Hatufim – In der Hand des Feindes

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Seriendaten
Deutscher Titel Hatufim – In der Hand des Feindes
Originaltitel חטופים
Hatufim (חטופים) Logo reupload 2014-04-06 23-55.png
Produktionsland Israel
Originalsprache Hebräisch
Jahr(e) seit 2010
Produktions-
unternehmen
Keshet TV
Länge 45 Minuten
Episoden 24 in 2 Staffeln
Genre Thriller, Drama
Produktion Gideon Raff, Liat Benasuly
Idee Gideon Raff
Musik Avraham Tal, Adi Goldstein
Erstausstrahlung 6. März 2010 (Israel) auf Channel 2
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
9. Mai 2013 auf Arte
Besetzung
  • Yaël Abecassis: Talia Klein
  • Yoram Toledano: Nimrod Klein
  • Mili Avital: Nurit Halevi-Zach
  • Ishai Golan: Uri Zach
  • Adi Ezroni: Yael Ben Chorin
  • Assi Cohen: Amiel Ben Chorin
  • Guy Selnik: Hatzav Klein
  • Yael Eitan: Dana Klein

Hatufim – In der Hand des Feindes (Ivrit-Originaltitel: חטופים; zu Deutsch „Die Entführten“) ist die bisher erfolgreichste israelische Fernsehserie.[1] Sie erzählt von der Heimkehr zweier israelischer Soldaten aus 17-jähriger Gefangenschaft im Libanon. Die Erstausstrahlung der ersten Staffel erfolgte in Israel auf Channel 2 von März bis Mai 2010. Eine zweite Staffel lief in Israel von Oktober bis Dezember 2012. Die Serie wurde von Gideon Raff erdacht. In Deutschland wurde die erste Staffel der Serie im Mai und Juni 2013 auf Arte ausgestrahlt.[2]

Sie dient als Vorlage für die preisgekrönte US-amerikanische Fernsehserie Homeland des Senders Showtime.

Handlung[Bearbeiten]

Die Serie spielt im Jahre 2008 und handelt von drei israelischen Soldaten – Nimrod Klein, Uri Zach und Amiel Ben-Horin –, die vor siebzehn Jahren während einer geheimen Mission mit ihrer Einheit im Libanon gefangen genommen wurden. Die Geschichte beginnt mit der Rückkehr in die Heimat nach jahrelangen Verhandlungen für ihre Freilassung. Während Nimrod und Uri lebend zurückkehren, ist Amiel in der Gefangenschaft verstorben.

Die Serie beschreibt, mit immer wieder eingeblendeten brutalen und drastischen Folterszenen, die Schwierigkeiten einer Wiedereingliederung von Nimrod und Uri, die durch die Gefangenschaft traumatisiert sind, in eine Gesellschaft, die sie zu nationalen Ikonen erhoben hat. Die Rückkehr in ihr früheres, gewaltsam abgebrochenes Familienleben gestaltet sich schwierig für alle Beteiligten, da die beiden Männer das in der Gefangenschaft Erlebte bewältigen und verarbeiten müssen, während die Familie sich mit der Rückkehr der Fremdgewordenen auseinandersetzen muss.

Nimrod und Uri müssen sich einer psychiatrischen Begutachtung unterziehen. Als ein Psychiater des Militärs Widersprüche in ihren Erzählungen findet, wird eine Untersuchung eingeleitet, ob die beiden Rückkehrer etwas verheimlichen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ARTE Magazin 5.2013, Seite 28/29
  2. Hatufim auf arte.tv