Hasperde

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Hasperde
Koordinaten: 52° 9′ N, 9° 27′ O52.1427777777789.457222222222288Koordinaten: 52° 8′ 34″ N, 9° 27′ 26″ O
Höhe: 88 m
Postleitzahl: 31848
Vorwahl: 05151

Hasperde ist ein kleines Dorf im Weserbergland, gehört zum Landkreis Hameln-Pyrmont und ist der südlichste Ortsteil von Bad Münder am Deister.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografische Lage

Hasperde hat etwa 300 Einwohner und liegt zwischen Hameln und Bad Münder. Der Ort teilt sich in zwei Siedlungen auf, eine direkt an der Bundesstraße 217 und die größere etwa einen Kilometer von der Bundesstraße entfernt in Richtung Coppenbrügge. Durch Hasperde fließt die Hamel, welche in Hamelspringe entspringt. Direkt an der B217 entsteht zur Zeit ein neues Gewerbe- und Industriegebiet unter dem Namen „Rascher Ort“.

[Bearbeiten] Politik

Ortsbürgermeister ist Detlef Olejniczak (SPD).

Hasperde hat einen gemeinsamen Ortsrat mit den Nachbarorten Flegessen und Klein Süntel.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Renaissanceschloss Hasperde

[Bearbeiten] Schloss

Ein Wahrzeichen von Hasperde ist das im 17. Jahrhundert erbaute Renaissanceschloss. Das Schloss beherbergt heute ein Seniorenheim, es ist von einem Park mit vielen botanischen Besonderheiten umgeben.

[Bearbeiten] Kapelle

Im Jahr 1896 entsprach Bischof Wilhelm dem Wunsch der Baronin Freifrau von Hake, die ihn um die Unterstützung der katholischen Erziehung ihrer Kinder, zugleich aber auch für die seelsorgerische Betreuung der mittlerweile hier ansässigen Katholiken bat. Der Kaplan von Peine, Leopold Scharla, wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1896 zum Hausgeistlichen von Schloss Hasperde ernannt. Im Schloss Hasperde wurde eine Kapelle eingerichtet. Diese Kapelle wurde nun Gotteshaus und Mittelpunkt der neuen Missionsstation, der ersten und einzigen in dem weiten Gebiet zwischen Hannover und Hameln. Kirchenrechtlich erhielt sie den Status einer Kaplanei und unterstand der Pfarrei St. Clemens in Hannover. Am 3. Mai 1896 feierte Kaplan Scharla in dieser Kapelle die erste Heilige Messe. Die Kapelle war als Gotteshaus und Missionsstation der Mittelpunkt für Katholiken zwischen Hannover und Hameln.

[Bearbeiten] andere Bauten

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Bekanntester ehemaliger Einwohner von Hasperde ist der Schauspieler Wolfgang Völz, der in Hameln eine Bäckerlehre machte
  • George Friedrich Ernst Dorotheus, Freiherr von Wangenheim auf Sonneborn, * 3. Februar 1830 in Hasperde, † 17. März 1867 in Wake, Familienmitglied des Thüringischen Uradelsgeschlechtes der von Wangenheim[1]

[Bearbeiten] Einzelnachweis

  1. Daten auf dem Grabmal von Adolf von Wangenheim in Sonneborn

[Bearbeiten] Weblinks

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