Hayley Williams

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Hayley Williams live 2007
Hayley Williams live 2007
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Singles[1]
Airplanes (mit B.o.B)
  DE 8 01.10.2010 (24 Wo.)
  AT 2 10.09.2010 (23 Wo.)
  CH 5 18.07.2010 (33 Wo.)
  UK 1 12.06.2010 (29 Wo.)
  US 2 01.05.2010 (30 Wo.)
Stay the Night (mit Zedd)
  DE 15 10.01.2014 (19 Wo.)
  AT 24 24.01.2014 (17 Wo.)
  CH 56 02.02.2014 (5 Wo.)
  UK 2 22.02.2014 (… Wo.)
  US 18 28.09.2013 (22 Wo.)
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Hayley Nichole Williams (* 27. Dezember 1988 in Meridian, Mississippi) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin und Keyboarderin. Sie ist die Frontfrau der Alternative-Rockband Paramore.

Leben[Bearbeiten]

2002, im Alter von dreizehn Jahren, zog Williams mit ihrer Familie von Meridian (Mississippi) nach Franklin (Tennessee), wo sie ihre späteren Bandkollegen Josh und Zac Farro in der Schule kennenlernte. Kurz nach ihrem Umzug begann sie mit Gesangsstunden bei Brett Manning. Während ihrer Schulzeit war Williams Mitglied der lokalen Funkband The Factory, in der auch Jeremy Davis, der heutige Bassist Paramores, spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Williams wurde 2003 von den Managern Dave Steunebrink und Richard Williams entdeckt und unterschrieb im Alter von nur 14 Jahren einen Plattenvertrag bei Atlantic Records. Das Label plante ursprünglich sie als Popmusikerin zu vermarkten, allerdings war Williams damit nicht einverstanden. Sie wollte Teil einer Band sein und Alternative-Rock machen. Atlantic Records entschied letztendlich ihren Wünschen nachzugeben, weshalb sie 2004 zusammen mit Josh Farro, Zac Farro und Jeremy Davis die Band Paramore gründete. Ihr Musikstil geht in Richtung Alternative-Rock, Pop-Punk und Emo. 2010 verließen Josh und Zac Farro die Band. Auch solo ist Hayley Williams erfolgreich. Im Jahr 2009 veröffentlichte sie einen Solo-Song mit dem Namen Teenagers, welche auf dem Soundtrack von Jennifer’s Body – Jungs nach ihrem Geschmack enthalten ist. 2010 wurde sie von dem Rapper B.o.B ausgewählt, um auf seiner Single Airplanes mitzuwirken. Das Lied wurde zu einem Achtungserfolg und etablierte Williams erfolgreich im Musikgeschäft. Im Musikvideo Kiss Me der Band New Found Glory ist Williams ebenfalls zu sehen.

Privatleben[Bearbeiten]

Sie war drei Jahre lang mit ihrem Bandkollegen Josh Farro zusammen, der 2010 Paramore aufgrund privater Differenzen gemeinsam mit seinem Bruder Zac verließ. Seit 2008 führt sie eine Beziehung mit dem Gitarrist Chad Gilbert von New Found Glory.

Sie lebt ihren christlichen Glauben offen aus und hat in der Vergangenheit auch von ihr geschriebene Texte in Beziehung zu ihrem Gottbegriff gebracht, sich teilweise sogar für religiös fragwürdige Zeilen entschuldigt. Zwei Mitglieder ihrer Band verließen Paramore jedoch schließlich, da Williams ihren Aussagen gemäß inzwischen eine viel negativere Einstellung bekommen hatte und sie mit den Bandmitgliedern über Bibelstellen stritt.[2]

Sonstiges[Bearbeiten]

2007 wurde sie nach einer Umfrage des britischen Musikmagazins Kerrang in der Kategorie „Sexiest Women in Rock“ auf Platz 2 gewählt, ein Jahr später auf Platz 1. Auch 2009 wurde sie auf Platz 1 gewählt, ebenso wie 2010, 2011, 2012 und 2013. Bei den Kerrang! Awards 2012 gewann sie in der Kategorie Tweeter des Jahres.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2005: All We Know Is Falling (mit Paramore)
  • 2007: Riot! (mit Paramore)
  • 2009: Brand New Eyes (mit Paramore)
  • 2013: Paramore (mit Paramore)

Live-Alben[Bearbeiten]

  • 2008: Live in the UK 2008 (mit Paramore)
  • 2008: The Final Riot! (mit Paramore)

Singles mit Paramore[Bearbeiten]

  • 2005: Pressure
  • 2006: Emergency
  • 2006: All We Know
  • 2007: Misery Business
  • 2007: Hallelujah
  • 2007: Crushcrushcrush
  • 2008: That’s What You Get
  • 2008: Decode
  • 2009: Ignorance
  • 2009: Brick by Boring Brick
  • 2010: The Only Exception
  • 2010: Careful
  • 2010: Playing God
  • 2011: Monster
  • 2013: Now
  • 2013: Still into You
  • 2014: Daydreaming
  • 2014: Ain't It Fun

Singles Solo[Bearbeiten]

  • 2009: Teenagers

Zusammenarbeit mit anderen Künstlern[Bearbeiten]

  • 2006: Keep Dreaming Upside Down (mit October Fall)
  • 2007: Then Came to Kill (mit The Chariot)
  • 2007: The Church Channel (mit Say Anything)
  • 2007: Plea (mit Say Anything)
  • 2008: Fallen (mit Death in the Park)
  • 2009: Tangled Up (mit New Found Glory)
  • 2009: The Few That Remain (mit Set Your Goals)
  • 2010: Airplanes (mit B.o.B)
  • 2010: Airplanes Part II (mit B.o.B & Eminem)
  • 2011: Rainbow Connection (mit Weezer)
  • 2012: Fox Dream of the Log Flume (mit mewithoutYou)
  • 2012: What’s His Name (mit Domestikated)
  • 2012: Lonely Road (mit What's Eating Gilbert)
  • 2012: Gersberms (mit Hard 'n Phirm)
  • 2013: Stay the Night (mit Zedd)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE AT CH US
  2. Bericht über den Streit bei Paramore

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hayley Williams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien