Hartel-Sturmflutwehr

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Blick auf das Hartel-Sturmflutwehr, Tore geöffnet

Das Hartel-Sturmflutwehr im Hartelkanal bei Spijkenisse ist genauso wie das Maeslant-Sturmflutwehr ein Teil des Hochwasserschutzes für den Hafen Rotterdam und Bestandteil des Deltaplans. Beide Wehre wurden in der Zeit zwischen 1991 und 1997 gebaut. Das Kanalwehr wird über das Computersystem BOS (dt. Beschluss- und Unterstützungs-System) gesteuert, das bedeutet, dass beide Wehre gleichzeitig geschlossen werden.

Das Hartelwehr besteht aus zwei ellipsenförmigen Hebetoren mit einer Breite von 49,3 m und 98,0 m, die zwischen drei Türmen vertikal beweglich aufgehängt sind. Die Türme stehen auf den Pfeilern der Hartelbrücke. Die Stauhöhe beträgt in geschlossenem Zustand drei Meter über NAP. Falls einmal Wasser über die Wehre fließt, ist das für das Hinterland nicht gefährlich, höhere Wehre dagegen würden zu Überflutungen des Europoorts und der Deiche an der Brielse Maas führen. Das Hartelwehr wird einmal jährlich zusammen mit dem Maeslantwehr überprüft.

In der Nacht zum 9. November 2007 wurde das Wehr erstmals aufgrund einer drohenden Sturmflut geschlossen, als das Sturmtief Tilo über Mittel- und Nordeuropa zog. Gleichzeitig wurde auch das Maeslant-Sturmflutwehr geschlossen.

Siehe auch[Bearbeiten]

51.8654166666674.30695Koordinaten: 51° 51′ 56″ N, 4° 18′ 25″ O