Heaven and Hell (Album)

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Heaven and Hell
Studioalbum von Black Sabbath
Veröffentlichung 25. April 1980
Label Vertigo Records
Format LP, CD
Genre Heavy Metal
Anzahl der Titel 8
Laufzeit 39 Min. 30 Sek.

Besetzung

Produktion Martin Birch

Studios

  • 1. Oktober 1979 - 1. Januar 1980
  • Criteria Recording Studios (Miami)
  • Studio Ferber (Paris)
Chronologie
Never Say Die!
(1978)
Heaven and Hell Mob Rules
(1981)
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Heaven and Hell ist das neunte Album der britischen Heavy-Metal-Band Black Sabbath. Das Album wurde am 25. April 1980 via Vertigo Records veröffentlicht.

Entstehung[Bearbeiten]

Heaven and Hell ist das erste Album nach der Trennung von Ozzy Osbourne. Sein Nachfolger wurde der ehemalige Rainbow-Sänger Ronnie James Dio. Dio brachte nicht nur seinen ureigenen Gesangsstil in die Band, sondern beteiligte sich auch aktiv am Songwriting. Durch die neuen Ansätze änderte die Band ihren Stil in eine melodischere Richtung. Dio und Iommi hatten bereits Lieder für Black Sabbath geschrieben, bevor die Trennung von Osbourne formal vollzogen wurde.

Ursprünglich sollte Geoff Nicholls Geezer Butler am Bass ersetzen. Butler drohte mehrfach damit, die Band zu verlassen und war während des Songwritings nicht anwesend. Nachdem Butler zur Band zurückkehrte waren bis auf Neon Knights alle Lieder geschrieben. Nicholls übernahm daraufhin die Keyboards und blieb in den folgenden 20 Jahren Gastmusiker der Band, ohne je festes Mitglied zu werden.[1]

Aufgenommen wurde das Album im Jahre 1979 in den Criteria Recording Studios in Miami und dem Studio Ferber in Paris. Produziert wurde es von Martin Birch, der unter anderem bei Deep Purple, und in den Achtziger Jahren auch an mehreren Alben der Band Iron Maiden mitarbeitete. Schlagzeuger Bill Ward erklärte, dass er sich nicht mehr an die Aufnahmen des Albums erinnern kann. Sein damaliger Alkoholmissbrauch führte auch dazu, dass er während der folgenden Tournee die Band verließ und durch Vinnie Appice ersetzt wurde.

2009 befanden sich Dio, Iommi, Butler und Appice unter dem Namen Heaven and Hell auf Tournee.

Das Coverartwork stammt vom Gemälde „Smoking Angels“ des Künstlers Lynn Curlee.

Reaktion[Bearbeiten]

Heaven and Hell ist bis heute eines der meistverkauften Black Sabbath-Alben. Das Album erreichte Platz neun in den britischen[2] und Platz 28 in den US-amerikanischen Albumcharts. [3] Für die Band waren dies die höchsten Charteinstiege seit dem Album Sabotage! (1975). Heaven and Hell gilt als Genreklassiker.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Neon Knights – 3:49
  2. Children of the Sea – 5:30
  3. Lady Evil – 4:22
  4. Heaven and Hell - 6:56
  5. Wishing Well – 4:02
  6. Die Young – 4:41
  7. Walk Away – 4:21
  8. Lonely Is the Word – 5:49

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Black Sabbath Timeline. black-sabbath.com, abgerufen am 26. Februar 2014.
  2. http://www.everyhit.com/
  3. http://www.allmusic.com/album/mw0000649895