Harkerode

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51.68305555555611.4172Koordinaten: 51° 40′ 59″ N, 11° 24′ 0″ O

Harkerode
Stadt Arnstein
Wappen von Harkerode
Höhe: 172 m
Fläche: 6,43 km²
Einwohner: 333 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06543
Vorwahl: 034742
Alterode Arnstedt Bräunrode Greifenhagen Harkerode Quenstedt Sandersleben Stangerode Sylda Ulzigerode Welbsleben Wiederstedt Landkreis Mansfeld-SüdharzKarte
Über dieses Bild

Lage von Harkerode in Arnstein (Sachsen-Anhalt)

Blick von Burg Arnstein auf Harkerode
Ersterwähnungsurkunde von Harkerode

Harkerode ist ein Ortsteil der Stadt Arnstein im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Harkerode liegt am östlichen Harzrand etwa 9 km nordwestlich von Hettstedt.

Geschichte[Bearbeiten]

Harkerode wurde erstmals in einer Urkunde des Königs Otto I. vom 13. September 936 als Harrikesrothe erwähnt. Am 22. Oktober 973 folgte die Erwähnung als Kerlingorod.

Vom Ende des 17. Jh. bis Anfang des 19. Jh. befand sich im Ort eine bedeutende Poststation an der Post- und Handelsstraße zwischen den Hansestädten Halle (Saale) und Hamburg, woraus ab 1817 das Gasthaus Grünes Röckchen hervorging.

Der ehemals selbstständige Ort wurde am 1. Juli 1950 in die Nachbargemeinde Sylda eingegliedert. Am 1. April 1990 wurde er aus Sylda ausgegliedert und war anschließen knapp zwanzig Jahre lang wieder selbstständig.[1] Am 1. Januar 2010 schlossen sich die Gemeinden Harkerode, Alterode, Bräunrode, Greifenhagen, Quenstedt, Stangerode, Sylda, Ulzigerode und Welbsleben sowie die Stadt Sandersleben (Anhalt) zur neuen Stadt Arnstein zusammen.[2] Die Verwaltungsgemeinschaft Wipper-Eine, zu der Harkerode gehörte, wurde aufgelöst.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau eine schwarz konturierte silberne Burgruine mit blauen Durchbrüchen.“

Die Farben der Gemeinde sind: Blau - Silber (Weiß)

Das Wappen, das die Burgruine Arnstein darstellt, wurde 1996 vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 31. Januar 1997 vom Regierungspräsidium Halle genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Schloss Harkerode um 1860, Sammlung Alexander Duncker

1832 wurde die Dorfkirche eingeweiht, die nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde. Im Ort besteht zudem ein Schloss der Freiherrn von Knigge zu dem zwei Mausoleen gehören, am Weg zum weithin sichtbaren Wahrzeichen: die Burgruine Arnstein.

Denkmale[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Zur Bundesstraße 180, die Lutherstadt Eisleben und Aschersleben verbindet, sind es in östlicher Richtung rund 6 km.

Sport[Bearbeiten]

Der ortsansässige Fußballverein SV Arnstein 48 Harkerode um Mannschaftskapitän Falko Burisch spielt derzeit in der Kreisliga Nordost.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Harkerode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien