Hausdorff-Metrik
Die Hausdorff-Metrik, benannt nach dem Mathematiker Felix Hausdorff, misst den Abstand δ(A,B) zwischen nichtleeren kompakten Teilmengen A, B eines metrischen Raums E.
Anschaulich haben zwei kompakte Teilmengen umso geringeren Hausdorff-Abstand, je besser sie einander wechselseitig überdecken.
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Definition [Bearbeiten]
Als Hilfsmittel definiert man den Abstand
zwischen einem Punkt
und einer nichtleeren kompakten Teilmenge
unter Rückgriff auf die Metrik
des Raums
als
Dann definiert man den Hausdorff-Abstand zwischen zwei nichtleeren kompakten Teilmengen
und
als
Man kann zeigen, dass
in der Tat eine Metrik auf der Menge aller kompakten Teilmengen von
ist.
Anwendungen [Bearbeiten]
In der Theorie der iterierten Funktionensysteme werden Fraktale als Folgengrenzwerte im Sinne der Hausdorff-Metrik erzeugt.
Siehe auch [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- M. I. Voitsekhovskii: Hausdorff metric. In: Michiel Hazewinkel (Hrsg.): Encyclopaedia of Mathematics. Springer-Verlag, Berlin 2002, ISBN 1-4020-0609-8 (Online).

