Hawangen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hawangen
Hawangen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hawangen hervorgehoben
47.96666666666710.266666666667637Koordinaten: 47° 58′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ottobeuren
Höhe: 637 m ü. NHN
Fläche: 14,5 km²
Einwohner: 1317 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87749
Vorwahl: 08332
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 149
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 6
87724 Ottobeuren
Webpräsenz: www.hawangen.de
Bürgermeister: Martin Heinz (CSU/ Unabhängige Wähler)
Lage der Gemeinde Hawangen im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Hawangen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ottobeuren.

Geografie[Bearbeiten]

Hawangen liegt etwa fünf Kilometer östlich, auf halbem Weg zwischen Memmingen und Ottobeuren, in der Region Donau-Iller in Oberschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus einem Teil der Gemarkung Hawangen (der andere Teil der Gemarkung gehört zur Gemeinde Benningen).

Zur Gemeinde Hawangen gehört der Ort Hawangen sowie ein Teil des Ortes Moosbach (der andere Teil Moosbachs gehört zur Gemeinde Lachen).

Geschichte[Bearbeiten]

Hawangen gehörte zum frühen Besitz der 764 gegründeten Reichsabtei Ottobeuren.[2] Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde, die 1975 im Zuge der Gebietsreform der neu gegründeten Verwaltungsgemeinschaft Ottobeuren zugeordnet wurde.

Religionen[Bearbeiten]

Aus dem 15. Jahrhundert stammt die römisch-katholische Pfarrkirche St. Stephan in Hawangen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.050, 1987 dann 1.019 und im Jahr 2000 1.222 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bundestagswahl 2013[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
66,9 %
8,7 %
3,8 %
5 %
0,9 %
4 %
1,9 %
8,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
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-12
+8,1 %p
+2,2 %p
-11,4 %p
-0,9 %p
-2,9 %p
+4 %p
+1,9 %p
-1,0 %p

Bürgermeister ist Martin Heinz (CSU/Unabhängige Wähler).

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 9. September 1982 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „Geteilt von Gold und Schwarz, oben zwei schräg gekreuzte schwarze Palmzweige, unten eine goldene Mitra mit aufgelegter Rosette.“

Das Gebiet der Gemeinde Hawangen gehörte zur Erstausstattung des 764 gegründeten Benediktinerklosters Ottobeuren. Da keine anderen historischen Beziehungen von Bedeutung für die Gemeinde nachweisbar sind, wurden als Grundfarben für das Gemeindewappen die Farben Gold und Schwarz des Ottobeurer Wappens gewählt. Die beiden Palmzweige sind die Attribute des hl. Stephan, der Patron der Pfarrkirche in Hawangen ist. Die in der unteren Schildhälfte dargestellte Mitra zeigt die typische Ottobeurer Wappenrosette.

Der Entwurf des Wappens stammt von Stiftsarchivar und Kreisheimatpfleger Aegidius Kolb und die Gestaltung übernahm der Passauer Max Reinhart.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist Gelb-Schwarz-Gelb gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Hawangen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Sport- und Festhalle in Hawangen (2012)

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 345 und im Bereich Handel und Verkehr acht sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 42 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 437. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sieben, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.091 ha, davon waren 456 ha Ackerfläche und 635 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

Kindergarten: 75 Kindergartenplätze mit 61 Kindern

Grundschule Hawangen

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. "Gravierende Veränderungen" – Memminger Zeitung
  3. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 14. September 2014