Harz-Greiskraut

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Harz-Greiskraut
Harz-Greiskraut

Harz-Greiskraut

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Senecioneae
Gattung: Greiskräuter (Senecio)
Art: Harz-Greiskraut
Wissenschaftlicher Name
Senecio hercynicus
Herborg

Das Harz-Greiskraut (Senecio hercynicus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Beim Harz-Greiskraut handelt es sich um eine mehrjährige krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen von 60 bis 180 cm erreicht. Die Pflanzen sind normalerweise recht schlank und erst im Bereich ihres Blütenstandes aufrecht verzweigt.

Die Laubblätter des Harz-Greiskrauts sind ungeteilt, länglich lanzettlich und etwa dreimal so lang wie breit; ihr Rand ist gezähnt. Die Blätter sitzen am Stängel und sind meist geöhrt. Die Blätter sind auf beiden Seiten kahl oder fast kahl.

Die gelben, körbchenförmigen Blütenstände bestehen aus meist fünf Zungenblüten mit einer linealischen Zunge und zwölf bis 18 Röhrenblüten. Der Hüllkelch der Blütenköpfchen besteht aus einer Innenhülle aus neun bis elf Hüllblättern (Involucralblättern) und drei bis fünf Außenhüllblättern. Die Blütezeit geht von August bis Oktober.

Ein weiteres Unterscheidungskriterium zum sehr ähnlichen Fuchsschen Greiskraut (Senecio ovatus) neben dem geöhrten Blattgrund ist das Vorhandensein von Drüsenhaaren auf den Außenhüllblättern.

Verbreitung[Bearbeiten]

Das Harz-Greiskraut findet man in nährstoffreichen, schattigen und feuchten Wäldern, besonders Mischwäldern. Es ist in den europäischen Mittelgebirgen, und in den Alpen verbreitet. Die Art ist nur auf Höhenlagen von über etwa 800 m ü. NN. anzutreffen. In Bayern kommt das Harz-Greiskraut nur in der Rhön, im Bayerischen Wald und im Allgäu vor.

Unterarten[Bearbeiten]

Die Art Senecio hercynicus wird noch in zwei Unterarten (Subspezies) und zwei Varietäten unterteilt:

  • Senecio hercynicus subsp. hercynicus
    • var. hercynicus
    • var. expansus
  • Senecio hercynicus subsp. durmitorensis

Quellen[Bearbeiten]

  • Herborg, J., 1987: Die Variabilität und Sippenabgrenzung in der Senecio nemorensis-Gruppe (Compositae) im europäischen Teilareal. - Dissertationes Botanicae 107: 1-262.