozu sich allerdings die jeweilige innerweltliche Personalintentionalität gesellt; diese Synthesis verleiht dem Bösen seinen aggressiven Charakter. Das könnte aber durch kulturelle Erziehung (im weitesten Sinne) grundsätzlich beseitigt werden (prakt. Utopie). Es gibt also kein irgendwie 'substanziell' Böses. Allerdings dürfte sich die Verwirklichung der genannten "Utopie" über die ganze Länge der Geschichte erstrecken.

Hermeneutik und Geschichtsphilosophie[Bearbeiten]

Holz konzipierte eine Hermeneutik sinnhafter Funktionalzusammenhänge als eine solche formaler Beziehungen von systemischer Tragweite, die es ermöglichen, beliebige inhaltliche Gehaltkontexte, so z. B. Theologien beliebiger, auch verschiedenkultureller Provenienz, als axiomatische Systeme letztlich philosophischer Natur zu deuten. Geschichtsphilosophisch erlaubt diese Position, für unterschiedlichste Philosopheme sowohl nach sach- als auch epochen- sowie kulturspezifischen Kriterien tiefenhermeneutisch gemeinsame Strukturen sinnfunktionaler Natur zu diagnostizieren; beispielsweise wurde so von Holz das Denken Thomas von Aquins insgesamt als verkappte, axiomatische Philosophie (zweiter Ordnung) interpretiert.[17] Seit 2010 hat er Grundzüge einer sog. ‚Philosophie einer zukünftigen Menschheit’ entworfen, die folgendermaßen gekennzeichnet ist: 1. eine vollständige Kreislaufwirtschaft, 2. radikale Ersetzung eines Massenkonzepts menschlicher Gesellschaft durch das eines konsequenten Elitarismus, 3. Ersetzung aller Religionen und Großideologien durch eine innergeschichtliche Transformation und Umsetzung des Entwurfs einer epikuräischen Götterwelt als konstruktive anthropologische Utopie.

Kosmologie[Bearbeiten]

Kosmologisch schlägt Holz vor, im Zuge der Rückeinführung eines reformierten Form- bzw. Gestaltbegriffs das derzeitige monistische problemthematische Programm durch ein polaritäts-theoretisches zu ersetzen. Das schließt die Hypothese der Gravitation als einer nichtemittierenden, vielmehr rein sogartigen Kraft ein; die Begründung ist primär semantologisch: Gravitation ist als Energie eine Form der Anziehung durch Masse. Er interpretiert Einsteins These, auch die Gravitation dehne sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, als logisch-semantischen Fehler: Dass sachlich und raumzeitlich vor (!) Inkrafttreten dieser Anziehung ebendiese Energie zwischen zwei attrahierenden schweren Objekten (A bzw. B) erst von A nach B bzw. von B nach A 'transportiert' werden muss, damit anschließend B auf A und A auf B attrahierend wirken kann, erscheint widersprüchlich (Was geschieht z.B. während des ersten Transports von A nach B?). Die von P. Higgs u.a. vorgeschlagene Hypothese (Higgs-Mechanismus), scheint im Sinne des Holz'schen Vorschlags die Funktion einer Verallgegenwärtigung von Rotation (polar: quantenphysikalisch: ‚Spin’ bzw. astronomisch: Wirbelkosmos) zu implizieren. Im Übrigen gibt Holz dem Wellenmodell insoweit einen systematischen Vorrang, als er vorschlägt, astrophysikalische Partikel grundsätzlich als Solitonen zu interpretieren. - Er vertritt in der Konsequenz dieser Kritik ein periodisch nicht-schwingend, sondern halb-schwingend transformativ sich erneuerndes Ensemble von Universen auf kategorial polarer Energetikbasis, interpretierte dazu Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie als Sonderfall einer allgemeineren Gravitationstheorie auf Spiralikgrundlage, mit deren Hilfe auch Schwarze Löcher (analog zum Laser: rotative 'Graser') und Ereignisse der sog. Planck-Zeit am Anfang interpretierbar werden. - Gab ferner eine unabhängige Erklärung für die Dualität der sog. Kopenhagener Deutung (Kohärenz quantisierter Raum-Zeit). Astronomisch stellte er die Vermutung auf, die Planetenbahnen dürften gemäß der einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie keine exakten Ellipsen sein (im Modell: keine orthogonalen Kegel => Ellipsen), sondern müssten (im Modell: konkave Kegel: =>) als leicht eikurvenförmige Bahnen verlaufen.[18]

