Merzig

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Merzig im Saarland. Für weitere Bedeutungen siehe Merzig (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Merzig
Merzig
Deutschlandkarte, Position der Stadt Merzig hervorgehoben
49.4433333333336.6425178Koordinaten: 49° 27′ N, 6° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Merzig-Wadern
Höhe: 178 m ü. NHN
Fläche: 108,79 km²
Einwohner: 29.668 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 273 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 66651–66663
Vorwahlen: 06861, 06869
Kfz-Kennzeichen: MZG
Gemeindeschlüssel: 10 0 42 113
Stadtgliederung: 17 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Brauerstraße 5
66663 Merzig
Webpräsenz: www.merzig.de
Bürgermeister: Marcus Hoffeld (CDU)
Lage der Stadt Merzig im Landkreis Merzig-Wadern
Luxemburg Perl (Mosel) Mettlach Losheim am See Merzig Beckingen Frankreich Weiskirchen Wadern Rheinland-Pfalz Landkreis Saarlouis Regionalverband Saarbrücken Landkreis Neunkirchen Landkreis St. WendelKarte
Über dieses Bild

Merzig (Saarländisch Meerzisch/Miërzësch, lux. Mäerzeg[2], frz. Mercy) ist eine Kreisstadt im Saarland und Verwaltungssitz des Landkreises Merzig-Wadern mit rund 30.000 Einwohnern in 17 Stadtteilen auf 108 km². Merzig liegt an der Saar und erstreckt sich weit in die umliegenden Höhen (Saargau) und Seitentäler.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Geografisch liegt die nordsaarländische Kreisstadt Merzig zwischen Saarbrücken und Trier (jeweils 50 Kilometer entfernt) in einer länglich gestreckten Talaue der Saar. Metz in Frankreich und Luxemburg sind ebenfalls jeweils 50 Kilometer entfernt. Das Stadtgebiet erstreckt sich von diesem „Merziger Becken“, in dem sich rechts und links der Saar die größeren Stadtteile finden, über insgesamt 108 km² bis zu den rechts und links ansteigenden Höhen des Saargaues. Im Stadtkern liegt Merzig 175 m über dem Meeresspiegel, die umliegenden Gauhöhen steigen bis auf 417 m auf. 3.108 ha Wald, 60 ha Erholungsflächen wie Park- und Grünanlagen, 5.862 ha landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzter Flächen und 128 ha Gewässer machen Merzig mit einem Grünflächenanteil von über 80 Prozent zu einer „grünen“ Stadt.[3]

Panorama von Merzig, Blick Richtung Südwesten

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

An Merzig grenzen folgende Gemeinden: Beckingen in Südosten, Mettlach im Nordwesten, Losheim am See im Nordosten und Rehlingen-Siersburg im Südwesten.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich seit der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 in 17 Stadtteile (Einwohnerzahlen Stand 30. Juni 2011):

Stadtteil Einwohner
Ballern 1.189
Besseringen 2.979
Bietzen 968
Brotdorf 3.733
Büdingen 310
Fitten 706
Harlingen 565
Hilbringen 2.569
Mechern 834
Stadtteil Einwohner
Menningen 635
Merchingen 939
Merzig 10.934
Mondorf 768
Schwemlingen 2.186
Silwingen 387
Weiler 350
Wellingen 291

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 882 mm. Der trockenste Monat ist der September. Am meisten regnet es im November. 76 % der Messorte des Deutschen Wetterdienstes zeigen niedrigere Werte an; der Niederschlag liegt somit im oberen Drittel. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im unteren Drittel. In 22 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Geschichte[Bearbeiten]

Saarländische Briefmarke, 1957, 100 Jahre Stadt Merzig
  369 Martiaticum
  870 Martia
1338 Mertzige
1478 Mertzych
1497 Mertzig
1499 Mertzigh, Mertzych

Die älteste Erwähnung Merzigs findet sich lt. Kell in einem Befehl des weströmischen Kaisers Valentinians, erlassen während seines Aufenthaltes in „Mansio praedium Martiaticum“ am 4. Juni 369[4] . Ausgangs des Merchinger Tales im Distrikt Hangenfeld vermutet man die römische Siedlung, da im Bereich des Zusammenflusses des Ritzerbaches in den Seffersbach vielfältige römische Funde gemacht wurden.

