Hardcore-Rap

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Hardcore-Rap ist ein Genre des Rap, das häufig mit Schimpfwörtern auf schnelleren Beats arbeitet. Sie bildet das East Coast Pendant zum Gangsta-Rap in den West- und Südstaaten Amerikas. Die Texte befassen sich mit Gewalt, Drogen, Waffen und Frauen. Die Veröffentlichungen unterliegen des Öfteren der Zensur. Es ist umstritten inwieweit der Hardcore-Rap mit der Entstehung des Gangsta-Rap verwoben ist. Manche Autoren sehen den Zuzug von kommerziell unentdeckt gebliebenen Ostküsten-Musikern wie T-Razor oder Mykel-Chyk in den frühen 1980er Jahren nach Los Angeles als ursächlich und prägend für den sich formierenden Gangsta-Rap.[1]

Aber das entscheidende Merkmal von Hardcore-Rap sind eher die Beats. Geschwindigkeiten von über 100 bpm, meist sehr kurze und vor allem viele Loops zusammen gemixt sind maßgebend für diese Stilrichtung. Als Beispiel gelten die Bomb Squad-Produktionen mit Texten von Chuck D oder Ice Cube. Ein weiteres Merkmal von Hardcore-Rap sind die gewählten Samples, welche bewusst dreckig und manchmal nervig klingen, wie z. B. Mähgeräusche von Motorsensen, Störungen von Sendern, oder das Schreien von Zuschauern uralter Live-Aufnahmen („Louder Than A Bomb“) von Public Enemy.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eithne, Quinn (2004); Nuthin' but a "G" Thang: The Culture and Commerce of Gangsta Rap. Columbia University Press. P. 24-27