Havok (Band)

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Havok
Havok.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Thrash Metal
Gründung 2004
Website www.havokband.com
Gründungsmitglieder
David Sanchez
Gitarre, Gesang
Shawn Chavez (bis 2010)
Marcus Corich (bis 2005)
Haakon Sjoegren (bis 2005)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
David Sanchez
Gitarre
Reece Scruggs (seit 2010)
Bass
Micheal Leon (seit 2013)
Schlagzeug
Pete Webber (seit 2010)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Tyler Cantrell (2006-2007)
Bass, Gesang
Jesse De Los Santos (2008-2012)
Schlagzeug
Richie Tice (2005-2007)
Schlagzeug
Ryan Alexander Bloom (2007-2009)

Havok (von havoc, engl. für Verwüstung) ist eine US-amerikanische Thrash-Metal-Band aus Denver. Die Band wurde im Jahre 2004 gegründet und steht bei Candlelight Records unter Vertrag. Die Diskografie der Gruppe umfasst drei Studioalben.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühe Jahre (2004 bis 2008)[Bearbeiten]

Die Band wurde im Februar 2004 vom Sänger und Gitarristen David Sanchez und seinen Klassenkameraden Marcus Corich (Bass) und Haakon Sjoegren (Schlagzeug) gegründet. Nach einigen Jamsessions suchten die Musiker per Flyer einen zweiten Gitarristen. Shawn Chavez komplettierte die erste Bandbesetzung,[1] die ein Jahr später das erste Demo mit dem Namen Thrash Can veröffentlichte. Marcus Corich und Haakon Sjoegren wurden durch Tyler Cantrell und Richie Tice ersetzt. Das zweite Demo Murder by Metal folgte ein Jahr später.

Im Jahre 2007 erschien die EP Pwn ’em All. Der Titel stellt eine Parodie auf das Album Kill ’Em All von Metallica dar.[2] Erneut kam es zu mehreren Besetzungswechseln. Tyler Cantrell wurde bei mehreren Konzerten von seinem Bruder vertreten und Schlagzeuger Richie Tice wurde durch Ryan Alexander Bloom ersetzt. Mit der EP bewarben sich die Musiker im Winter 2007 bei verschiedenen Metal-Labels und wurden schließlich von Candlelight Records unter Vertrag genommen.[1] Mit Jesse De Los Santos wurde im Herbst 2008 ein neuer Bassist verpflichtet.

Burn und Time Is Up (2009 bis 2011)[Bearbeiten]

Am 2. Juni 2009 wurde das Debütalbum Burn veröffentlicht. Kurz vor der Veröffentlichung verließ Ryan Alexander Bloom die Band wieder und wurde durch Pete Webber ersetzt. Shawn Chavez verließ ebenfalls die Band, die zahlreiche Konzerte im Vorprogramm von Bands wie Destruction, Exodus und Into Eternity als Trio spielte.[3] Mit Reece Scruggs wurde die Band im Jahre 2010 wieder komplettiert. Anfang 2011 nahmen Havok an der United-Hate-Across-America-Tournee mit Malevolent Creation, Full Blown Chaos und Beyond Terror Beyond Grace teil.

Im April 2011 erschien das zweite Album Time Is Up, welches von James Murphy gemastert wurde[2] und mit sehr guten Kritiken bedacht wurde. Patrick Schmidt vom deutschen Magazin Rock Hard bezeichnete Time Is Up als das Thrash-Album des Jahres und stellte fest, dass sich „namhafte Konkurrenz aus der Bay Arena warm anziehen müsse“.[4] Havok spielten in den folgenden Monaten zahlreiche Konzerte im Vorprogramm von Bands wie Forbidden, Sepultura, Death Angel oder Anthrax und spielten 2012 bei der ersten Auflage des Festivals Barge to Hell, das auf einem Kreuzfahrtschiff stattfindet.

Point of No Return und Unnatural Selection (seit 2012)[Bearbeiten]

Zeitgleich mit der Europatournee im Vorprogramm der kanadischen Band 3 Inches of Blood veröffentlichten Havok die EP Point of No Return, die neben zwei Eigenkompositionen noch Coverversionen von Sepultura und Slayer enthält.[5] Bassist Jesse De Los Santos verließ Havok Ende 2012, da er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wollte. Sein Nachfolger wurde Mike Leon, der zuvor bei der Band The Absence gespielt hatte.[6] Im Februar 2013 spielten Havok im Vorprogramm von Testament in Denver.

Im Frühjahr 2013 nahmen Havok ihr drittes Studioalbum Unnatural Selection auf, dass von Terry Date gemischt wurde. Das Album enthält mit Children of the Grave eine Coverversion von Black Sabbath. Unnatural Selection erschien am 25. Juni 2013 und wurde in der ersten Woche nach der Veröffentlichung in den USA über 2.500 Mal verkauft. Das Album stieg in den US-amerikanischen Albumcharts auf Platz 154 ein. Für den Herbst 2013 ist zunächst eine Nordamerikatournee im Vorprogramm von Soulfly geplant, ehe Havok danach eine Headlinertournee in Europa mit Angelus Apatrida spielen werden.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Unnatural Selection
  US 186 .. (1 Wo.) [7]
[7]

Studioalben[Bearbeiten]

  • 2009: Burn
  • 2011: Time Is Up
  • 2013: Unnatural Selection

EPs[Bearbeiten]

  • 2007: Pwn ’em All
  • 2012: Point of No Return

Demos[Bearbeiten]

  • 2005: Thrash Can (Demo)
  • 2006: Murder by Metal (Demo)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Dave Herrera: The young men of Havok prove their metal. Westword Music, abgerufen am 24. September 2013 (englisch).
  2. a b Kai Scheibe: Havok (US) Interview. Eternity, abgerufen am 24. September 2013.
  3. Axl Rosenberg: HAVOK WREAK HAVOC. Metal Sucks, abgerufen am 24. September 2013 (englisch).
  4. Patrick Schmidt: Havok - Time Is Up. Rock Hard, abgerufen am 24. September 2013.
  5. Thomas Meyns: CD-Review: Havok - Point Of No Return. Metalnews.de, abgerufen am 24. September 2013.
  6. HAVOK: 'From The Cradle To The Grave' Video Released. Blabbermouth.net, abgerufen am 24. September 2013 (englisch).
  7. a b Havok - Chart History. Billboard, abgerufen am 24. September 2013 (englisch).