Anthropologie: Geist-Materie-Verhältnis als limes-philosophische Korrelation[Bearbeiten]

Holzens Grundanliegen ist es, dem Holismus von philosophischer Leib-Geist-Konzeption ein strukturtheoretisch zureichendes Fundament zu geben. Im Zuge der gleichen Intention entwirft Holz ein Konzept, das es erlaubt, ohne formalen Widerspruch fundamentalendliche Materie und grenzendliche Intellektivität in einen dynamischen Prinzipienbezug zu setzen. Im Rahmen dieser philosophischen Anthropologie deutet er die Gehirn-Reflexivitäts-Beziehung nach dem Modell des Grenzübergangs in der Infinitesimalrechnung, d. h. die Gehirnaktivität wird interpretiert als Annäherungsdynamik. Deren endgültiger Grenzwert wird sodann weiterinterpretiert als holistische Einheit von a) endlicher Perspektive und b) Endlichkeit irrelevant werden lassender Orientierung: in Gestalt einer die Funktion des infinitesimalen approximativen ‚Letztwertes’ übernehmenden bzw. ersetzenden Koinzident-Werdung.[19]

Philosophiegeschichte[Bearbeiten]

Philosophiegeschichtlich hat Holz vor allem zu Kant sowie Autoren des Deutschen Idealismus gearbeitet – bei letzteren insbesondere zu Schelling und dessen Bezü-gen zum Neuplatonismus (was die einschlägige Forschung übrigens bisher nicht zur Kenntnis genommen zu haben scheint)[20], ferner zu Aristoteles, zu Epikur, zu Autoren des Neuplatonismus, der mittelalterlichen und Barockscholastik - letztere wird begriffs- und problemgeschichtlich als das eigentliche Fundament der einschlägigen Reflexionen von Hugo Grotius aufgewiesen - [21] sowie im Rahmen moderner transzendentalphilosophischer Fragestellungen, schließlich im Sinne einer vergleichenden Philosophiegeschichtsschreibung über Philosophen Chinas, neuerdings über die Kulturgeschichte von Teilen Hispanoamerikas, dies wiederum unter Aspekten der zuvor genannten Hermeneutik und Geschichtsphilosophie.

Belletristik[Bearbeiten]

Harald Holz hat außerdem den Roman Kama - Eros – Thánatos / Lust, Liebe, Tod. Eine philosophisch-utopische Erzählung,[22] und zwei Bände Lyrik veröffentlicht: Randgänge,[23]; Späte Gedichte, Epigoetheion[24]: in letzterem gibt Holz eine, weiterdichtende, Deutung des Schlußteils von Faust-II., in welchem er Goethes Darstellung als im Sinne der Anfangswette unzureichend, weil inkonsequent, bewertet; statt dessen schlägt er, um sowohl die Konsequenz als auch Goethes Endintention zu retten, vor, darin über Goethe hinausgehend die weibliche Schlußgestalt als buddhistische Guanyin-(Kannon-)Barmherzigkeitsgöttin zu interpretieren, indem dadurch zugleich, im Zuge der Maya-Unwirklichkeit dieses Lebens, die Wettsituation überhaupt hinfällig würde. Goethes Faustszenario hätte sich dergestalt schlußendlich als sich selbst aufhebende Nirvana-Hinführung enthüllt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Harald Holz Werkausgabe, Berlin u. a., 2007–2014, 41 Bände, gebunden. Bisher erschienen: Bd 1 System der Transzendentalphilosophie I ISBN 978-3-89966-401-0, Bd 2 System der Transzendentalphilosophie II ISBN 978-3-89966-402-7, Bd 4 Transzendentale Formalphilosophie II. ISBN 978-3-89966-404-1, Bd 5 Grenzwirklichkeiten ISBN 978-3-89966-405-8, Bd 6 Gesammelte Aufsätze zur Transzendentalphilosophie I ISBN 978-3-89966-406-5, Bd 7 Gesammelte Aufsätze zur Transzendentalphilosophie II ISBN 978-3-89966-407-2, Bd 11 Fundamentale Ethik als Humanismus, Bd 14 Anthropodizee ISBN 978-3-89966-414-0, Bd. 29 Gehirnleben / Gesammelte Artikel: Gehirn – Geist, ISBN 978-3-89966-429-4, Bd 30 Randgänge ISBN 978-3-89966-430-0, Bd 31 Kama, Eros, Thánatos / Lust, Liebe, Tod. Eine philosophisch-utopische Erzählung ISBN 978-3-89966-431-7, Bd 32 Späte Lyrik, Epigoetheîon ISBN 978-3-89966-432-4, Bd 33 Aesthetica ISBN 978-3-89966-433-1.
  • Transzendentalphilosophie und Metaphysik. Studie über Tendenzen in der heutigen philosophischen Grundlagenproblematik, Mainz 1966.
  • Spekulation und Faktizität. Zum Freiheitsbegriff des mittleren und späten Schelling, Bonn 1970.
  • Einführung in die Transzendentalphilosophie, Darmstadt 1973 (3., durchgesehene und erweiterte Auflage. 1991).
  • Mensch und Menschheit. Entwürfe zur Grundlegung und Durchführung einer philosophischen Anthropologie, Bonn 1973.
  • Philosophie humaner Praxis in Gesellschaft, Religion und Politik, Verlag Karl Alber Freiburg i. Br. / München 1974, ISBN 3-495-47295-9.
  • Personalität als Wesen und Geschichte, München-Paderborn-Wien 1974.
  • Thomas von Aquin und die Philosophie. Ihr Verhältnis zur thomasischen Theologie in kritischer Sicht, München-Paderborn-Wien 1975.
  • Vom Mythos zur Reflexion. Thesen zum Strukturgesetz der Entwicklung des abendländischen Denkens, (Fermenta philosophica) Verlag Karl Alber Freiburg i. Br. / München 1975, ISBN 3-495-47311-4.
  • Die Idee der Philosophie bei Schelling. Metaphysische Motive in seiner Frühphilosophie. Verlag Karl Alber Freiburg i. Br. / München 1977, ISBN 3-495-47363-7.
  • System der Transzendentalphilosophie im Grundriß, 2 Bde. Verlag Karl Alber Freiburg i. Br. / München 1977, ISBN 3-495-47345-9.
  • Evolution und Geist, Frankfurt a.M.-Bern 1981.
