Harry Reynolds

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Harry Reynolds (Begriffsklärung) aufgeführt.

Harry „Butch“ Reynolds (* 8. Juni 1964 in Akron, Ohio) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger.

Beim Sportfest Weltklasse Zürich stellte Reynolds am 17. August 1988 mit 43,29 s einen Weltrekord im 400-Meter-Lauf auf., der erst 1999 von Michael Johnson gebrochen wurde.

Kurz danach gewann er bei den Olympischen Spielen in Seoul die Silbermedaille über 400 m, zwischen seinen Landsleuten Steve Lewis und Danny Everett, sowie die Mannschafts-Goldmedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel, zusammen mit Danny Everett, Steve Lewis und Kevin Robinzine, vor den Teams aus Jamaika und Deutschland.

1990 wurde er wegen Dopings von der IAAF für 30 Monate gesperrt. Der Vorwurf konnte aufgrund eines Laborfehlers nicht gerichtsfest aufrechterhalten werden. Harry Reynolds erstritt zunächst vor einem US-amerikanischen Gericht eine Entschädigungszahlung. Diese wurde jedoch von einem höheren Gericht in dem Berufungsverfahren verworfen.[1]

Bei den Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart und 1995 in Göteborg gewann er jeweils Silber über 400 m und Gold in der 4-mal-400-Meter-Staffel.

Er wurde bekannt für seinen aufrechten und gleichförmigen Laufstil, bei dem er den Kopf extrem in die Kurve neigte. Zudem gehört er zu den wenigen Afroamerikanern mit blauen Augen.

Weblinks [Bearbeiten]

Fußnoten [Bearbeiten]

  1. BBC News: Drugs in world athletics. 31. Juli 2000.