Heepen
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Heepen |
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| Koordinaten | 52° 2′ 0″ N, 8° 37′ 0″ O52.0333333333338.616666666666786Koordinaten: 52° 2′ 0″ N, 8° 37′ 0″ O | ||||||||
| Höhe | 86 m ü. NN | ||||||||
| Fläche | 38 km² | ||||||||
| Einwohner | 46.424 (31. Dez. 2005) | ||||||||
| Bevölkerungsdichte | 1221 Einwohner/km² | ||||||||
| Eingemeindung | 1973 | ||||||||
| Postleitzahlen | 33719, 33729 (alt: 4800) | ||||||||
| Vorwahl | 0521 | ||||||||
| Adresse der Verwaltung |
Salzufler Str. 13 33719 Bielefeld |
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| Website | www.bielefeld.de/de/bz/hee | ||||||||
| Gliederung | |||||||||
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Altenhagen, Baumheide, Brake, Brönninghausen, Heepen, Milse, Oldentrup |
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| Politik | |||||||||
| Bezirksvorsteher | Andreas Rüther (CDU) | ||||||||
| Sitzverteilung (Bezirksvertretung) | |||||||||
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Der Stadtbezirk Heepen im Osten der kreisfreien Stadt Bielefeld in Nordrhein-Westfalen ist der älteste dieser Stadt und hat etwa 46.000 Einwohner. Seine Bevölkerungsdichte ist nahezu genauso groß wie die der gesamten Stadt Bielefeld.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Heepen liegt im Ravensberger Hügelland. Verschiedene Fließgewässer wie der Johannisbach entwässern das Gebiet in nördliche Richtung zur Weser hin.
[Bearbeiten] Ausdehnung des Gebiets des Stadtbezirks
Die Nord-Süd-Ausdehnung des Stadtbezirks beträgt etwa zehn, die Ost-West-Ausdehnung etwa sechs Kilometer bei einer Fläche von 38,02 Quadratkilometern. Der tiefste Punkt der gesamten Stadt Bielefeld liegt mit 73 m ü. NN im Ortsteil Brake.
[Bearbeiten] Nachbarorte
Im Süden grenzt der Stadtbezirk Heepen an den Stadtbezirk Stieghorst, im Westen an den Stadtbezirk Mitte, im Nordwesten an Schildesche und den Jöllenbecker Ortsteil Vilsendorf. Den Norden begrenzt die Stadt Herford (Kreis Herford), den Osten Bad Salzuflen und Leopoldshöhe (Kreis Lippe).
[Bearbeiten] Gliederung des Stadtbezirkes
Zum Stadtbezirk Heepen gehören die ehemaligen Gemeinden Altenhagen, Brake, Brönninghausen, Heepen, Milse und Oldentrup sowie der Stadtteil Baumheide, der bis 1973 zur Kernstadt Bielefeld gehörte.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bezirksvertretung
Auf Grund der letzten Kommunalwahl 2004 setzt sich die Bezirksvertretung Heepen wie folgt zusammen:
[Bearbeiten] Bezirksvorsteher
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Löschabteilung Heepen Rüggesiek 34
- Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Heepen e.V. Der DRK OV Heepen ist seit dem 16. Juli 1974 aktiv. Der Ortsverein Heepen liegt im Osten von Bielefeld und hat 9 Stadtteile (Altenhagen, Brake, Brönninghausen, Heepen, Hillegossen, Lämershagen, Milse, Oldentrup, Ubbedissen) mit ca. 45.000 Einwohnern zu betreuen. Ansässig ist der OV seit 1986 am Rüggesiek 21
- Schützengesellschaft des Amtes Heepen e.V. Die Schützengesellschaft besteht seit 1832 und ist an der Salzufler Str. 108a ansässig.
[Bearbeiten] Bauwerke
- Ev. Pfarrkirche Peter und Paul. Der erste Kirchenbau war aus Holz und wird auf die Zeit 800 bis 830 geschätzt. Der erste steinerne Kirchenbau entstand um das Jahr 1000. Es handelte sich um eine einschiffige romanische Kirche. Die heutige Kirche wurde von ca. 1230 bis ca 1500 erbaut, die jüngeren Bauteile sind dem gotischen Stil zuzurechnen. Erst 1837 entstand das südliche Seitenschiff in Formen des Historismus. Im Inneren finden sich noch einige Reste der historischen Ausstattung, insbesondere ein frühbarocker Memorienaltar, der 1652 und 1654 bezeichnet ist. Die Barock-Kanzel entstand 1725. Der Orgelprospekt wurde 1692 geschaffen.
