Hauptwil-Gottshaus
| Hauptwil-Gottshaus | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Thurgau |
| Bezirk: | Weinfelden |
| BFS-Nr.: | 4486 |
| Postleitzahl: | 9213 |
| Koordinaten: | 738196 / 26120847.48719.27246550Koordinaten: 47° 29′ 14″ N, 9° 16′ 21″ O; CH1903: 738196 / 261208 |
| Höhe: | 550 m ü. M. |
| Fläche: | 12.5 km² |
| Einwohner: | 1787 (31. Dezember 2009)[1] |
| Website: | www.hauptwil.ch |
| Karte | |
Hauptwil-Gottshaus ist eine politische Gemeinde im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz. Sie besteht aus einer Gruppe von Weilern, welche die ehemalige Gemeinde Hauptwil bildeten, sowie der Ortschaft St. Pelagiberg mit einigen umliegenden Weilern.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Gemeinde Hauptwil-Gottshaus grenzt an die Gemeinden Bischofszell und Zihlschlacht-Sitterdorf im Kanton Thurgau sowie den St. Galler Gemeinden Waldkirch, Muolen und Häggenschwil.
In der Ortschaft Hauptwil sind zwei, in Gottshaus drei, der fünf Weiher vorhanden.
[Bearbeiten] Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1990 | 1590 |
| 2000 | 1914 |
| 2006 | 1808 |
| 2011 | 1824 |
Von den insgesamt 1824 Einwohnern (2011) haben 182 Einwohner eine ausländische Staatsbürgerschaft.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Auf dem Gemeindegebiet sind 63 Industrie- und Gewerbebetriebe und 36 Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe beläuft sich auf 44.
Der Golfplatz Waldkirch von Migros befindet sich teilweise auf Gemeindegebiet.
[Bearbeiten] Verkehr
Hauptwil ist verbunden durch die Hauptstrasse Gossau-Bischofzell. Auf der gleichen Route fährt die S5 der S-Bahn St. Gallen (früher Bischofszellerbahn) mit Halt am Bahnhof Hauptwil.
[Bearbeiten] Geschichte
Die fünf Weiher von Hauptwil wurden um 1430 für die Fischzucht künstlich angelegt. Später waren diese der Textilindustrie nützlich.
Der deutsche Dichter Friedrich Hölderlin war von Januar bis April 1801 in Hauptwil als Hauslehrer tätig.
Hauptwil erhielt 1992 den Thurgauer Heimatschutzpreis und 1999 den Wakker-Preis, in dem sie durch sorgfältige Bauordnungen dafür sorgten, viele Wohn- und Gewerbehäuser der letzten drei Jahrhunderte zu erhalten und sanft den heutigen Gegebenheiten zu anpassen.
Mit der 1996 vollzogenen Fusion von Gottshaus und Hauptwil wurde auch ein neues Gemeindewappen eingeführt. Neben den beiden unverändert übernommenen Symbolen aus den ehemaligen Ortsgemeindewappen, wurde auch das Wasser als Symbol für die überregional bekannten Speicherseen von Hauptwil in das neue Wappen einbezogen.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Stefan "Steve" Blaser (* 1972), Musiker, Sänger, DJ und Produzent
- Arthur Dürst (1926–2000), Geograph und Kartenhistoriker
- Fritz Honegger (1917–1999), Politiker
- Lukas Speissegger (1969), Musiker, Produzent, Tontechniker
- Ulrich Hugwald (1496–1571), Gelehrter, Lehrer und reformatorischer Schriftsteller
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Ernest Menolfi: Hauptwil-Gottshaus. Geschichte eines Dorfes. Huber, Frauenfeld 2011, ISBN 978-3-7193-1552-8.[2][3]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden
- ↑ Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 76 KB.) Auf der Website des Orell Füssli Verlags, abgerufen am 29. August 2011.
- ↑ Ich fand spannende Gegensätze. Gespräch mit dem Autor. In: St. Galler Tagblatt vom 27. August 2011, abgerufen am 29. August 2011.
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus
- Hauptwil-Gottshaus im Historischen Lexikon der Schweiz
- Hauptwil im Historischen Lexikon der Schweiz
- Gottshaus im Historischen Lexikon der Schweiz
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