Haugianer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Haugianer wurden in Norwegen und Dänemark Personen genannt, die der Erweckungsbewegung des Hans Nielsen Hauge angehörten.

Diese im 19. Jahrhundert weit verbreitete religiöse Bewegung entstand aus dem Bedürfnis des Hausgottesdienstes und wurde seit 1797 von Hans Nielsen Hauge als Wanderprediger organisiert.

Eine vergleichbare Bewegung entwickelte sich unter dem Namen Läsare (schwedisch: [die] „Leser“) auch in Schweden. Dieser allgemeine Name für die lutherischen Pietisten, besonders des nördlichen Schweden, wird aber auch abwertend („Frömmler“) gebraucht. Im Allgemeinen sich zum Glauben der lutherischen Kirche bekennend, betätigen sie ihren frommen Eifer namentlich durch fleißiges Lesen in der Bibel und in Luthers Postille, strenge Sonntagsfeier, fleißigen Besuch erbaulicher Versammlungen und strenge Lebensführung.

Siehe auch[Bearbeiten]

en:Bishop Hill, en:Eric Jansson

Literatur[Bearbeiten]

  • Carl-Edvard Normann: Leser (Läsare). In: RGG3 Bd. 4, S. 326.
  • Ingun Montgomery: Leser (Läsare). In: RGG4 Bd. 5