- Die St.-Hedwig-Kirche wurde 1955/56 für die zahlreichen katholischen Flüchtlinge erbaut. Der Altarbereich des ansonsten schlichten Innenraumes wird von einer aus farbigen Emailleplatten bestehenden "Meditationswand" berherrscht.
- Gut Lübrassen. Das ehemalige, im Erdgeschoss massive, im Obergeschoss aus Fachwerk bestehende Herrenhaus wurde zusammen mit dem Stallgebäude wohl im frühen 19.Jahrhundert errichtet. Beide Bauten sind durch ein Torhaus mit Dachreiter verbunden, das mit Sicherheit erst nach 1895 errichtet wurde.
- Der 1036 urkundlich erstmals erwähnte Sattelmeyerhof "Meyer zu Heepen" war einstmals vollständig von Wasser umgeben. Heute sind die Gräben, bzw. eine große Teichanlage nur noch im Osten und Süden erhalten. Das Fachwerk-Hauptgebäude wurde zusammen mit dem Torhaus im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das Herrenhaus, ein einfacher Putzbau in spätklassizistischen Formen wurde 1851 errichtet. Die einstige Leibzucht entstand bereits im 18. Jahrhundert, während das zweigeschossige Speichergebäude mit Krüppelwalmdach auf 1808 datiert ist. Der Gebäudekomplex ist ein Beispiel für den in dieser Gegend relativ selten anzutreffenden Typ des Gräftenhofes. Derartige Hofanlagen sind vor allem im Münsterland verbreitet. An der Lutter, unweit des Hofes, liegt die zugehörige Wassermühle, deren Fachwerkteil von 1800 stammt. Der zweigeschossige Massivbau wurde hingegen erst nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet.
- Ehemaliger Sattelmeyerhof "Schelpmeyer". Das Haupthaus des ehemals zweitgrößten Hofes in Heepen, ein mächtiger Vierständer-Fachwerkbau, wurde 1849 errichtet. Die Torständer sind mit Weinreben beschnitzt. Der ebenfalls aus Fachwerk bestehende Wohnteil ist als zweigeschossiges Querhaus ausgebildet.
- Haus Milse. Die kleine Wasseranlage, dessen zweigeschossiges Hauptgebäude über zwei Flügel verfügt, wurde 1194 erstmals erwähnt. Das massive, mit Spitzquadern und Kugeln verzierte Untergeschoss des Herrenhauses entstand wohl gegen Ende des 16. Jahrhunderts. Das verputzte, aus Fachwerk bestehende Obergeschoss wurde erst im 18. Jh. aufgesetzt. Die Eingangsportale, eines davon mit barockem Dekor, sind 1704 und 1698 bezeichnet.
- Ehemalige Vogtei, Heeper Straße 440/442. Das aufgrund seiner beeindruckenden Längenausdehnung im Volksmund auch "langer Jammer" genannte Fachwerkhaus wurde in seiner jetzigen Form wohl erst im frühen 19. Jahrhundert errichtet. Kurz darauf soll der zweigeschossige Bau mit Krüppelwalmdach nach Osten hin erweitert worden sein, worauf sich die Inschrift über dem einstigen Einfahrtstor bezieht: JOHANN CHRISTOPH HAASE UND CHRSTINA CHARLOTE HUWENDIECKS DIESE BEIDEN EHELEUTE HABEN DURCH GOTTES HULFFE UND SEGEN BAUEN LASEN B M FRIEDERICH WILHELM SIEBRASE 1816 DEN 15 MAY Das angebliche, häufig mit "1667" angegebene Baudatum dürfte sich auf den Vorgängerbau beziehen, von dem wohl die zwei noch erhaltenen Schmucksteine aus Sandstein stammen. Sie sind beide mit den Initialen des Vogtes Matthias Becker versehen, der hier von 1667 bis 1680 seinen Amtssitz hatte. Während der eine Stein mit der Jahreszahl 1667 versehen ist, ziert den zweiten eine Adam und Eva-Darstellung. Für den Neubau des 19. Jahrhunderts scheinen einige Bauhölzer des Vorgängers wiederverwendet worden zu sein, da einige Sparren dendrochronologisch auf 1659/60 datiert werden konnten. 1986 wurde das heruntergekommene Gebäude durchgreifend saniert, so dass mittlerweile kaum noch historische Bausubstanz vorhanden ist. Im Inneren sind heute die Stadtteilbibliothek, die Heimatstube des Heeper Heimatvereins, eine Galerie und mehrere Geschäfte untergebracht.
- Bezirksamt (so genanntes „Heeper Schloss“), Salzufler Str. 13. Der zweigeschossige Putzbau mit Walmdach wurde 1833 als Privathaus der Familie Haase in spätklassizistischen Formen anstelle eines alten Hofes errichtet.
- Ehemaliges Pfarrhaus, Heeper Straße. Das zweistöckige Gebäude ist im Schlussstein der Eingangstür auf 1843 datiert und nennt den Namen des Bauhandwerkers und Unternehmers Hallerberg. Es ist damit (nach der Kirche und dem Bezirksamt) eines der ältesten Steinhäuser im Ortszentrum von Heepen.
- Denkmal Spinnerin
[Bearbeiten] Verkehr
[Bearbeiten] Straßenverkehr
Heepen ist mit Bielefeld über die Heeper Straße und die Eckendorfer Straße verbunden.
[Bearbeiten] Schienen- und Busverkehr
Im Ortsteil Brake befindet sich ein Bahnhof an der Hauptstrecke Hamm–Minden. Er wird von den Regionalbahnen RB 61 Wiehengebirgsbahn Bielefeld–Bünde–Osnabrück–Bad Bentheim und RB 71 Ravensberger Bahn Bielefeld–Bünde–Rahden bedient. Ein weiterer Haltepunkt Oldentrup liegt im Südwesten des Stadtbezirks an der Begatalbahn (KBS 404), auf der die RB 73 „Der Lipperländer“ Bielefeld–Lage (Lippe)–Lemgo verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für die RB 62 von der Westfalenbahn mit elektrischen Triebwagen (Typ Stadler FLIRT) sowie für die RB 71 und 73 als durchgehende Linie von der Eurobahn mit Dieseltriebwagen (Typ Bombardier Talent).
Im Ortsteil Milse befindet sich die Endhaltestelle der Stadtbahn Bielefeld Linie 2. Die Ortsteile Brake, Milse, Altenhagen und Heepen sind durch eine Stadtbuslinie miteinander verbunden. Das Zentrum in Heepen verfügt über mehrere direkte Stadtbuslinien, die im dichten Takt ins Zentrum von Bielefeld fahren. Regionalbuslinien verbinden Heepen mit Leopoldshöhe und Bad Salzuflen.
Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der regionale Tarif des Verkehrsverbundes OstWestfalenLippe (Der Sechser) und der NRW-Tarif.
[Bearbeiten] Literatur
- Heimat- und Geschichtsverein Heepen: Heepen - Gestern und heute. Leopoldshöhe 1992
- Werner Sturm: Die Kirche zu Heepen. Bielefeld-Heepen 1986
[Bearbeiten] Weblinks
Stadtbezirke: Brackwede | Dornberg | Gadderbaum | Heepen | Jöllenbeck | Mitte | Schildesche | Senne | Sennestadt | Stieghorst
Stadtteile: Brackwede | Holtkamp | Quelle | Ummeln (Stadtbezirk Brackwede)
Babenhausen | Großdornberg | Hoberge-Uerentrup | Kirchdornberg | Niederdornberg-Deppendorf | Schröttinghausen (Stadtbezirk Dornberg)
Bethel (Stadtbezirk Gadderbaum)
Altenhagen | Baumheide | Brake | Brönninghausen | Heepen | Milse | Oldentrup (Stadtbezirk Heepen)
Jöllenbeck | Theesen | Vilsendorf (Stadtbezirk Jöllenbeck)
Gellershagen | Sudbrack | Schildesche (Stadtbezirk Schildesche)
Buschkamp | Windelsbleiche | Windflöte (Stadtbezirk Senne)
Dalbke | Eckardtsheim | Heideblümchen | Sennestadt (Stadtbezirk Sennestadt)
Hillegossen | Lämershagen-Gräfinghagen | Sieker | Stieghorst | Ubbedissen (Stadtbezirk Stieghorst)

