Harry Halm

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Harry Halm 1927 auf einer Fotografie von Alexander Binder

Harry Halm (* 17. Januar 1902 in Berlin; † 22. November 1980 in München) war ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Der Sohn des Regisseurs Alfred Halm nahm Schauspielunterricht bei Eduard von Winterstein und Hermann Vallentin. Er begann seine Bühnenlaufbahn 1919 am Schauspielhaus in Potsdam.

Darauf ging er nach Hamburg und später nach Berlin. Seit 1923 stand er auch vor der Kamera und erhielt Hauptrollen als Charmeur und adretter Frauenheld in zahlreichen, allerdings nicht besonders prägnanten Stummfilmen. Mehrfach war dabei die junge Lilian Harvey seine Partnerin.

Mit Beginn des Tonfilmzeitalters musste er sich auf Nebenrollen beschränken, und seit der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 wurde er aus rassistischen Gründen überhaupt nicht mehr berücksichtigt. Erst in der Nachkriegszeit kam er wieder zu einigen Filmeinsätzen.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1923: Freund Ripp
  • 1924: Der Evangelimann
  • 1924: Windstärke 9. Die Geschichte einer reichen Erbin
  • 1925: Liebe und Trompetenblasen
  • 1925: Der Demütige und die Tänzerin
  • 1925: Die vertauschte Braut
  • 1925: Kammermusik
  • 1925: Die Feuertänzerin
  • 1925: Drei Portiermädels
  • 1925: Wenn die Liebe nicht wär'!
  • 1925: Die unberührte Frau
  • 1926: Bara en danserska
  • 1926: Die sieben Töchter der Frau Gyurkovics
  • 1926: Vater werden ist nicht schwer...
  • 1926: Prinzessin Trulala
  • 1926: Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren
  • 1927: Eheferien
  • 1927: Die tolle Lola
  • 1927: Wie heirate ich meinen Chef?
  • 1927: Mein Heidelberg, ich kann Dich nicht vergessen
  • 1927: Die Königin des Varietes
  • 1928: Gaunerliebchen
  • 1928: Der Ladenprinz
  • 1928: Zwei rote Rosen
  • 1928: Moral
  • 1928: Heut tanzt Mariett
  • 1928: Die blaue Maus
  • 1928: Die Leibeigenen
  • 1929: Adieu Mascotte
  • 1929: Ihr dunkler Punkt
  • 1929: Wenn du einmal dein Herz verschenkst
  • 1929: Wer wird denn weinen, wenn man auseinandergeht?
  • 1929: Jennys Bummel durch die Männer
  • 1929: Die verschwundene Frau
  • 1930: Hokuspokus
  • 1930: Rosenmontag
  • 1930: Die blonde Nachtigall
  • 1931: Der wahre Jakob
  • 1931: Die Faschingsfee
  • 1931: Kyritz – Pyritz
  • 1931: Sein Scheidungsgrund
  • 1932: Ein toller Einfall
  • 1932: Die Vier vom Bob 13
  • 1932: Zu Befehl, Herr Unteroffizier
  • 1932: Chauffeur Antoinette
  • 1933: Liebe muß verstanden sein
  • 1948: Hin und her
  • 1952: Die Försterchristl
  • 1952: Der eingebildete Kranke
  • 1952: Alraune
  • 1952: Im weißen Rößl (nur Co-Drehbuch)
  • 1955: Königswalzer
  • 1957: Der kühne Schwimmer

Literatur[Bearbeiten]

  • Kay Weniger: Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 155 f.

Weblinks[Bearbeiten]