  • Anleitung zur Lektüre der Nikomachischen Ethik des Aristoteles. Kurseinheit 1 und 2, Fernuniversität-Gesamthochschule Hagen 1981.
  • Anthropodizee. Zur Inkarnation von Vernunft in Geschichte, Frankfurt a. M.-Bern 1982.
  • Philosophisch-logische Abhandlung. Entwurf einer transzendentalen Erkenntnistheorie zur Grundlegung formaler Logik, Bern u.ö. 1984.
  • Metaphysische Untersuchungen. Meditationen zu einer Realphilosophie, Bern u.ö. 1987.
  • Fundamentalhumanismus. Variationen zum Thema einer Umwertung der Werte, Bern u.ö. 1990.
  • Geist in Geschichte. Idealismus-Studien, Würzburg 1994.
  • Philosophie der Liebe. Emanzipatorische Gedanken über eine mögliche Existenzvollkommenheit des Menschen. Bern u.ö. 1995.
  • Geschichte als Sinnprozeß, Erkrankungswege und Heilungschancen, Münster/Westf., Arbeitshefte des Lateinamerika-Zentrums, Nr. 43 (Teil 1), 44 (Teil 2) 1997.
  • Vom Urknall zum Ich. Eine Naturphilosophie in Fragmentschritten. (Im Selbstverlag H. Holz), Bochum 1997.
  • Immanente Transzendenz. Zur Grenzwertbestimmung transzendentaler Vernunft und ihres Leistenkönnens, Würzburg 1997.
  • Ost und West als Frage strukturologischer Hermeneutik. Zur Frage einer 'Brücke' zwischen abendländisch-europäischer und chinesischer Philosophie, Essen 1998.
  • Der infinitesimale Kosmos. Transzendental-philosophische Reflexionen zur menschlichen Grenzwert-Existenz im limes-dynamischen Weltall, Cuxhaven-Dartford 1999, 2. weitgehend neu bearb. Auflage. 2002.
  • Allgemeine Strukturologie. Entwurf einer Transzendentalen Formalphilosophie, 2 Halb-Bde., Essen 1999.
  • Musikphilosophie. Essay: Einige Überlegungen zur Wahrheit und Unwahrheit des musikalisch Schönen, Aachen 2000.
  • Kosmische Polarität und Transformation. Traktat über eine kosmologische Logik und Erkenntnistheorie nebst kritisch-alternativen Reflexionen zur sog. 'Supergravitation' , (Reihe: Naturwissenschaft - Philosophie - Geschichte, hrsg. v. Prof. Dr. Dr. P. Hucklenbroich, Bd. 15), Lit-Verlag Münster 2001.
  • Bewußtsein und Gehirn, Eine philosophische Metareflexion (Erkenntnistheoretische und forschungslogische Erwägungen im Voraus zur einzelwissenschaftlichen Problemlage), LIT: Forschung und Wissenschaft: Philosophie, Bd. 9, Münster(W)/Hamburg/Berlin/London 2001.
  • Die Suche nach Fortschritt. Der Kampf der Kulturen als Kampf um Vernunft in der Geschichte (Discursos Germano-Iberoamericanos Bd. 5), Münster 2002.
  • Raum-Zeit-Kohärenz, Dualismus und Polarität, Die Welle-Teilchen-Dualität im kosmologisch-holistischen Kontext, (Reihe: Naturwissenschaft-Philosophie- Geschichte, hrsg. v. Prof. Dr. Dr. P. Hucklenbroich, Bd. 21), Lit-Verlag Münster 2003.
  • Alternative Kosmologie - Eine Metaphysikalische und philosophische ‚Erzählung’ der Geschichte unseres Universums, Bochum (Europäischer Universitätsverlag), 2006.
  • Gehirnleben und Reflexionsbewußtsein - Ein grenzwerttheoretischer Systematisierungsansatz, Bochum (Europäischer Universitätsverlag), 4. Auflage. 2008.
  • Randgänge, Belletristica, Bochum (Bochumer Universitätsverlag), 2003.
  • Hispanoamerika del Sur: Desafío y Misión, (in: Discursos Germano-Latinoamerikanos, Bd. 6). (LIT-Verlag) Münster 2012.

