Harold Courlander

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Harold Courlander (* 18. September 1908 in Indianapolis; † 15. März 1996) war ein US-amerikanischer Romancier und Anthropologe. Er forschte über die Kulturen Afrikas, der Karibik, der Afro-Amerikaner sowie der amerikanischen Ureinwohner.

Sein Vater war der Maler David Courlander.

Harold Courlander studierte Englisch an der University of Michigan (B.A. 1931) und gewann als Student drei Avery Hopwood-Preise für ein Drama und zwei literaturwissenschaftliche Arbeiten. Mit den Preisgeldern reiste er, inspiriert durch die Lektüre William Buehler Seabrooks, nach Haiti und veröffentlichte 1939 ein Buch über haitianische Gesänge.

Im Zweiten Weltkrieg diente Courlander als Historiker in Eritrea. Bis 1946 schrieb er für das United States Office of War Information. Anschließend arbeitete er als Nachrichtenredakteur für Voice of America. 1956/1957 war er Redenschreiber in der Diplomatischen Vertretung der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen.

Sein 1967 veröffentlichter Roman The African diente als Vorlage für Alex Haileys Welterfolg Roots.

Er war zwei Mal verheiratet und hatte drei Kinder.

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