Karl der Kahle schenkte das Krongut Merzig dem Trierer Erzbischof Bertolf anlässlich dessen Bischofsweihe im Jahre 869. Im 12. und 13. Jahrhundert diente dem Kurfürst das Ministerialgeschlecht derer von Merzig. Der Erzbischof von Trier verfügte in Merzig über Vogteirechte. Merzig war in sieben Vogteien aufgeteilt, „die Vogtei“ des Erzbischofs, die vereinigte „Schultheißerei“ mit der „Montclairer Vogtei“, die „Rischerei“, die „Mettlacher Vogtei“, die „Brückerei“ und die „Propstei“. Auf der Merziger Gemarkung existiert die Wüstung Wolkessen oder Wolkesingen, erwähnt 1337 in den Urkunden der Abtei Mettlach. Im 11. Jahrhundert wurde Merzig Hauptort des gleichnamigen Landkapitels, dem 45 Pfarreien angehörten. Merzig kam ab dem 11. Jahrhundert in das Spannungsfeld der expandierenden Mächte Kurtrier und Lothringen. 1333 konnte Trier mit dem mächtigen Kurfürst Balduin gegenüber dem Herzog Rudolf von Lothringen in dem Mannengericht „zu den Bäumelen“ seine Rechte u. a. über Merzig durchsetzen. Nach dem Erstarken des lothringischen Herrscherhauses entstand eine Pattsituation und ab 1368 wurde Merzig mit dem Bezirk Merzig-Saargau von Kurtrier und Lothringen gemeinschaftlich verwaltet. Dieses Kondominium existierte ungefähr 400 Jahre bis 1778, ab 1766 gemeinsam mit dem Rechtsnachfolger von Lothringen, Frankreich. Nach der Teilung des Kondominiums kam Merzig bis 1794 zu Kurtrier, wurde aber bald von den frz. Revolutionstruppen besetzt. Nach dem Ende der französischen Besetzung kam es 1815 zur Rheinprovinz. Erst zum 25. Mai 1857 wurden die Stadtrechte der Stadt Merzig vom preußischen König ausdrücklich anerkannt.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Ballern, Besseringen, Bietzen, Brotdorf, Büdingen, Fitten, Harlingen, Hilbringen, Mechern, Menningen, Merchingen, Mondorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Weilingen eingegliedert.[5]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Kommunalwahl in Merzig 2014
Wahlbeteiligung: 51,73 %
 %
50
40
30
20
10
0
43,02 %
33,6 %
6,0 %
5,1 %
4,7 %
2,7 %
2,7 %
2,13 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+1,92 %p
+0,3 %p
-2,3 %p
+5,1 %p
-1,6 %p
+2,7 %p
-2,5 %p
-3,73 %p
Sitzverteilung im Stadtrat seit 2014

Sitzverteilung im Stadtrat Merzig: (Stand: Kommunalwahlen im Saarland 2014)

Partei Stimmen in % Sitze
CDU 5.269 43,02 % 18
SPD 4.122 33,65 % 14
Die Linke 735 6,00 % 2
AfD 629 5,14 % 2
Grüne 573 4,68 % 1
Piraten 333 2,72 % 1
Freie Wähler 326 2,66 % 1
FDP 261 2,13 % 0
Gesamt 12.248 100 % 39

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1954–1974: Gerd Caspar, FDP, Bürgermeister der Kernstadt vor der Gebietsreform
  • 1974–1994: Walter Anton, CDU, Oberbürgermeister
  • 1994–2013: Alfons Lauer, SPD, Oberbürgermeister
  • seit 2014: Marcus Hoffeld, CDU, Bürgermeister

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Geviert, oben rechts und unten links in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, oben links und unten rechts in Silber ein schwebendes schwarzes Doppelkreuz.