Aufsätze (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Der Begriff des Willens und der Freiheit bei Origenes, in: Neue Zeitschrift für systematische Theologie und Religionsphilosophie 12 (1970), 63-84.
  • Omnipotenz und Autonomie, in: Neue Zeitschrift für systematische Theologie und Religionsphilosophie 16 (1974), 257-284
  • Über Determinismus und Indeterminismus. Philosophische Reflexionen anläßlich der Krise des Kausalitätsbegriffs, in: Philosophia Naturalis 16 (1977), 344-362.
  • Evolution und Spieltheorie, in: Philosophia Naturalis 22 (1983), 192-212.
  • Evolution als Ordnungsprozeß, in: Philosophia Naturalis 25 (1985), 355-376.
  • Confucius, Mencius and the Stoic Panaitios on die Goodness of Human Nature: Can Their Ideas Serve as a Pattern for a New Philosophic Anthropology of Mankind? in: International Symposium on Confucianism and the Modern World. Taipei 1987, 1235-1278.
  • Wahrheit als Möglichkeitsbedingung des Verstehens, in: Dilthey-Jahrbuch 5 (1988), 1-37.
  • Absolute Transzendenz und Immanenz. Kritisch kontrastierende Erörterungen anläßlich von Wolfgang Cramers Metaphysik, in: Rationale Metaphysik. Die Philosophie von Wolfgang Cramer. Hg. v. Hans Rademacher, Peter Reisinger und Jürgen Stolzenberg, Bd.2, Stuttgart 1990, 135-163
  • Negativity and Dialectics from a Logical Point of View: 7th Century-Buddhism of China Compared with Pyrrho and Nicholas of Cusa, in: 2nd International Symposium on Comparative Studies of Eastern and Western Philosophy. Taipei 1993, 51-71.
  • Die Philosophie vor der Herausforderung einer formalen Universalwissenschaft, in: Systeme im Denken der Gegenwart. Hg. v. Hans-Dieter Klein. Bonn 1993, 77-106.
  • Ein Nukleus transzendentaler Formalintuitionen, in: Letztbegründung als System. Hg. v. Hans-Dieter Klein. Bonn 1994, 58-80.
  • An den Grenzen der Widerspruchsfreiheit. Einige Aspekte einer strikt intensionalen Formallogik, in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie XL (1995/96).
  • Money as Criterion of Valuation (chin.), in: LEGEIN, Studies in Chinese and Western Thought, Taipei, 17 (1996), 111-143.
  • Über einen zureichenden Begriff des Absoluten in philosophischer Hinsicht, in: Neue Zeitschrift für systematische Theologie und Religionsphilosophie 39 (1997), 204-222.
  • Algunas reflexiones sobre la interdependencia e independencia entre los principios del orden teórico y el fondo de la filosofía práctica-moral (PDF: 118 KB)
  • Some reflections on the relations between theoretical and practical principles (english abstract of Algunas reflexiones...)
  • Verwissenschaftlichung der Lebenswelt und die Zukunft der Philosophie: eine (z.T. futurologische) Hypothese, in: Wiener Jahrbuch für Philosophie XXXI (1999), 27-41.
  • Zerebral-neuronale 'Praedetermination' und Ich-reflexive Horizontlichkeit, in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie XLVI-XLVII (2001-2002), 99-119.
  • Ist ein Unendliches als selbstbezüglich denkbar, und falls ja, in welcher Hinsicht? in: St. Büttner et. al.(Hg.), Unendlichkeit und Selbstreferenz. Für Peter Reisinger zum 65. Geburtstag. Würzburg 2002, 143-165.
  • Bewußtsein als dynamischer Grenzwert: Das Gehirn-Bewußtseins-Problem in der Sicht eines neuen Denkmodells, in: Wiener Jahrbuch für Philosophie XXXIV (2002), 15-36.
  • Letztbegründung als formaler Grenzwert im Kontext der Ich-Identität, in: prima philosophia 15 (2002), 169-190.
  • Einige Überlegungen zu einer Korrektur der Keplerschen Gesetze: Die planetarischen Umlaufellipsen müssen Eikurven sein, in System & Struktur 8 (2002), 117-125.
  • Struktur-Analogien im Gehirn-Bewußtseins-Übergangsfeld (GBÜF), insbesondere unter sog. quantenbiologischer Rücksicht, in: System & Struktur 8 (2002), 161-203.
  • Größtmögliche Harmonie und vollendetster Organismus. Zum organologischen Naturbegriff bei Zhu Xi und im lateinischen Averroismus, in: Mitteilungsblatt Deutsche China Gesellschaft 46 (2003), 51-58 (Heft 1) und 50-56 (Heft 2).
  • Über Intuition, gegenüber Argumentation: ein Denkmuster, in: prima philosophia 12 (2003), 159-186.
  • Substanz - Funktion - Spiel. Einige Explikationen zu Ernst Cassirers theoriendynamischer These, in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie XLVIII (2003), 51-68.
  • Die Geschichte der Metaphysik - ein Feld von Modellversuchen? in: K. Gloy (Hg.), Unser Zeitalter ein postmetaphysisches? Würzburg 2004, 57-71.
  • Thesen über den Ursprung naturaler Evolution, in: System & Struktur X (2004), 67-100.
  • Ergänzung zu: Einige Überlegungen zu einer Korrektur der Keplerschen Gesetze: Die planetarischen Umlaufellipsen müssen Eikurven sein (2002), in: System & Struktur X (2004), 98-100.
  • Einige Überlegungen zum sog. Subjekt-Objekt-Problem: Eine Skizze der Thematik unter konstitutions- und geltungssystematischer Hinsicht, in: Wiener Jahrb. f. Philos. XXXVI (2004) 125 - 163. E-Text (PDF: 470 KB)
  • Zur Ethikbegründung im Rahmen eines ontokosmischen Holismus, in: prima philosophia, 18/1 (2005) 67 - 109.
  • Einige Überlegungen zu einer philosophischen Kosmologie, in: System & Struktur, Neue Zeitschrift für spekulative Physik, XI/1 (2005), 3 - 40 <Corrigenda d. Verfs. !>
  • Deskriptive Prozessualität und systemischer Formbegriff. Ein - weiterer - Beitrag zur Gehirn-Geist-Debatte, in: System & Struktur, Neue Zeitschrift für spekulative Physik, XI/2 (2005), 39 - 88.
  • Beziehungen zwischen Identität und Unendlichkeit. Eine systematische Überschau, in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie L (2005), 143-179.
  • Gödels Unentscheidbarkeitssätze und das Problem der Letztbegründung, in: Wiener Jahrbuch für Philosophie XXXIX/2007, 47-80.
  • Ein lateinischer Daodejing-Kommentar aus dem 18. Jahrhundert, Zur „Westlichen“ Hermeneutik eines „östlichen“ Textes, in: Mitteilungsblatt d. Deutschen China-Gesellschaft (2008) 66 – 77.
  • Erstbegründung zwischen Urteil und Schluß, in: Wiener Jahrb. für Philosophie 41 (2010) 105 - 136.
  • Heidegger en cuestión, E-Book, Ed.: Académia nacional de ciencias de Buenos Aires, Buenos Aires, Centro de estudios filosóficos, 2012.
  • Letztbegründung, in: Internationale Gesellschaft System der Philosophie, Archiv: Elektronische Texte (2011/2013) PDF 132 KB.

Herausgeberschaft[Bearbeiten]

  • (gemeinsam mit Ernest Wolf-Gazo) Whitehead und der Prozeßbegriff. Beiträge zur Philosophie Alfred North Whiteheads, Verlag Karl Alber Freiburg i. Br. / München 1981. ISBN 3-495-47517-6
  • (gemeinsam mit Jorge E. Dotti und Hans Rademacher) Kant in der Hispanidad, Bern-Frankfurt a.M.-New York-Paris 1988.
  • Die Goldene Regel der Kritik, Festschrift für Hans Radermacher zum 60. Geburtstag, Bern-Frankfurt(M)-New York- Paris 1990.
  • (gemeinsam mit Konrad Wegmann unter Mitarbeit von Herbert Götzl) Rechtsdenken: Schnittpunkte West und Ost. Recht in den gesellschafts- und staatstragenden Institutionen Europas und Chinas (Strukturen der Macht, Studien zum politischen Denken Chinas, Bd. 13), Münster 2005.
  • (gemeinsam mit Claudia von Collani, Konrad Wegmann: Uroffenbarung und Daoismus, Jesuitische Missionshermeneutik des Daoismus (Daodedjing-Forschungen, Bd. 1) Bochum, 2008,

Literaturhinweise[Bearbeiten]

  • A. Engstler, H.-D. Klein (Hg.), Perspektiven und Probleme systematischer Philosophie. Harald Holz zum 65. Geburtstag, Fft/M u.ö. (P. Lang) 1996.
  • Porträt: Harald Holz wird 70, in: Wiener Jahrbuch für Philosophie XXXII (1999), 285-292.
  • Xavier Tilliette, Rezension: Spekulation und Faktizität, Zum Freiheitsbegriff des mittleren und späten Schelling, Bonn (Bouvier) 1970, in: Archives de Philosophie 34 (1971) 314 – 316.
  • Fernando Inciarte, Rezension: Thomas von Aquin und die Philosophie, Ihr Verhältnis zur thomasischen Theologie in kritischer Sicht, Paderborn/München (Schöningh) 1975, in: Theologische Revue 74 (2/1978) <3 S.>
  • Friedrich Wallner, Rezension: System der Transzendentalphilosophie im Grundriß, 2 Bde. Freiburg/München (Alber) 1977, in: Philos. Literaturanzeiger 34 (1/1983) 72 -80, bes.: 78 – 80.
  • Hans-Dieter Klein, Rezension: System der Transzendentalphilosophie im Grundriß, 2 Bde. Freiburg/München (Alber) 1977, in: Wiener Jahrb. f. Philosophie XIII (1985) 218 – 221.
  • Hans-Dieter Klein, Rezension: Metaphysische Untersuchungen, Meditationen zu einer Realphilosophie, Bern u. a. (Lang) 1997, in: Wiener Jahrb. f. Philosophie XXI (1998) 204 – 206.
  • Thomas Weiß, Rezension: Geist in Geschichte, Idealismus-Studien, Würzburg (Königshausen & Neumann) 2 Halb-Bde., in: prima philosophia 8 (1995) 448 – 450.
  • Heinrich Euler, Rezension: Der zerrissene Adler, Eine deutsche Geschichtsphilosophie, Münster (Lit) 1995, in: Mitteilungen der Humboldt-Gesellschaft (Mannheim), 34 (Oktober/1999) 168 – 171.
  • Gregor Paul, Rezension: Ost und West als Frage strukturologischer Hermeneutik: Zur Frage einer 'Brücke' zwischen abendländisch-europäischer und chinesischer Philosophie; East and West as Theme of a Structurological Hermeneutics: The Question of a 'Bridge' between Occidental-European and Chinese Philosophy, Essen (Die Blaue Eule), 1998, in: Deutsche China-Gesellschaft – Mitteilungsblatt 42 (2/1999) 58 – 60.
  • Wolfram Schommers, Rezension: Kosmische Polarität und Transformation. Traktat über kosmologische Logik und Erkenntnistheorie nebst kritisch-alternativen Reflexionen zur sog. 'Supergravitation', Münster (Lit) 2001, in: Mens agitat molem, Mitteilungen der Humboldt-Gesellschaft (Mannheim), hrsg. v. D. Haberland, 36 (2003) 190 – 191.
  • Karen Gloy, Die Kosmologie von Harald Holz, in: Wiener Jahrb. f. Philosophie XXXVII (2006), 293 – 305.
  • Alexander Ph. Grundorath, Transzendentale Kosmologie – Harald Holz’ Beiträge zum Entwurf einer alternativen Idee von Humanexistenz, Universität Wien 2010, 244 S. (Dr.-Dissert., stellt der Autor auf Anfrage Wikipedia-Nutzern als pdf-Dokument zur Verfügung [alexander_grundorath@aon.at]).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Harald Holz ist Mitglied einer Gruppe von Philosophen, die sich selbst als Minderheit der Philosophinnen und Philosophen bezeichnet.
  2. Harald Holz, Philosophie der Liebe, Bern, Frankfurt et al., Peter Lang, 1995, 1. Kapitel
