Hartmut Berghoff

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Hartmut Berghoff (* 22. März 1960 in Herford) ist ein deutscher Wirtschafts- und Sozialhistoriker.

Hartmut Berghoff studierte von 1980 bis 1986 an den Universitäten Bielefeld, Cambridge, London School of Economics, TU und FU Berlin. Nach seinem Examen war Berghoff Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Bielefeld (1986 bis 1990) und Tübingen (1991 bis 2000), Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität Berlin und an der WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar bei Koblenz. Seit 2001 ist Berghoff Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen. 2006 war Hartmut Berghoff International Visiting Scholar an der Harvard Business School, 2007 Gastprofessor an der Maison des Sciences de l'Homme, Paris. Seit April 2008 leitet Berghoff das Deutsche Historische Institut in Washington.

Berghoff hat auf dem Gebiet der Business History und der Konsumgeschichte geforscht. Grundlegende Arbeiten hat er zur Verbindung von Kultur- und Wirtschaftsgeschichte verfasst. Derzeit arbeitet er an einer Arbeit über die Konsumgeschichte in der NS-Zeit.[1]

Schriften[Bearbeiten]

  • Moderne Unternehmensgeschichte. Eine themen- und theorieorientierte Einführung. Paderborn 2004, ISBN 3-8252-2483-X.
  • zusammen mit Cornelia Rauh-Kühne: Fritz K. Ein deutsches Leben im zwanzigsten Jahrhundert. Stuttgart 2000, ISBN 3-421-05339-1.
  • Englische Unternehmer 1870–1914. Eine Kollektivbiographie führender Wirtschaftsbürger in Birmingham, Bristol und Manchester. Göttingen 1991, ISBN 3-525-35667-6.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2012, 24. Ausgabe, Bd. 1. Berlin/Boston 2012, S. 257 f.

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. The History of Consumption in Nazi Germany