Das rote Kreuz steht für das Erzbistum Trier und das schwebende, schwarze Doppelkreuz steht für das Herzogtum Lothringen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

  • Stadthalle
  • Zeltpalast Merzig

Museen[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

(chronologisch)

  • Kirche St. Peter; dreischiffige spätromanische Basilika, ca. 1190–1230, mit barockem Pfarrhaus. Bedeutendste romanische Kirche im Saarland. Sehenswert im Innern: Gotisches Pestkreuz aus dem 14. Jahrhundert, Malereien im Stil der Nazarener Schule.
  • Historisches Stadthaus („Altes Rathaus“), Erbaut 1647–1649 als kurfürstliches Jagdschloss für den Trierer Erzbischof Philipp Christoph von Sötern; sechs-achsiges Gebäude mit zwei stark vor die Front tretenden Ecktürmen.
  • Diverse Barockbauten wie Halfenhaus (ehem. Hafenkneipe), Staadt-Marxsches Bürgerhaus, Hilbringer Schlösschen, Abteihof Besseringen („Zehnt-Haus“), ehem. Wohnhaus von Christian Kretzschmar in der Trierer Straße (alle 18. Jahrhundert)
  • Diverse sehenswerte Bauten des 19. und frühen 20. Jahrhundert wie Villa Fuchs, evangelische Kirche, Kirchen in Hilbringen und Besseringen, Lothringer Hof, Bahnhof, Hauptgebäude des ehem. Landeskrankenhauses, Jugendstilhäuser in der Trierer Straße, ehemalige Marmeladenfabrik (vorheriges Kloster)
  • Diverse sehenswerte Kapellen wie Marienkapelle, Heilig-Kreuz-Kapelle, Kreuzbergkapelle, Josefskapelle, Harlinger Kapelle, Alte Wellinger Kapelle, St.-Clemens-Kapelle (Menningen)
  • Seffersbachbrücke, 1901, letzte erhaltene Hängegurtbrücke „System Möller“ im Saarland
  • Kath. Pfarrkirche St. Agatha (Merchingen) mit Ausstattung, 1929–30 von Clemens Holzmeister
  • Kath. Pfarrkirche St. Maria Magdalena (Brotdorf), 1930–31 von Clemens Holzmeister.
  • Kath. Pfarrkirche St. Martin (Bietzen), 1931–32 von Peter Marx.
  • Kath. Pfarrkirche St. Josef, 1958–59 von Hermann Baur.

Parks[Bearbeiten]

  • Bürgerpark Besseringen
  • Garten der Sinne auf dem Kreuzberg
  • Orchideen auf dem Nackberg bei Hilbringen
  • Stadtpark mit einziger Saline im Saarland

Der Bürgerpark in Besseringen, der Garten der Künste am Museum Schloss Fellenberg, der Garten der Sinne und der Pfarrgarten an St. Peter sind als besonders sehenswert in das Ensemble der Gärten ohne Grenzen aufgenommen worden.

Sonstige Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • B-Werk Besseringen (Westwall-Bunkeranlage), an der B 51 zwischen Merzig und Besseringen
  • Badelandschaft „Das Bad“
  • Bietzener Heilquelle an der B 51 in Richtung Beckingen* Naturbad Heilborn
  • Bildhauersymposion Steine an der Grenze
  • Kloster St. Gangolf, zwischen Besseringen und Mettlach
  • Museumseisenbahn (nach Losheim)
  • Tiergehege am Blättelbornweiher
  • Wolfsgehege im Kammerforst
  • Kreuzbergkapelle mit Aussicht über fast die gesamte Stadt und das Merziger Becken

