Harold G. Moore

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Harold G. Moore (10. Mai 2010)

Harold Gregory „Hal“ Moore (* 13. Februar 1922 in Bardstown, Kentucky) ist ein ehemaliger Lieutenant General der US Army, der auch am Vietnamkrieg wesentlich teilnahm.

Leben[Bearbeiten]

In Bardstown, Kentucky geboren, hatte er aufgrund demographischer Beschränkungen kaum Chancen, einen Platz an der United States Military Academy zu erlangen. Darum zog Moore nach Washington, D.C., beendete die High-School und besuchte dann für zwei Jahre die George Washington Universität, bevor er 1942 eine Empfehlung für West Point von einem Kongressmitglied aus Georgia erhielt (obwohl er nie in Georgia gewesen war). Er absolvierte 1945 die Militärakademie in West Point, wo er zum Lieutenant ernannt wurde. Im Anschluss besuchte er die George-Washington- und Harvard-Universität für ein Postgraduierten-Studium, das er mit einem Abschluss im Fach „Internationale Beziehungen“ abschloss.

Er kommandierte als Lieutenant Colonel das 1. Bataillon, 7. US-Kavallerieregiment, 3. Brigade, 1. US-Kavalleriedivision in der Schlacht im Ia-Drang-Tal vom 14. bis 16. November 1965 während des Vietnamkrieges.

1977 wurde der Offizier in den Ruhestand versetzt. Lieutenant General Moore war der erste seiner Klasse (1945), der zum Brigadier General, Major General und zum Lieutenant General befördert wurde. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst wurde Moore Vizepräsident des Skigebiets Crested Butte in Colorado.

Familie[Bearbeiten]

Er war mit Julia Compton Moore (1929–2004) verheiratet und hat aus dieser Ehe fünf Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Auswahl der Dekorationen, sortiert in Anlehnung der Order of Precedence of Military Awards:

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

We Were Soldiers Once...And Young (Coautor: Joseph L. Galloway) welches unter dem Titel "We Were Soldiers" (dt. Titel: Wir waren Helden) in Fort Hunter Liggett in Lockwood, California und Fort Benning in Columbus, Georgia verfilmt wurde. Er wurde von Mel Gibson gespielt.