Heßles
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| Heßles
Gemeinde Fambach
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| Koordinaten: | 50° 45′ N, 10° 24′ O50.75166666666710.407222222222320Koordinaten: 50° 45′ 6″ N, 10° 24′ 26″ O |
| Höhe: | 320 m ü. NN |
| Fläche: | 5,39 km² |
| Einwohner: | 378 (31. Dez. 2007) |
| Eingemeindung: | 1. Dez. 2008 |
| Postleitzahl: | 98597 |
| Vorwahl: | 03683 |
Heßles ist seit dem 1. Dezember 2008 ein Ortsteil der Gemeinde Fambach im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Der Ort Heßles zwischen Rennsteig und Werra liegt im Tal des Fambaches, am Fuße des Gieselsberges (656 m), etwa 320 Meter über dem Meeresspiegel und ist von bewaldeten Buntsandsteinhöhen umgeben. Die Gemarkung umfasst 539 Hektar, davon sind ca. 400 Hektar Wald.
[Bearbeiten] Geschichte
Als erste urkundliche Erwähnung von Heßles ist der 13. März 1184 belegt. Das Dorf gehörte damals zur Benediktinerabtei Herrenbreitungen und trug den Namen Hesele. Auch eine Urkunde vom 13. Februar 1185 bestätigt diese Angabe. Beide Dokumente befinden sich im Staatsarchiv Meiningen. Das Dorf wurde 1184 Hesele, 1330 Hezils, 1340 Heselere, 1536 Heselichs, seit 1595 Hessles genannt[1]. Den Namen deuten Forscher vom mittelhochdeutschen Begriff huselin als Haselnusshof, Haselnusswald oder Siedlung am Haselgebüsch.
Der Ort war Lehnsbesitz der Herren von Frankenstein und ging 1330 durch Kauf an die Grafen von Henneberg-Schleusingen. Der zugehörige Nüßleshof (gemeinsam mit Heßles 1184 erstmals als Neuwesesse erwähnt) war 1340 noch im Besitz des Klosters Herrenbreitungen, kam später in hessischen Lehensbesitz und zählte erst im 19. Jahrhundert auch verwaltungsmäßig zur Gemeinde Heßles.
Der Ort war lange Zeit rein landwirtschaftlich geprägt, da die Flur von Heßles insbesondere aus Feldern bestand, während sich die umliegenden Wäldereien im Besitz des Herzogs von Coburg-Gotha befanden. Nach 1800 wurden erstmals über 100 Einwohner gezählt, um 1900 waren es dann über 200 Einwohner. In den 1970er Jahren wurde der Nüßleser Grund um den Nüßleshof zu einem Naherholungsgebiet mit Campingplatz, Betriebsferienhaus und Schwimmbad ausgebaut.[2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Quelle: Archiv Schloss Wilhelmsburg
- ↑ Müller: Thüringer Wald und Randgebiete, 1977. Heßles: S. 403 ff.

