Harbach (Landkreis Altenkirchen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Harbach
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Harbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 52′ N, 7° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Kirchen (Sieg)
Höhe: 284 m ü. NN
Fläche: 5,63 km²
Einwohner: 568 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57572
Vorwahl: 02734
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 045
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenstraße 1
57548 Kirchen (Sieg)
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Andreas Buttgereit (WG)

Harbach ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg) im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Harbach ist ein Ort im nördlichen Rheinland-Pfalz. Er liegt damit in der Grenzregion zwischen Westerwald, Siegerland und Wildenburgischen Land. Der Ort liegt in zwei Tälern und untergliedert sich in drei Ortsteile: Locherhof (durch den der Löcherbach fließt), Hinhausen (durch den der Hinhausenerbach fließt) und Harbach (dort wo sich die Bäche vereinigen).

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Städte: Betzdorf (8,21 km), Freudenberg (Siegerland) (6,03 km), Kirchen (6,58 km), Siegen (14,16 km), Wissen (9,45 km)

Orte: Friesenhagen (6,03 km), Niederfischbach (2,34 km)

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde gliedert sich in die drei Ortsteile Harbach, Hinhausen und Locherhof.

[Bearbeiten] Geschichte

  • 1235 erste urkundliche Erwähnung von Hinhausen (damals Hunhausen)
  • 1520 erste urkundliche Erwähnung von Harbach
  • 1587 wurden in Harbach bereits 9 Feuerstellen gezählt
  • 1787 21 Haushaltungen mit 186 Einwohnern
  • 1815 233 Einwohner, Harbach wird "preußisch"
  • 1822 Bau einer Schule in Harbach
  • 1907 Bau einer weiteren Schule in Hinhausen
  • 1953 Einweihung der (katholischen) Kirche
  • 1969 Abgabe des Ortsteils Oberasdorf an Niederfischbach

Über lange Zeit war die Landwirtschaft gepaart mit der Haubergswirtschaft die Haupterwerbsquelle der Dorfbewohner. In späteren Jahren kam noch der Bergbau hinzu. Heute arbeiten nur noch wenige Menschen direkt im Ort.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Rot eine bewurzelte, gestielte, goldene Lilie, begleitet links von einem silbernen Eichenblatt, rechts von einer silbernen Pflugschar.“

[Bearbeiten] Bevölkerung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 233
  • 1835 – 310
  • 1871 – 412
  • 1905 – 493
  • 1939 – 411
  • 1950 – 463
  • 1961 – 455
  • 1965 – 617
  • 1970 – 515
  • 1975 – 498
  • 1980 – 528
  • 1985 – 546
  • 1987 – 527
  • 1990 – 557
  • 1995 – 586
  • 2000 – 602
  • 2005 – 576

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Von 1939 bis 2002 wuchs die Einwohnerzahl von 411 Personen auf 614 Personen an. In dem Zeitraum von 1968 bis 2002 wuchs die Anzahl der Wohngebäude von 112 auf 178 an.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Harbach besteht aus 12 gewählten Mitgliedern und dem Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

[Bearbeiten] Bürgermeister

Seit 2004 ist Andreas Buttgereit Ortsbürgermeister der Gemeinde, der mit 82,1 Prozent der Stimmen gewählt wurde.

Ehemalige Bürgermeister:

  • 1964-1989 Hermann Hof
  • 1989-2004 Hans Dücker

[Bearbeiten] Landschaftsnutzung

Laut Statistischem Landesamt wurde die zur Verfügung stehende Fläche 2005 wie folgt aufgeteilt:

  • Landwirtschaftsfläche 21,7 %
  • Waldfläche 71,4 %
  • Wasserfläche 0,2 %
  • Siedlungs- und Verkehrsfläche 6,6 %
  • sonstige Fläche 0,1 %

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

Bürgerhaus der Ortsgemeinde

[Bearbeiten] Bildung

Seit etlichen Jahren gibt es in Harbach keine Schule mehr. Die schulpflichtigen Kinder gehen in Schulen in den Nachbargemeinden.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Gemeinde liegt eingebettet in nahezu endlos erscheinenden Wäldern, die zum Wandern und Spazierengehen einladen. Ausflugsziele in der näheren Umgebung sind beispielsweise die Tüschebachsmühle, das Schloss Crottorf, die Freusburg, der Ottoturm, der Druidenstein und der Siegerländer Dom (St. Mauritius und Gefährten/kath. Pfarrkirche Niederfischbach).

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

  • Karnevalssitzung der Ortsvereine
  • Kirmes (immer am ersten Wochenende im Mai)
  • Waldfest
  • Hobbyfußballturnier immer am Pfingstsonntag

[Bearbeiten] Kulinarische Spezialitäten

  • Locherhofer Schafkäse
Persönliche Werkzeuge