Frühere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Biereiche im Kammerforst war einer der ältesten Bäume im Saarland. Sie wurde 2005 gefällt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Freeschenfeschd (Großes Vereinsfest in Brotdorf)
  • Hafenfestival (Großveranstaltung mit Drachenbootrennen in der Merziger Hafenmeile)
  • Heimat- und Linsenfest (Großes Vereinsfest in Besseringen)
  • Pannenflicker-Fest (Kirmes und Vereinsfest in Schwemlingen)
  • Viezfest (Größtes Vereinsfest im Saarland)
  • Mondscheinmarkt (Marktwesen bei Anbruch der Dämmerung)
  • Mittelaltermarkt (Märkte rund um die Kirche St. Peter)
  • Tierparkfest (Rund um den Tierpark)
  • Merzig leuchtet auf! (Weihnachtsmarkt in der Innenstadt)
  • Merziger Kultursommer (Regelmäßige Liveacts am Altstadtplatz in den Sommermonaten)
  • Merzig blüht auf! (Großer Blumenmarkt in der Innenstadt)
  • Merzig tischt auf!
  • Markt der Köstlichkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Merzig ist über die Bundesautobahn 8 (Perl - Stuttgart) und die Bundesstraße 51 (Bremen - Sarreguemines) an das überregionale und internationale Straßennetz gut angebunden. Merzig liegt an der Saarstrecke und verfügt über drei Bahnhöfe, davon zwei in Merzig (Merzig (Saar), Merzig-Stadtmitte) und einen im Merziger Stadtteil Besseringen. Bei ersterem handelt es sich um einen Bahnhof mit angeschlossenen Busbahnhof, allerdings etwas außerhalb der Innenstadt. Hier halten alle RE- und RB-Züge der Deutschen Bahn. So ergibt sich etwa jede halbe Stunde einen Anschluss in Richtung Saarbrücken, Homburg und Trier. Des Weiteren gibt es noch den seit 2000 in Betrieb befindlichen Bahnhaltepunkt „Merzig-Stadtmitte“, direkt in der Innenstadt gelegen. Hier halten allerdings nur Regionalbahnen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wirtschaftlich versorgt die Kreisstadt Merzig ein Einzugsgebiet von über 80.000 Menschen, wobei zu den Besuchern, die nach Merzig zum Einkaufen oder zur Nutzung des umfangreichen Dienstleistungsangebotes kommen, regelmäßig auch Gäste aus dem benachbarten Frankreich oder Luxemburg gehören. Die Stadt Merzig ist Standort traditionsreicher Unternehmen im Bereich der Keramik, der metallverarbeitenden und der Getränkeindustrie, konnte gerade in jüngster Zeit aber auch bedeutende Ansiedlungserfolge auf dem Gebiet des Pharma- und Medizintechnikhandels verzeichnen. Wesentlich geprägt wird das Stadtbild auch von den landwirtschaftlichen vor allem in den Stadtteilen, vor allem aber auch den vielen Baumschulen, die Merzig zum Baumschulzentrum des Südwestens gemacht haben.

Merzig bietet seinen Bürgern und Einpendlern aus dem Umland über 12.000 Arbeitsplätze. Wichtigster Beschäftigungsbereich ist seit Jahren der Dienstleistungssektor, in dem 63 Prozent aller Merziger arbeiten, darin enthalten sind Handel und Verkehr mit rd. 21 Prozent der Arbeitsplätze. Es folgen das produzierende Gewerbe mit 35 Prozent und die Landwirtschaft mit knapp 2 Prozent.

Unternehmen[Bearbeiten]

In Merzig werden von der V&B Fliesen GmbH (seit 1. Juli 2007 Eczacıbaşı Holding) seit über 100 Jahren Fliesen produziert. Seit 2002 ist Merzig Firmensitz des größten deutschen Arzneimittelimporteurs kohlpharma GmbH. Außerdem hat der Mercedes-Tuner Carlsson Autotechnik GmbH hier seinen Sitz. Ebenso wurden die weithin bekannten Merziger Fruchtsäfte hier durch die Merziger Fruchtgetränke GmbH produziert.

