Havířov
| Havířov | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | Tschechien | |||
| Region: | Moravskoslezský kraj | |||
| Bezirk: | Karviná | |||
| Fläche: | 3207 ha | |||
| Geographische Lage: | 49° 47′ N, 18° 26′ O49.77777777777818.436388888889260Koordinaten: 49° 46′ 40″ N, 18° 26′ 11″ O | |||
| Höhe: | 260 m n.m. | |||
| Einwohner: | 82.022 (1. Jan. 2011) [1] | |||
| Postleitzahl: | 736 01 | |||
| Struktur | ||||
| Status: | Statutarstadt | |||
| Ortsteile: | 8 | |||
| Verwaltung | ||||
| Bürgermeister: | František Chobot (Stand: 2006) | |||
| Adresse: | Svornosti 2 736 01 Havířov |
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| Gemeindenummer: | 555088 | |||
| Website: | www.havirov-city.cz | |||
Die Stadt Havířov (polnisch Hawierzów) entstand 1955 und liegt am südöstlichen Rand des tschechischen Industriegebietes Ostravsko-Karvinsko, etwa in der Mitte zwischen Ostrava und Český Těšín.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Havířov befindet sich an der Einmündung der Sušanka in die Lučina. Im Norden grenzt es an die Bergbauregionen Petřvald, Orlová und Karviná, im Westen an die Gemeinden Šenov und Václavovice. Die Landschaft ist leicht hügelig und durchschnitten mit Bach- und Flusstälern. Von Westen nach Osten durchquert die Landschaft die Eisenbahnverbindung und Fernstraße Ostrava – Svinov nach Český Těšín. Entlang der Fernstraße verläuft dicht besiedeltes Wohngebiet.
[Bearbeiten] Geschichte
Die historischen Quellen erwähnen schon 1305 Horní und Dolní Suchá, wie auch das benachbarte Šenov (Sonov, Schönhof, Szonów). Der erste zuverlässige Nachweis über das Bestehen der Gemeinde Bludovice stammt vom Jahr 1335. 1438 wird zum ersten Mal Šumbark erwähnt. In der Hälfte des 16. Jahrhunderts wird Šumbark als Stadt bezeichnet, es ist jedoch nicht nachgewiesen, dass Šumbark wirklich die Stadtrechte nutzte.
Die Entstehung der Stadt Havířov hängt mit dem Aufbau der Bergbausiedlungen auf dem Gebiet der Gemeinden Šumbark, Dolní Bludovice und Prostřední Suchá zusammen, dabei wurden auch Teile der Fluren von Šenov einbezogen. Die Ansiedlung wurde durch einen Regierungsbeschluss am 4. Dezember 1955 zur Stadt erhoben. Der Name der Stadt wurde in einem öffentlichen Wettbewerb ausgewählt. Havíř (abgeleitet vom deutschen ‚Hauer‘) bedeutet auf Tschechisch Bergmann. Havířov hat den Ruf als eine Stadt mit hochwertigen Wohngebieten und im Vergleich mit anderen Städten der Region einer sauberen Umwelt und guten Erholungsmöglichkeiten.
In der Stadt gibt es ein tschechisch-deutsches Begegnungszentrum.
[Bearbeiten] Stadtteile
- Město
- Šumbark (Schumbarg)
- Podlesí
- Životice (Ziwotitz)
- Bludovice (Bludowitz)
- Prostřední Suchá (Mittelsuchau)
- Dolní Suchá (Niedersuchau)
- Dolní Datyně (Niederdatein)
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Schloss Šumbark
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Fußballspieler Miroslav Baranek begann hier seine Karriere.
- der österreichische Bauingenieur Franz Pacher wurde in Mittelsuchau geboren.
[Bearbeiten] Partnerstädte
- Mažeikiai, Litauen
- Harlow, Großbritannien
- Collegno, Italien
- Jastrzębie Zdrój, Polen
[Bearbeiten] Weblinks
- Webseite der Stadt(CZ/EN/DE/PL)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)
Albrechtice | Bohumín | Český Těšín | Dětmarovice | Dolní Lutyně | Doubrava | Havířov | Horní Bludovice | Horní Suchá | Chotěbuz | Karviná | Orlová | Petrovice u Karviné | Petřvald | Rychvald | Stonava | Těrlicko
