Harry Potter und der Feuerkelch (Film)
Harry Potter und der Feuerkelch ist ein Fantasyfilm und die Verfilmung des gleichnamigen Bestseller-Romans der englischen Autorin Joanne K. Rowling aus dem Jahr 2005 unter der Regie von Mike Newell. Die Weltpremiere war am 6. November 2005 in London. In Deutschland und Österreich startete er am 16. November 2005. Dieser vierte Teil der Harry-Potter-Reihe spielte weltweit über 896,9 Millionen US-Dollar ein und belegt Platz 24 auf der Liste der weltweit erfolgreichsten Filme und mit über 8 Millionen Zuschauern Platz 29 auf der Liste der erfolgreichsten Filme in Deutschland (Stand: November 2012).
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Der Film beginnt mit einer Szene, in der ein unbekannter älterer Mann sich zu später Stunde in ein verlassenes Haus begibt, da er dort Unfug treibende Jugendliche vermutet. Es stellt sich später heraus, dass es sich um den Hausmeister des Anwesens handelt. Dort belauscht er ein Gespräch zwischen Lord Voldemort, seinem Diener Wurmschwanz und einem weiteren, bisher unbekannten Todesser. Die Schlange Nagini verrät den Lauschenden, woraufhin dieser von Voldemort getötet wird.
Harry träumt von diesem Ereignis und wacht mit schmerzender Narbe im Fuchsbau, dem Haus der Weasleys auf. Gemeinsam mit Hermine brechen Harry und die Weasley-Familie zum Finale der Quidditchweltmeisterschaft auf, wo Harry den Siebtklässler Cedric Diggory kennenlernt. Nach der Weltmeisterschaft werden die in Zelten übernachtenden Zuschauer von Todessern angegriffen. Das Dunkle Mal, Voldemorts Zeichen, wird von einem Todesser in den Nachthimmel beschworen, und zwar von demselben, der in Harrys Traum vorkam.
Kurze Zeit später beginnt Harrys viertes Schuljahr in Hogwarts. Während der alljährlichen Eröffnungszeremonie verkündet Schulleiter Albus Dumbledore, dass in diesem Jahr das Trimagische Turnier in Hogwarts stattfindet, ein Wettbewerb zwischen den drei europäischen Zauberschulen Hogwarts, Beauxbatons und Durmstrang. Jede Schule stellt einen Champion, der sie im Rahmen des Wettbewerbs vertritt und drei Aufgaben erfüllen muss. Außerdem wird der Auror Alastor „Mad-Eye“ Moody als neuer Lehrer für das Fach „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ vorgestellt.
Aufgrund der Gefährlichkeit der geplanten Aufgaben ist es nur Schülern über 17 Jahren erlaubt, sich als Schulchampion für das Trimagische Turnier zu bewerben. Hierzu muss eine von Dumbledore um den Feuerkelch gezauberte Altersgrenzlinie überwunden und ein Zettel mit dem eigenen Namen hineingeworfen werden. Der Feuerkelch wählt kurz danach die drei Champions aus: Viktor Krum für Durmstrang aus Bulgarien, Fleur Delacour für Beauxbatons aus Frankreich und Cedric Diggory für Hogwarts. Obwohl Harry erst 14 Jahre alt ist und beteuert, seinen Namen nicht in den Kelch geworfen zu haben, wirft der Feuerkelch noch einen vierten Zettel aus, auf dem Harrys Name steht. Barty Crouch sen., der Ministeriumsbeauftragte für das Turnier, beschließt, dass Harry als vierter Champion teilnehmen muss, da er mit dem Einwurf des Zettels in den Feuerkelch einen magischen Vertrag abgeschlossen hat. Die meisten Schüler sehen Cedric als den wahren Champion und Harry als Betrüger an. Selbst sein bester Freund Ron spricht eine zeitlang nicht mehr mit Harry. Durch die heimliche Hilfe von Professor Moody, Hagrid sowie durch die Unterstützung seiner Freunde gelingt es Harry die ersten beiden Aufgaben zu erfüllen.
Zwischenzeitlich verliebt Harry sich in die schüchterne Cho Chang, traut sich aber zu spät, sie zu einem Tanzball einzuladen. Diese ist bereits mit Cedric Diggory verabredet, was zusätzliches Konkurrenzverhalten zwischen den beiden Hogwarts-Champions fördert. Zudem wird angedeutet, dass Hermine mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Ron hegt, da sie sich verletzt darüber zeigt, dass Ron sie nur aus der Not heraus zu demselben Ball einladen wollte.
Als Barty Crouch sen. auf den vermeintlichen Lehrer „Mad Eye“ Moody trifft, fühlt er sich durch seine Gesten an seinen Sohn erinnert. Bei einem Spaziergang mit Hagrid, Ron und Hermine findet Harry später die Leiche von Barty Crouch sen. im Verbotenen Wald. Als Harry seinem Schulleiter Professor Dumbledore einen Besuch abstatten will, verlässt dieser zunächst kurz sein Büro, und Harry erfährt durch Dumbledores Denkarium, dass Crouchs Sohn Barty Crouch jr als Todesser entlarvt wurde und Jahre später im Zauberergefängnis Askaban starb. Professor Snape wurde ebenfalls beschuldigt, ein Todesser zu sein.
Die letzte Aufgabe für die vier Schulchampions ist es, den Trimagischen Pokal innerhalb eines Labyrinths zu finden. Harry und Cedric erreichen gleichzeitig den Pokal und sie entscheiden sich, ihn gemeinsam zu berühren und somit gemeinsame Sieger für Hogwarts zu werden. Als sie ihn anfassen, werden sie zu einem Friedhof transportiert; der Pokal entpuppt sich als Portschlüssel. Harry erkennt den Friedhof aus seinem Traum wieder. Wurmschwanz erscheint, tötet Cedric und verschafft mit einem Zauberritual Voldemort einen neuen Körper. Bei dem Zauberduell zwischen Harry und Voldemort treffen sich Voldemorts Todesfluch und Harrys Entwaffnungszauber in der Luft. Harrys Willenskraft ist stärker als Voldemorts. Die Geister derer, die Voldemort ermordet hat, erscheinen aus seinem Zauberstab. Sie halten Voldemort kurzzeitig auf und Harry gelingt es, mit dem Portschlüssel und der Leiche Cedrics zurück nach Hogwarts zu teleportieren.
Dort angekommen, bringt Moody den verstörten Harry in sein Büro. Langsam verwandelt sich Moody in den totgeglaubten Barty Crouch jr., der von seinen Eltern aus Askaban befreit wurde, indem seine todkranke Mutter seinen Platz einnahm. Crouch jr hatte sich das ganze Schuljahr mit Vielsafttrank als Moody getarnt. Er erklärt, er habe Harrys Namen in den Feuerkelch geworfen und ihm bei den Aufgaben immer wieder geholfen, um Harry an Voldemort auszuliefern. Noch rechtzeitig kommen Dumbledore, McGonagall und Snape ins Büro, um Crouch zu überwältigen. Sie entdecken in einer Truhe den echten Moody.
Am Ende wird in der Abschlussfeier von Hogwarts um Cedric getrauert; die Schüler von Beauxbatons und Durmstrang verabschieden sich und machen sich auf die Heimreise.
Musik [Bearbeiten]
Die Filmmusik wurde bei diesem Film nicht mehr von John Williams, der die Musik zu den ersten drei Filmen geschrieben hat, sondern von Patrick Doyle eingespielt. Dieser hat sich dabei an Williams' Vorlagen orientiert. Der Soundtrack lässt jedoch Teile von Williams' eingängigem Thema vermissen, das zu einem der bekanntesten Filmthemen geworden ist. Der Regisseur des darauffolgenden Films (Harry Potter und der Orden des Phönix), David Yates, verscherzte es sich mit John Williams, der daraufhin seinen Vertrag mit Warner Brothers kündigte. Da dies schon vor Harry Potter und der Feuerkelch geschah, steuerte Williams die Musik nicht bei.
Die Zauberer-Rockband Weird Sisters, die beim Weihnachtsball aufspielt, wurde mit Jarvis Cocker, dem Frontmann von Pulp, sowie Phil Selway und Jonny Greenwood, Schlagzeuger und Gitarrist von Radiohead, besetzt. Das Auftreten der Band wurde von Rowling abgesegnet. Die im Film verbliebene Sequenz ist deutlich kürzer. Eine ungeschnittene, rund zwei Minuten lange Version mit einer besseren Überleitung von den Walzerpaaren sowie dem unfreiwilligen Stagediving Professor Flitwicks (Warwick Davis) zu dem Rock-Gig ist auf der Doppel-DVD-Edition sowie der HD DVD und Blu-ray-Ausgabe enthalten.
Synchronisation [Bearbeiten]
Kritiken [Bearbeiten]
Trotz der umfangreichen Kürzung, die insbesondere die Geschehnisse um die Quidditch-Weltmeisterschaft betreffen, wurde aus dem zugehörigen Buch ein verständlicher Film gemacht. Der Film sollte laut Regisseur kein Kinder- oder Märchenfilm werden, sondern ein Thriller, wofür das Buch auch bestens geeignet sei. In dem Film wird das gefühlsmäßige Dilemma zwischen Harry und Ron, der ihm die Teilnahme am Trimagischen Turnier neidet, und zwischen den Jungen und Mädchen im Vorfeld des Weihnachtsballs verdeutlicht.
Auch wenn, wie oben bereits erwähnt, der Anfang stark gekürzt wurde und die beiden Hauselfen Dobby und Winky gänzlich wegfielen, ließen es sich Drehbuchautor Steve Kloves und Regisseur Mike Newell nicht nehmen, einige amüsante Szenen hinzuzufügen. So ist der Tanzkurs in der Vorbereitung des Weihnachtsballs eine komplett neue Erfindung, deren Komik aber gerade durch die Wiedererkennung klassischer Verhaltensmuster zwischen pubertierenden Jungen und Mädchen funktioniert.
- „‚Harry Potter und der Feuerkelch‘ ist eben nicht nur ein Gruselfilm, sondern erzählt auch eine andere Geschichte: die der leidenden, pubertierenden Teenager. Die seltenen Momente, die die Beziehung der Protagonisten untereinander behandeln, sind liebevoll und zum Brüllen komisch. Tanzstunden sind für Jungen eine Qual, und dann noch mit der alten Lehrerin – schlimmer geht’s nicht. Die erste Liebe ist unbeholfen, aufregend und irgendwie lächerlich – Regisseur Newell versteht es, diesen Zustand umzusetzen. Treue Potter-Film-Fans haben im Übrigen große Freude an den körperlichen Veränderungen der Hauptdarsteller – die breiten Kreuze, die Muskeln und der beginnende Bartwuchs sind deutlich sichtbar. Immerhin hatten Daniel Radcliffe und Co. seit dem ersten Film fünf Jahre Zeit, zu wachsen.“ – Stern [3]
- „Während seines vierten Jahres auf der Zauberschule Hogwarts muss Harry einige lebensgefährliche Prüfungen überstehen. Das wird zum Teil so drastisch gezeigt, dass Kinder in diesem Film rein gar nichts verloren haben.“ – Cinema [4]
- „Magische Kelche, feuerspeiende Drachen, böse Zauberer – alles schön und gut. Was aber könnte verhexter sein als die Pubertät? In Mike Newells Adaption des vierten Harry-Potter-Bandes kämpft der Jungmagier für Liebe und Anerkennung – und gegen sein Image. “ – Der Spiegel [5]
- „Auch wenn Newell nicht ganz so inspiriert inszeniert wie Cuarón, bleibt ein süffiger Film, der erstmals echtes Internatsfeeling in die Zauberwelt einbringt und die Figuren mehr in der Realität denn einer Fantasywelt verwurzelt. Die Umsetzung der Questen sowie die finale Konfrontation sind solide umgesetzt und ist mit Finnes als Voldemort auch entsprechend schwergewichtig besetzt. “ – Moviepilot [6]
Auszeichnungen [Bearbeiten]
Preise:
- 2006: BAFTA Award in der Kategorie Bestes Szenenbild für Stuart Craig und Stephanie McMillan
- 2006: Empire-Award für die gesamte Harry-Potter-Filmreihe
- 2006: DIVA-Award – Der Deutsche Kinopreis (Publikumspreis)
Nominierungen:
- 2006: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild für Stuart Craig und Stephanie McMillan
- 2006: BAFTA-Award-Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für Jim Mitchell, John Richardson, Timothy Webber und Tim Alexander
- 2006: BAFTA-Award-Nominierung in der Kategorie Beste Maske für Nick Dudman, Amanda Knight und Eithne Fennel
- 2006: Empire Award-Nominierung in den Kategorien Bester britischer Film und Bester Sci-Fi-/Fantasy-Film
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnete den Film mit dem Prädikat „wertvoll“ aus.
Wissenswertes [Bearbeiten]
Der Film Harry Potter und der Feuerkelch war der bislang umfangreichste Film der Harry-Potter-Reihe. Die Idee, aus dem Buch zwei Filme zu machen, lehnte Regisseur Mike Newell strikt ab. So wurden, um den Rahmen eines Spielfilms nicht zu sprengen, einige Figuren und Szenen aus der Handlung gestrichen.
Für die umfangreichen Tauchszenen musste Daniel Radcliffe tauchen lernen und rund einen Monat jene Szenen in einer sechs Meter tiefen Bluescreen-Tauchbox filmen. Zum Abschluss dieser separaten Dreharbeiten bekam er von den Tauchlehrern ein Tauchlogbuch geschenkt, in dem fein säuberlich die ca. 42 Stunden Tauchgänge verzeichnet waren.
Die Spezialeffekte kommen von ILM (Industrial Light and Magic).
Schwierigkeiten gab es bei der Aussprache des Wortes „Durmstrang“. Während Rufus Beck in seinen Hörbuchversionen die englische Aussprache bevorzugt, nimmt der Synchronsprecher von Dumbledore in den Filmen die deutsche. Ähnlich verhält es sich bei der Aussprache von Professor Snapes Vornamen „Severus“. Dumbledore betont im Film die erste Silbe, während Rufus Beck in den Hörbüchern die zweite Silbe stärker betont. Letzteres erscheint jedoch logisch, da es zur Aussprache des englischen Wortes „severe“ passt, welches übersetzt etwa streng, rau oder ernst bedeutet; es könnte sich aber auch auf das lateinische Wort „severus“ beziehen, welches man genauso ausspricht und dasselbe wie severe bedeutet.
Im Abspann wird scherzhaft darauf hingewiesen, dass bei den Dreharbeiten kein Drache zu Schaden gekommen sei. Nach dem Abspann ist kurz der Schriftzug „Mary Selway 1936-2004“ zu sehen, der einen Nachruf an die noch während der Dreharbeiten an Krebs verstorbene Casting-Direktorin des Filmes darstellt.
Filmbesucherzahlen [Bearbeiten]
| Land | Besucher 2005 | Besucher 2006 | Insgesamt 2005/2006 |
|---|---|---|---|
| USA | 43.226.701 | 1.974.027 | 45.200.728 |
| Großbritannien | 10.035.788 | 370.117 | 10.405.905 |
| Deutschland | 7.312.059 | 636.294 | 7.948.353 |
| Frankreich | 6.730.000 | 631.678 | 7.361.678 |
| Spanien | 3.604.492 | 274.833 | 3.879.325 |
| Italien | 3.577.799 | 152 011 | 3.729.810 |
| Polen | 1.373.747 | 121.283 | 1.495.030 |
| Niederlande | 1.016.097 | 336.919 | 1.353.016 |
| Belgien | 1.106.322 | - | 1.106.322 |
| Schweden | 753.039 | 108.221 | 861.260 |
| Türkei | 749.704 | - | 749.704 |
| Österreich | 699.372 | 43.776 | 743.148 |
| Tschechien | 467.182 | 239.675 | 706.857 |
| Schweiz | 612.090 | 79.935 | 692.025 |
| Dänemark | 623.656 | 58.783 | 682.439 |
Literatur [Bearbeiten]
- Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Feuerkelch. Carlsen, Hamburg 2000, ISBN 978-3-551-55193-1.
- Sabine-Michaela Duttler: Die filmische Umsetzung der Harry Potter-Romane. Kovač, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8300-3314-1.
Weblinks [Bearbeiten]
- Harry Potter und der Feuerkelch in der Internet Movie Database (englisch)
- Harry Potter und der Feuerkelch in der Online-Filmdatenbank
- Deutsche Presseschau zum Film auf film-zeit.de
- Studie und Artikel zum Film (Version vom 8. Dezember 2008 im Internet Archive)
- Harry Potter und der Feuerkelch bei Kino.de
- Bebilderte Rezension zur entsprechenden Doppel-DVD-Edition
- Vergleich der Schnittfassungen ZDF ab 12 nachmittags - FSK 12, RTL Nachmittag - FSK 12 von Harry Potter und der Feuerkelch bei Schnittberichte.com
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Freigabebescheinigung (PDF; 72 kB) der FSK
- ↑ Freigabe der Jugendmedienkommission
- ↑ Stern: Fürchtet euch, ihr Zauberkinder
- ↑ Cinema: Harry Potter und der Feuerkelch
- ↑ Spiegel: Die Bürde des Auserwählten
- ↑ moviepilot.de: Harry Potter und der Feuerkelch – Filmkritik
| Bücher | Harry Potter und der Stein der Weisen (1997) • Harry Potter und die Kammer des Schreckens (1998) • Harry Potter und der Gefangene von Askaban (1999) • Harry Potter und der Feuerkelch (2000) • Harry Potter und der Orden des Phönix (2003) • Harry Potter und der Halbblutprinz (2005) • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2007) |
| Filme | Harry Potter und der Stein der Weisen (2001) • Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002) • Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004) • Harry Potter und der Feuerkelch (2005) • Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) • Harry Potter und der Halbblutprinz (2009) • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 (2010) • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 (2011) |
| Spin-offs | Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind (2001) • Quidditch im Wandel der Zeiten (2001) • Die Märchen von Beedle dem Barden (2008) |
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