Hattmatt

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Hattmatt
Wappen von Hattmatt
Hattmatt (Frankreich)
Hattmatt
Region Elsass
Département Bas-Rhin
Arrondissement Saverne
Kanton Saverne
Gemeindeverband Région de Saverne.
Koordinaten 48° 47′ N, 7° 25′ O48.7908333333337.4230555555556180Koordinaten: 48° 47′ N, 7° 25′ O
Höhe 173–234 m
Fläche 4,15 km²
Einwohner 685 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 165 Einw./km²
Postleitzahl 67330
INSEE-Code

evangelisch-lutherische Kirche St. Laurentius

Hattmatt ist eine französische Gemeinde im Département Bas-Rhin in der Region Elsass. Administrativ ist sie dem Kanton Saverne und dem Arrondissement Saverne zugeteilt.

Geografie[Bearbeiten]

Das Dorf mit 685 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) liegt an der Zinsel 35 Kilometer nordwestlich von Straßburg. Die südliche Gemeindegrenze bildet die Autoroute A4, die von Metz nach Straßburg führt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname bedeutet vermutlich „Matte des Herrn Hatto“, wobei Matte der alemannische Begriff für Wiese oder Weideland und Hatto ein alter deutscher Vorname ist.

Im Mittelalter gab es vor Ort zwei selbständige Dörfer: Hattmatt und Wiesenau[1]. Letzteres verschwand in der Mitte des 15. Jahrhunderts, vermutlich mit den Einfällen der Écorcheurs (Relikt der Söldnerbande der Armagnaken). Hattmatt wurde darauf vom Hause Hanau-Lichtenberg mit dem Gebiet belehnt. Im Zuge der Französischen Revolution wurde die Pacht 1793 hinfällig.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 577 615 622 621 591 681 661

Wirtschaft[Bearbeiten]

  • Die Firma FAMMAB Eberhard France S.A. produziert hochwertige Bohr- und Fräswerkzeuge.
  • Die Manufacture d’orgues alsacienne (MOA) wurde 1975 gegründet und ist seither im Orgelbau tätig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • lutherische Kirche

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hattmatt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerhard Wunder: Das Straßburger Landgebiet, S. 55. Duncker & Humblot, Berlin 1967.