  3. Vgl. Vittorio Hösle.
  4. Harald Holz, Metaphysische Untersuchungen, Bern, Frankfurt et al., Peter Lang, 187.
  5. H. Fackeldey
 zu: Philosophisch-logische Abhandlung. 
Entwurf einer transzendentalen Erkenntnistheorie zur Grundlegung formaler Logik, 
Lang, Bern u. ö., 1984
, in: Philosophisches Jahrbuch 1989, 441 f.; vgl. dazu: Harald Holz, Erstbegründung zwischen Urteil und Schluß, in: Wiener Jahrb. für Philosophie 41 (2010) 105 – 136; Harald holz, Letztbegründung, in: Internat. Gesellschaft ‚System der Philosophie’(phaidon.philo.at/asp/hholz.htm), Elektronische Texte: Harald Holz, Letztbegründung (derzeit einziger vollständiger Text!).
  6. Harald Holz, Erstbegründung zwischen Urteil und Schluß, in: Wiener Jahrb. für Philosophie 41 (2010) 105 – 136.
  7. Harald Holz, Metaphysische Untersuchungen, Bern, Frankfurt et al., Peter Lang, 1987.
  8. Letztbegründung nach Harald Holz, vgl. auch Harald Holz, Werkausgabe (HHW), Bde. 1, 3, 4, 6-8, Europäischer Universitätsverlag Berlin, Bochum et al. 2009 - 2011.
  9. Vgl. dazu den Begriff „ciszensive Metaphysik“ bei Hans Wagner, Evidenz, Analogie und Dialektik, München/Basel (Ernst Reinhardt-Verlag) 1953, S. 214.
  10. Vgl. F. Wallner, Rezension: System der Transzendentalphilosophie im Grundriß, 2 Bde., in: Philos. Literaturanzeiger 34 (1/1983) 72 -80
  11. a b HHW, Bd. 11, 2012, Teil II.
  12. HHW, Bd. 3, 2010, sowie: Bd. 8, 2011, III. Philosophisch-logische Abhandlung, 439 – 584.
  13. HHW, Bd. 3, 2010, XXII. Mathematisch-Metamathematischer Anhang, 452 – 504.
  14. Harald Holz, Alternative Kosmologie, Berlin, Bo-chum et al., Europäischer Universitätsverlag 2006, Kap. I, Fußnote 10.
  15. HHW, Bd. 36, Eintragung vom 10. 15. Juni 2010; noch nicht veröffentlicht.
  16. HHW, Bd. 11, 2012, Teil III. u. IV.
  17. Fernando Inciarte, Rezension: Harald Holz, Thomas von Aquin und die Philosophie, Ihr Verhältnis zur thomasischen Theologie in kritischer Sicht, Paderborn/München (Schöningh) 1975, in: Theologische Revue 74 (2/1978).
  18. Wolfram Schommers, Rezension: Harald Holz, Kosmi-sche Polarität und Transformation. Traktat über kosmologische Logik und Er-kenntnistheorie nebst kritisch-alternativen Reflexionen zur sog. 'Supergravita-tion', Münster (Lit-Verlag) 2001, in: Mens agitat molem, Mitteilungen der Hum-boldt-Gesellschaft (Mannheim), hrsg. v. D. Haberland, 36 (2003) 190 – 191; S. ferner auch: HHW, Bd. 28, 2013 (im Druck).
  19. HHW, Bd. 29, 2012, I. §§ 4 – 9, II. § 2.
  20. Xavier Tilliette, Rezension: Harald Holz, Spekulation und Faktizität, Zum Freiheitsbegriff des mittleren und späten Schelling, Bonn (Bouvier) 1970, in: Archives de Philosophie 34 (1971) 314 – 316.
  21. H. Holz, Hispanoamérica del Súr, Desasfío y mijsión, Münster u.a. (Lit-Verlag), 2013, V. u. VII. Kapitel.
  22. 4. Aufl. Werkausgabe Bd. 31, 2008
  23. Werkausgabe Bd. 30, Berlin-Bochum-London-Paris, 2003-2008
  24. Werkausgabe Bd. 32, Berlin-Bochum-London-Paris, 2008

Weblinks[Bearbeiten]