Hauptstätter Straße

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In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Hier fehlt nahezu alles: die Anlage unter Eberhard dem Milden analog zum Wenzelsplatz in Prag, Teil der Esslinger Vorstadt, Nutzung als Straßenmarkt bzw. Handelszentrum der Stadt, bedeutende Gebäude einst an der Straße: Leonhardspfarrhaus, Gasthaus “Zum Goldenen Ochsen“, Lindenhof, „Gelbes Haus“ usw..., Betrieb der Pferdebahn ab 1869. Stattdessen nur Beschreibung der Verkehrssituation und vernachlässigbarer Einzelnachweis von Vereinswebsite. Empfehlung zum Ausbau des Artikels: Harald Schukraft: Stuttgarter Straßen-Geschichte(n), Stuttgart 1986, zur Hauptstätter Straße S. 68–75.

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Hauptstätter Straße zwischen Marienplatz und Österreichischem Platz

Die Hauptstätter Straße, ein Teil der Bundesstraße 14 im Stadtkern Stuttgarts, kommt von Bad Cannstatt im Nordosten her in den Bereich der Innenstadt und dann zum Marienplatz im Stadtbezirk Süd, die B 14 führt dann weiter in Richtung Vaihingen auf den Fildern. Die Straße ist eine der beiden zentralen Verkehrsachsen, die vom Norden her in den Talkessel führen (die andere ist die B 27). Sie ist Teil des Stuttgarter City-Rings und verbindet die Stadtbezirke Stuttgart-Mitte und -Süd. Nach Norden wird der Straßenzug, beginnend am Charlottenplatz, fortgeführt durch die Konrad-Adenauer-Straße, Willy-Brandt-Straße, “Am Neckartor” und die Cannstatter Straße. Auf den innerstädtischen Straßenzug etwa vom Wilhelmsplatz bis zum Neckartor wird auch oft unter dem Begriff „Stadtautobahn“ Bezug genommen.

Der Name Hauptstätter Straße stammt nicht, wie man vermuten könnte, von dem Wort Hauptstadt, sondern von Hauptstätte. Das heißt, dies war der Weg zur Hinrichtungsstätte, die sich vor dem Hauptstätter Tor am heutigen Wilhelmsplatz befand, auf dem unter anderem Menschen geköpft wurden, bis diese Hinrichtungsstätte 1811 in die Feuerbacher Heide verlegt wurde.[1] Noch heute findet auf dem Wilhelmsplatz das sogenannte Henkersfest statt als Hocketse-Kultur. Vermutlich trifft dieser Namensursprung auch auf andere Hauptstätter Straßen in Deutschland zu.

Seit Beendigung der Umbaumaßnahmen für die Stuttgarter Straßenbahnen Mitte 1972 wird die Hauptstätter Straße komplett für den Straßenverkehr genutzt, alle Bahnen fahren seitdem unterirdisch. Zu diesem Zweck wurden alte Stadtmauerreste aus rotem Sandstein (Höhe Torstraße) beseitigt. Wer die B 14/Hauptstätter Straße vom Heslacher Tunnel aus befährt, fährt nicht durchgehend oberirdisch, sondern unterquert am Österreichischen Platz und am Wilhelmsplatz sowie in der Weiterführung am Charlottenplatz und an der Schillerstraße die kreuzenden Straßen. Dem zuletzt genannten Verkehrsknoten zwischen Wagenburgtunnel und Hauptbahnhof an der Konrad-Adenauer-/Willy-Brandt-Straße wurde der Name Gebhard-Müller-Platz gegeben.

Zu den größten städtebaulichen Projekten Stuttgarts gehört eine geplante Deckelung der B 14 im Bereich des City-Rings. Im Frühjahr 2006 wurde der erste Teil des Projekts zwischen Charlottenplatz und Wilhelmspalais umgesetzt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Folgende Bauwerke befinden sich an der Hauptstätter Straße (beginnend am Marienplatz):

Unmittelbar hinter dem Charlottenplatz, und somit schon an der Konrad-Adenauer-Straße gelegen, folgen das Wilhelmspalais und die Württembergische Landesbibliothek.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Heusteigviertel, Web Portal des Heusteigviertel e. V.

48.7727777777789.1788888888889Koordinaten: 48° 46′ 22″ N, 9° 10′ 44″ O