Hartmut Surmann

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Hartmut Surmann auf einer Fraunhofer Tagung 2002 in Sankt Augustin

Hartmut Surmann (* 1963 in Dülmen) ist Informatiker, promovierter Elektroingenieur und Professor für Autonome Systeme an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen und dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS). Sein Forschungsinteresse gilt der autonomen mobilen Robotik und der Computational Intelligence. 2009 leitete er das internationale Robotikteam zur Unterstützung der Feuerwehr nach dem Einsturz des historischen Stadtarchives in Köln.

Biographie[Bearbeiten]

Nach dem Abitur auf dem Clemens-Brentano-Gymnasium (Dülmen) studierte Hartmut Surmann von 1984 - 1989 Informatik an der Universität Dortmund. Sein Studium schloss er mit der Diplomarbeit zur Untersuchung der Hardware-Fehlertoleranz ausgewählter assoziativer Speicherkonzepte basierend auf neuronalen Netzen ab. Anschließend von, 1990 - 1994, arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bauelemente der Elektrotechnik bei Karl Goser, wo er über den automatischen Entwurf von Fuzzy-Systemen mittels genetischer Algorithmen und neuronaler Netze promovierte. 1994 wechselte er als Postdoc zur damaligen Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (ab 1996 GMD-Forschungszentrum Informationstechnik, ab 2001 Fraunhofer Institut für Autonome Intelligente Systeme, ab 2006 Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme) nach Sankt Augustin. Dort fing er an sich mit Robotern, insbesondere mit autonomen mobilen Robotern zu beschäftigen und zu publizieren. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit am Campus Birlinghoven studierte er von 1995 - 1998 Organisations- und Personalentwicklung an der Universität Dortmund. 2009 übernahm er Leitung des neu geschaffenem Lehr- und Forschungsgebiets Autonome Systeme an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen. Seit 2010 arbeitet er mit internationalen Partnern im von der EU geförderten Projekt an der Entwicklung von autonomen, mobilen Boden- und Luftrobotern, die 2012 nach dem schweren Erdbeben in Norditalien in Mirandola eingesetzt wurden.[1][2].

Schüler von Hartmut Surmann mit eigenem Lehrstuhl sind Andreas Nüchter (Jacobs Universität Bremen) [3] und Stefan May (Fachhochschule Nürnberg) [4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Für seine Forschungsarbeiten erhielt Surmann zahlreiche Auszeichnungen, zum Beispiel den FUZZ-IEEE/IFES'95 robot intelligence award, den NC2001 best presentation award, den SSRR 2005 best paper award und für seine Doktorarbeit den Preis der Deutschen KI Institute 1996. Sein Roboter KURT3D wurde 2004 Vize-Weltmeister beim RoboCup-Rescue in Lissabon.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. NIFTi returns from earthquake deployment in Italy
  2. Microcopters and ground robots used to save earthquake-hit Italian churches
  3. Website der Jacobs Universität Bremen
  4. Website der FH Nürnberg

Weblinks[Bearbeiten]