Hassan Moustafa

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Hassan Moustafa (2013)

Hassan Moustafa (* 1945) ist ein aus Ägypten stammender Sportwissenschaftler und Handballfunktionär. Er ist seit dem Jahr 2000 Präsident der Internationalen Handballföderation (IHF).

Moustafa studierte in Leipzig[1] und stand als aktiver Handballspieler im Aufgebot der ägyptischen Handballnationalmannschaft. Danach war er Präsident der Ägyptischen Handballföderation und Chef des Organisationskomitees der Handball-Weltmeisterschaft der Herren 1999, bevor er Ende November 2000 beim IHF-Kongress in Estoril zum Präsidenten der IHF gewählt wurde. Im Juni 2009 wurde er in Kairo für weitere vier Jahre wiedergewählt; 115 Mitglieder der IHF stimmten für ihn, 25 für seinen Gegenkandidaten Jean Kaiser.

Gegen Moustafa ermittelte die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wegen des Verdachts der Untreue[2].

Kritisiert wird Moustafa auch aufgrund seiner Beteiligung (durch CAS bestätigt)[3] an verschiedenen Spielmanipulationen im Rahmen der Olympia-Qualifikation 2008 in Asien.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Heimrecht für den Pharao“, Der Spiegel, 15. Juni 2009
  2. „Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Handballchef Moustafa“, Der Spiegel, 30. Januar 2009
  3. Urteil "Arbitration CAS 2008/O/1483 Asian Handball Federation (AHF), Kazakhstan Handball Federation (KzHF), Kuwait Handball Association (KHA) v. International Handball Federation (IHF), award of 20 May 2008" (PDF; 422 kB)
  4. „Im Reich des Pharao“ Süddeutsche, 17. Mai 2010