Haría
| Gemeinde Haría | ||
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Blick über den Norden Lanzarotes zum Ort Haría
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| Wappen | Karte der Kanarischen Inseln | |
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| Basisdaten | ||
| Autonome Gemeinschaft: | Kanarische Inseln | |
| Provinz: | Las Palmas | |
| Insel: | Lanzarote | |
| Koordinaten | 29° 8′ N, 13° 26′ W29.133333333333-13.433333333333270Koordinaten: 29° 8′ N, 13° 26′ W | |
| Höhe: | 270 msnm | |
| Fläche: | 106,58 km² | |
| Einwohner: | 5.203 (1. Jan. 2011)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 48,82 Einw./km² | |
| Postleitzahl: | E–35520 (Haría) E–35541 (Órzola) E–35542 (Arrieta) E–35543 (Mala) |
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| Gemeindenummer (INE): | 35010 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | José Mariano Torres Stinga (CC) (Stand 2010) | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Plaza de la Constitución, 1 35520 - Haría |
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| Webpräsenz der Gemeinde | ||
| Lage der Gemeinde | ||
Haría ist eine der sieben Gemeinden der Kanareninsel Lanzarote mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt. Der Hauptort Haría befindet sich im Tal der 1000 Palmen. Die Sage erzählt, dass immer, wenn in Haría ein Mädchen geboren wurde, eine neue Palme wuchs.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Wie auch andere Orte Lanzarotes, war Haría häufig Invasionen und Piratenangriffen ausgesetzt. Der wohl verheerendste ereignete sich 1586, als nahezu der gesamte Palmenbestand niedergebrannt wurde. Die klassizistischen Bauten an der Plaza de la Constitución stammen aus dem 19. Jahrhundert, als Haría vorübergehend Sitz einer verfassunggebenden Versammlung war. Seit den 1950er Jahren litt der Ort unter Landflucht. In der Franco-Ära verließen viele Menschen Haría Richtung Südamerika. Bis heute stehen einige der damals verlassenen Häuser leer.
[Bearbeiten] Ortsbild
Mittelpunkt des Ortes Haría ist die langgestreckte, schattige Plaza León y Castillo mit seinen Lorbeer- und Eukalyptusbäumen. Am östlichen Ende des Platzes steht die Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación, die 1956 nach schweren Sturmschäden neu aufgebaut wurde. Sie ist jetzt eine modern gestaltete Pfarrkirche. Nahe der Plaza de la Constitución befindet sich das Handwerkszentrum Taller Municipal de Artesania. Hier werden nach alter Tradition Stickereien, Körbe und Umhänge hergestellt.
Um den kirchlichen Feiertag San Juan (24. bis 27. Juni) herum werden aus Mangel an Blüten und Blättern im Ort von den Einheimischen bunte Salzteppiche mit unterschiedlichen Motiven auf die Straßen gelegt. Dies geschieht tagsüber und man kann die Leute bei der Arbeit beobachten. Erst am nächsten Tag zerstört eine Prozession mit dem heiligen Juan diese Salzbilder.
Auf dem Friedhof von Haría liegt das Grab des großen Künstlers und Naturschützers der Insel, César Manrique, der 1988 dort in ein von ihm wieder aufgebautes Bauernhaus zog, und am 25. September 1992 im Alter von 73 Jahren durch einen Autounfall ums Leben kam.
[Bearbeiten] Orte der Gemeinde
Die Bevölkerungszahlen in Klammern (Stand: 1. Januar 2010)[2]:
- Arrieta (977 Einwohner)
- Charco del Palo (204 Einwohner)
- Guinate (32 Einwohner)
- Haría (1.163 Einwohner)
- Máguez (632Einwohner)
- Mala (534 Einwohner)
- Órzola (279 Einwohner)
- Punta Mujeres (1.129 Einwohner)
- Tabayesco (125 Einwohner)
- Yé (111 Einwohner)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Population Figures referring to 01/01/2011. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística.
- ↑ Statistik der Inselregierung