Weinbau[Bearbeiten]

Kreuzberg 1890

Im Frühjahr 2007 wurde auf dem Kreuzberg ein historischer Weinberg wiederbepflanzt. Damit ist Merzig nach Saarfels[6] (Beckingen) der zweite Ort im Saarland, der die Tradition des Weinbaus an der Saar südlich vom etablierten Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer wiederauferstehen lässt. Der Wein fällt unter die Bezeichnung „Saarländischer Landwein”.[7]

Organisationen[Bearbeiten]

Ihren Sitz in Merzig haben folgende Organisationen:

Gerichte[Bearbeiten]

Das Amtsgericht Merzig ist dem Landgericht Saarbrücken und dem Saarländischen Oberlandesgericht nachgeordnet. Es hat eine Zweigstelle in Wadern.

Militär[Bearbeiten]

In Merzig sitzt das Luftlandeunterstützungsbataillon 262, das zur Luftlandebrigade 26 der Saarlandbrigade der Bundeswehr gehört.

Bildung[Bearbeiten]

Täglich besuchen 6.500 Schüler die Schulen in Merzig. Weiterhin existieren 18 städtische, kirchliche und freie Kinderkrippen, Kindergärten und Kinderhorte.

Grundschulen[Bearbeiten]

  • Grundschule Kreuzberg (Merzig)
  • Grundschule Merzig-Besseringen
  • Grundschule Merzig-Brotdorf
  • Grundschule Merzig-Hilbringen
  • Grundschule Saargau (Schwemlingen)
  • Grundschule St. Josef (Merzig)

Gymnasien[Bearbeiten]

Erweiterte Realschule[Bearbeiten]

  • Christian-Kretzschmar-Schule

Förderschulen[Bearbeiten]

  • Schule zum Broch, Förderschule geistige Entwicklung Merzig-Merchingen
  • Sonderschule für Lernbehinderte Merzig-Brotdorf

Berufsbezogene Schulen[Bearbeiten]

BBZ-Merzig:

  • BGJ und BGS, BGJ dual und BGS dual
  • Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Pflege
  • Sozialpflegeschule
  • Gewerbeschule
  • Handelschule
  • Fachoberschule Sozialwesen
  • Fachoberschule Technik
  • Fachoberschule Wirtschaft
  • Oberstufengymnasium für Gesundheit u. Soziales, sowie Wirtschaft

Religionen[Bearbeiten]

In Merzig gibt es zahlreiche christliche Kirchengemeinden und einige andere Religionsgemeinschaften:

Katholische Kirchengemeinden[Bearbeiten]

  • Kath. Kirchengemeinde Maria Heimsuchung, Büdingen
  • Kath. Kirchengemeinde St. Agatha, Merchingen
  • Kath. Kirchengemeinde St. Maria Magdalena, Brotdorf
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Gangolf, Besseringen
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes, Mondorf
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Josef, Merzig
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Laurentius, Schwemlingen
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Martin, Bietzen
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Peter, Merzig
  • Kath. Pfarrgemeinde St. Petrus in Ketten, Hilbringen

Evangelische Kirchengemeinden[Bearbeiten]

Andere Glaubensgemeinschaften[Bearbeiten]

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten]

Bis 1938/40 existierte außerdem eine jüdische Gemeinde, deren Entstehung bis in das 17. Jahrhundert zurückgeht. Mitte des 19. Jahrhunderts gehörten der jüdischen Gemeinde etwa 6 % der Gesamteinwohnerschaft an (1846: 223 jüdische Gemeindeglieder).

Die 1842 eingeweihte Synagoge wurde beim Novemberpogrom 1938 angezündet und völlig verwüstet und bei einem Luftangriff im Jahre 1944 vollends zerstört.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in Merzig gewirkt haben[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Merzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Merzig – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saarland.de – Fläche und Bevölkerung – Stand: 31.12.2013 (Basis Zensus 2011) (PDF; 0,03 MB) (Hilfe dazu)
  2. Geoplatt (Version vom 13. November 2007 im Internet Archive)
  3. Geographische Bezeichnung der Stadt
  4. Nennung im Codex Theodosianus: 369 prid.non.Iun.
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 804.
  6. „Edle Tröpfchen vom Wolfersberg“ (Saarbrücker Zeitung, 23. Oktober 2002)
  7. Wein- und Kulturfreunde Kreuzberg Merzig e. V.